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ZDF prüft den Fortbestand seiner Berichterstattung über die Tour de France

Nachdem Floyd Landis, der diesjährige Tour-de-France-Sieger, unter akutem Doping-Verdacht steht, will das ZDF seine Berichterstattung über die Tour eventuell einstellen.

Der Sender fordert Gegenmaßnahmen im Radsport. Wie der Chefredakteur Nikolaus Brender mitteilte, habe man "einen Fernsehvertrag über eine Sportveranstaltung und nicht über eine Pharma-Leistungsschau abgeschlossen".

Zunächst will das ZDF mit dem deutschen Radsportverband und mit deutschen Rennställen sprechen. Von dem internationalen Radsportverband fordert man härtere Strafen.


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WebReporter: never.ever
Rubrik:   Entertainment
Schlagworte: ZDF, Tour, Bericht, France, Tour de France, Berichterstattung, Fortbestand
Quelle: www.netzeitung.de

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20 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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27.07.2006 20:26 Uhr von edmcbraindead
 
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Lächerlich!! dann holt sich eben ein anderer Sender die Rechte......sind mit Sicherheit einige scharf drauf, bringt ja scließlich gute Quoten
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27.07.2006 20:52 Uhr von carry-
 
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eurosport ist sowieso besser! ob man sich eine "doping-tour" überhaupt anschauen muss, steht auf einem anderen blatt.
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27.07.2006 21:11 Uhr von yuppie__
 
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Akzeptiert doch endlich daß man die Tour nur mit ein bisschen chemischer Hilfe gewinnen kann.

Wer das nicht mag, der muß halt auf Profisport und publikumsträchtige Events verzichten.

Ohne Doping wären die Rennen halt nicht mehr so spannend.

Cu,

yuppie
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27.07.2006 21:20 Uhr von torix
 
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@ yuppie__: Warum kann man nur mit Doping gewinnen?
Warum sind die Rennen ohne Doping nicht spannend?
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27.07.2006 21:25 Uhr von yuppie__
 
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Weil alle in der Sportart dopen und man ohne keine Chance hat.

Die Zuschauer wollen Idole haben. Ein solches kann ein Sportler nur mit unnatürlichen Leistungen werden, die nur mit Doping zu erreichen sind.

Keiner kann darauf verzichten, wenn er mit dem Sport Geld verdienen will.

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27.07.2006 21:31 Uhr von chrissler
 
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Interessant. Ist ´ne witzige Argumentation, aber auch eine nachzuvollziehende Reaktion.
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27.07.2006 21:38 Uhr von Teppichratte
 
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Aha, aber Boxen, Leichtatlethik, Gewichtheben, Schwimmen und und und wird weiter gezeigt?
Wenn das ZDF nur noch sauberen Sport senden will, dann ist wahrscheinlich bei der Straßenmeisterschaft im Federball des FC Unterpoppeldorf Ende der Fahnenstange.
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27.07.2006 21:45 Uhr von MannisstderBlond
 
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@ yuppie__: " ... alle in der Sportart dopen und man ohne keine Chance hat."
Das soll ein Grund sein selber zu dopen oder die Begründung, dass ungedopt man nicht ins Ziel käme?

Lächerlich, ins Ziel kommt man auch ohne Doping!
Wenn keiner dopen würde, wäre der Radsport ehrlicher und ein Wettkampf der Fahrer und nicht ein Wettkampf zwischen Bayer, Schering, Berlin Cemie und Co.

mfg
MidB
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27.07.2006 21:52 Uhr von bernduwe
 
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wenn die mit doping 5 stunden brauchen, werden die ohne doping 6 brauchen!! wenn man sieht wie die die berge hochfahren mit steigungen bei denen einem schlecht wird...

die müssen bessere methoden entwickeln, die schnell und genau arbeiten!! dann hat man schnell ein ergebnis auf den tisch!!
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27.07.2006 22:21 Uhr von quansuey
 
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Telenovelas sind auch sehr schön: und die sendet das ZDF dann anstelle der Tour.
Da wo es um Geld und Sponsoren und Werbung geht, wird immer ein Weg gefunden werden mit unerlaubten Sustanzen zu manipulieren. Landis´ Dosis war wohl doch zu hoch, Armstrong hätte man nicht erwischt. Landis hätte als Menonit oder Amish-People doch bei den traditionellen Mitteln wie Kuhmilch bleiben sollen.
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27.07.2006 22:38 Uhr von torix
 
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@yuppie__: Ähm, ließ dir doch mal durch was du geschrieben hast. Dir muss doch auffallen, dass das Blödsinn ist und keine Argumentation.
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27.07.2006 22:46 Uhr von stellung69
 
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Was auch nicht schlecht wäre: Die ganze Mannschaft des Dopingsünders sperren; der ´Doper´ wird sich dann vielleicht 2x überlegen, ob er Doping benutzt, immerhin schadet er damit womöglich sein Team......
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27.07.2006 23:11 Uhr von yuppie__
 
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@alle, die anderer Meinung sind als ich: Ja, irgendwann wird die Welt gut sein. Wenn alles kontrolliert wird, chemische Analyse in jeder privaten Toilettenschüssel genauso zur Pflicht wird wie der implantierte Chip in jedem menschlichem Oberarm, dann werden wir endlich die perfekte Welt haben!

So lange man Vorteile hat, wenn man in irgendetwas besser bewertet wird als andere, solange versucht fast jeder (abgesehen von den ewigen ethisch Reinen) ein bisschen zu betrügen.

Eie gute Welt mit guten Menschen gibt es nicht. Daran ist auch schon die reine Lehre des Marxismus´ gescheitert;-)

Ok, fordert weiter den sauberen Sport, die ehrlichen Politiker, die netten Mitmenschen...!

Es ändert nichts! Höchstens die Aufwände, die ein normaler Mensch braucht, sich in eine hervorgehobene Position zu bringen.

Nachti allerseits,

Yuppie
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27.07.2006 23:39 Uhr von melman01
 
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tour de france? hätte mich vielleicht ein BISSCHEN interessiert, aber diesen vollgepumpten "Sportlern" will ich nicht hinterhereifern. Die sollten ehrliche Leistungen erbringen.
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28.07.2006 00:29 Uhr von Deniz1008
 
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Wo sind die GEZ-Protestler? wollt ihr nicht eure gebühren zurück verlangen wegen vertragsbruch?

mfg

Deniz1008
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28.07.2006 00:40 Uhr von Xp0sed
 
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Die ganze Tour de France ist sowieso EIN WITZ was doping angeht! Glaubt mir oder nicht, aber JEDER Fahrer dort ist irgendwie gedopt. Sei es "nur" mit Eigenblut so wie Jan Ulrich warscheinlich, oder eben mit Hormonen so wie Floyd Landis. Oder so, oder so, oder eben so....^^

Jan Ulrich hätte den Sieg verdient, sein Fehler war nur das er sich in Spanien wo Blutdoping nicht verboten ist, wie manch andere Formen des doping, zu sicher gefühlt hat u. mit 50 anderen Fahrern gedopt wurde.
Wenn man Favorit ist gibts immer Neider das hätte er bedenken sollen u. wie Amstrong all die Jahre sich absichern u. vorsichtiger sein sollen!
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28.07.2006 07:45 Uhr von usambara
 
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Tour de Farce überlebt nur, wenn man diese Leute lebenslang sperrt.
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28.07.2006 09:42 Uhr von hady
 
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Noch nie zuvor wurde ein Toursieger des Dopings überführt! Nachdem der Blutdoping-Skandal mit dem spanischen Arzt und Jan Ullrich & Co schon vor der diesjährigen Tour hohe Wellen geschlagen hat und der TdF gewaltig geschadet hat, ist die Überführung von Toursieger Floyd Landis jetzt ein weiterer herber Schlag.
Muss man davon ausgehen, dass die Toursieger der - sagen wir mal - letzten 15 Jahre allesamt gedopt waren?
Auf den Radsport und den Leistungssport allgemein wirft die Tour de France 2006 ein ganz schlechtes Licht.
Dazu der Fußballskandal in Italien (incl. dem lächerlichen Urteil) und bei den Leichtathletik-Meetings sehe ich andauernd Leute, die in den letzten 5 Jahren auch mindestens einmal gesperrt waren.
Wo war das neulich? Dürfte beim Meeting in Lausanne gewesen sein, wo einige unglaublich gute Leistungen erzielt wurden. Wenn man vor dem Hintergrund der Ereignisse bei der Tour über diese nachdenkt, kann man schon recht skeptisch werden...
Wenn das ZDF die Tour nicht mehr übertragen will, wird sich ein anderer Sender die Rechte sichern.
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28.07.2006 10:05 Uhr von Borgir
 
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@ alle: Vielleicht sollten sich aber auch mal die Tour-Verantwortlichen überlegen, wie man gegen das Doping (das irgendwie ja alle machen) vorgehen kann. Eine Vereinfachung der Tour wäre zum Beispiel ein Mittel. Drei Wochen, im Schnitt am Tag 250 Kilometer, ultra-schwere Bergetappen...wie soll man das ohne Doping schaffen. Verkürzen auf 1,5 oder 2 Wochen, weniger Bergetappen. Wenn die Tour leichter wird, dopen denk ich auch weniger der Fahrer oder keiner mehr.
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28.07.2006 11:34 Uhr von Buster_
 
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@Borgir: Das was du mit der vereinfachung der Etappen der Tour und der Verkürzung forderst ist nicht ganz einfach. Ich stimme dir zu, man darf nicht jedes Jahr immer mehr Schwierigkeiten einbauen.
Aber die Faszination Tour de France lebt auch von der Schwierigkeit der Tour. Eine Tour wie von dir beschrieben gibt es, die findet nur nicht in Frankreich statt und nennt sich Deutschlandtour.
Ich denke schon das die Strapazen einer Tour de France problemlos ohne Doping bewältigt werden können. Ich bin mir auch sicher das mehr (vorsichtig schätzen) als die Hälfte des Teilnehmerfeldes diesen Wettkampf mit fairen Mitteln bestreitet.

Radsport, genau wie andere reine Ausdauersportarten, sind halt durch Doping mehr gefährdert als Fußball oder Golf. Es muss halt entschiedener dagegen gekämpft werden.

"Der Radsport-Verband muss die Doping-Kontrollen deutlich verstärken, auch am Start, unmittelbar vor den Rennen, wo bisher überhaupt nicht kontrolliert wird. Die Abschreckung muss verschärft werden, zum Beispiel durch längere Sperren und höhere Geldstrafen. Die Sponsoren müssen verpflichtet werden, einen festen Prozentsatz ihrer Gelder direkt in den Anti-Doping-Kampf zu stecken.
Und die Fernsehsender müssen ihr Recht konsequent umsetzen, dass sie bei positiven Dopingfällen die Berichterstattung über Radrundfahrten beenden können. Und die Politik, sie muss endlich auch in Deutschland erkennen, dass die Selbstreinigungskraft des Sports begrenzt und ein Anti-Doping-Gesetz dringend notwendig ist." (Kommentar Tagesthemen, 27.08.06)

Das sind doch Maßnahmen die wirklich notwendig sind. Wenn alle verantwortlichen entschieden gegen Doping vorgehen, kann auch der Radsport sauberer werden. Einen 100% sauberen Profi-Sport wird es vermutlich nie geben.

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