27.07.06 20:03 Uhr
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Unternehmen in Singapur produziert menschliche, embryonale Stammzellen

Ein Biotechunternehmen aus Singapur hat erstmals menschliche, embryonale Stammzellen hergestellt. Diese sollen zur Forschung am Menschen preisgünstig an Universitäten verkauft werden.

Diese Zellen eignen sich besonders gut für klinische Studien, da sie frei von tierischen Reststoffen sind, die als Verunreinigungen in Stammzellkulturen gelten.


WebReporter: Morbit
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Unternehmen, Singapur, Stammzelle
Quelle: www.welt.de

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27.07.2006 20:15 Uhr von helium-
 
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pervers: pervers ist das einfach nur.
ich bin bestimmt kein konservativer kirchengaenger, aber menschliche stammzellen "preisguenstig" zu verkaufen geht eindeutig zu weit. da sollte lieber in ethisch weniger bedenklichen bereichen weitergeforscht werden, dies ist die falsche richtung.
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27.07.2006 20:23 Uhr von jesse_james
 
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@helium-: Was wäre wenn ein Mensch seine eigenen Stammzellen der Forschung frei zur Verfügung stellen würde ?

Diese Zellen gehören schließlich IHM allein.

Was würde das wohl für eine Diskussion aufwerfen wenn das erstmal möglich wäre, "diese" Zellen richtig zu nutzen.
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27.07.2006 20:24 Uhr von jesse_james
 
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Nachtrag: Ich schreibe extra "diese" in "" weil adulte Stammzellen ja ein klein wenig was anderes sind als embryonale Zellen, aber dennoch in die embryonale Form überführt werden könnten, dankt der heutigen Technik.
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27.07.2006 20:42 Uhr von carry-
 
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tja: nicht jeder staat ist so dumm und legt der forschung unnötig steine in den weg!
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27.07.2006 20:57 Uhr von blazebalg
 
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ein: glück, die wissenschaft ist nicht aufzuhalten. danke. solange nur an zellen geforscht wird und nicht an ausgewachsenen menschen usw, finde ich das ok.
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27.07.2006 21:14 Uhr von Schwertträger
 
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@Helium: Was ist daran nun wieder pervers? Ohne die Forschung nicht nur an lebenden Embryonalzellen, sondern sogar an ganzen Menschen gäbe es sämtliche Erkenntnisse der modernen Chemie nicht und Du würdest an der Vereiterung eines abgefaulten Zahnes wegen Blutvergiftung krepieren.

Also ist das Interesse an solchen Forschungen logisch und nicht vedreht (was ja pervers bedeutet).

Wenn es denn irgendwann möglich ist, Nervenzellen, Arme, Beine, Lebern und Herzen nachwachsen zu lassen, und Dein Kind braucht eins davon, denkst Du vielleicht anders darüber, ..... um mal wieder die persönliche Herz-Schmerz Schiene zu bedienen, wenn rationales Für und Wider schon nicht hilft.
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27.07.2006 23:24 Uhr von India.Arie
 
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@ Helium: Ich kann auch nicht nachvollziehen, was daran pervers sein soll. Immerhin sind es nichts weiter als ZELLEN. Kein Mensch, kein Tier, kein eigenständiges Leben. Es sind nur Zellen, die am Leben gehalten werden. Der einzige Unterschied zu deinen Hautzellen (z.B.) ist, dass sich Stammzellen in jede Richtung entwickeln können.

Kleines Beispiel:
Stell dir doch mal vor, es wäre möglich, daraus Herzzellen wachsen zu lassen und diese einem Menschen, der einen Herzinfarkt hatte, zu verpflanzen. Du würdest dich bestimmt auch freuen, wenn dein Pap nach nem Herzinfarkt wieder ganz gesund werden würde und keine Angst mehr haben müsste. Oder nicht?!
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28.07.2006 01:52 Uhr von goodbye
 
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Als der Pflug erfunden wurde, haben einige gesagt, das ist schlecht, dasselbe war der Fall beim Buch, beim Telefon, beim Auto, beim Fernsehen und bei fast jeder neuen Technologie. Das war immer so und wird immer so sein. Die nächste Generation hat die neue Technologie dann aber jedesmal fast schon als völlig selbstverständlich betrachtet.

Bill Gates (*1955), amerik. Software-Unternehmer, Gründer u. b. 2000 Chairman "Microsoft" Corp.
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28.07.2006 08:35 Uhr von lucky strike
 
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Nicht Pervers sondern Intelligent: das hätte in deutschland schon seit jahren gemacht werden können, aber bei uns ist ja auch das forschen verboten (soweit ich informiert bin) vor allem so einem hochlohnland wie deutschland, mit wenig eigenen ressourcen wie metalle, öl etc würde es gut tun mal diese scheinheilige ethik sein zu lassen, das einzige was deutschland richtig gut verkaufen kann sind wissen und leistung schade das ein boomender markt wie die stammzellenforschung hier schon im keim erstickt wird.
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28.07.2006 16:01 Uhr von Schwertträger
 
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Vor allem, wenn dann noch hier ausgebildete Forscher ins Ausland gehen (müssen). dann wird´s noch idiotischer.

Es geht noch nicht mal um Menschen, sondern nur um Zellen, aus denen prinzipiell mal ein Mensch werden könnte.

Wie in dem anderen Stammzellenthread schon gesagt, es ist eher pervers, sich um das Lebensrecht von Zellhaufen Gedanken zu machen, die erst noch empfindende und bewusste Wesen werden können, solange man gezwungen ist, an anderer Stelle im gleichen (Deutsch-)Land, bereits ausgewachsenen Lebewesen, mit schon nachgewiesener Empfindungsfähigkeit und Bewusstsein den Durchschnitts-Lebensstandard verweigern zu müssen.

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