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Umsatzsteigerung: Händler schickte Mitarbeiter in Pubs, um seine Weine zu trinken

Bei einem Weinhändler aus London stand ein Millionenvertrag mit einer Pub-Kette an. Um seinem Glück etwas auf die Sprünge zu helfen, verschickte er eine E-Mail an seine Angestellten und forderte diese auf, seinen Wein in den besagten Pubs zu trinken.

Pro Mitarbeiter werde er die Zeche für bis zu acht Flaschen Wein übernehmen. Das hätte ihn bei 300 Mitarbeitern rd. 25.000 Euro gekostet - ein Klacks bei einem zu erwartenden 120-Millionen-Vertrag.

Dem Pub-Betreiber sollten so höhere Umsatzzahlen vorgetäuscht werden. Der Coup fiel jedoch auf, weil die E-Mail von Unbekannten weitergeleitet wurde und außerhalb der Firma offenbar unter Augen gelangte, für die sie nicht bestimmt war.


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WebReporter: rudi2
Rubrik:   Freizeit
Schlagworte: Umsatz, Mitarbeiter, Händler
Quelle: www.spiegel.de

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6 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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27.07.2006 19:54 Uhr von my_mystery
 
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... echt zum Wein(en) ich glaub´, mein Glykolfass läuft über ...

... wie DUMMGESOFFEN muss man sein ?

/c:
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27.07.2006 20:12 Uhr von Ravenheart76
 
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In meinen Augen: ist das eine ganz normale geschäftliche Entscheidung.
Der eine will was verkaufen, der andere soll den Vertrieb dafür übernehmen. Das nun der erste dafür Sorge trägt, das der Vertrag auch zustande kommt (und dadurch auch Arbeitsplätze gesichert werden), sehe ich als völlig normal an. Ob das fair ist, steht auf einem anderen Karton.

Die Firmen kämpfen heute alle mit harten Bandagen, um zu überleben. Da geschehen wesentlich schlimmere Dinge, als die Mitarbeiter zum Weintrinken zu animieren.
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28.07.2006 00:13 Uhr von ThomasHambrecht
 
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Absolut normal wenn die Angestellten manchmal so wüssten, was die Chefs für interessante Ideen haben - ab und zu gehts halt mal schief (ähnlich unserem Plattenläufer beim Grand-Prix).
Aber in der Regel klappts - darüber berichtet dann keiner.
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28.07.2006 09:26 Uhr von jens3001
 
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Ist ganz normale Praxis: Was meint ihr wie z.B. die Musik/DvD-charts, etc. ermittelt werden?

Die Vertreiber kaufen ihre eigenen Bestände auf, zusätzlich zu dem was eh verkauft wird, und so entstehen dann die Top10, Top100, usw.

Reine Verarschung aber heutzutage nichts ungewöhnliches mehr.
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28.07.2006 11:33 Uhr von Garviel
 
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Was´n das für ne Plörre? 300 Mitarbeiter à 8 Flaschen macht 2.400 Flaschen. Wenn die Kosten von 25.000 Euro verursachen, kostet logischerweise die Flasche im Pub gerade mal 10,40 Euro. Dafür kriegt man in Deutschland gerade mal gefärbtes Wasser, und in GB sind die Alkoholika-Preise in Restaurants normalerweise deutlich höher als in D...
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28.07.2006 11:49 Uhr von Sh@dowknight99
 
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erinnert mich ein wenig an den Hütchenspielertrick. "Außenstehende Mitarbeiter" werben für den Erfolg der Sache und treiben damit das Geschäft an :-)

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