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China: Polizei behauptet, dass sich der Kritiker Fu Xiancai selbst verletzte

Fu Xiancai beklagte sich in einem Interview über eine zu geringe Umsiedlungsentschädigung, wurde überfallen und schwer verletzt (ssn berichtete). Die Polizei teilte ihm nun im Krankenhaus mit, dass an dem Geschehen niemand beteiligt gewesen sei.

Er wäre hingefallen und hätte sich dabei die schweren Verletzungen selbst zugezogen. Der Vater von Fu Xiancai ist über diese Mitteilung entsetzt. Die Familie will gegen diesen Polizeibericht klagen.

Das Interview wurde im Juni von der ARD im Rahmen eines Berichts über den Drei-Schluchten-Staudamm gesendet. Der Bauer konnte nur durch finanzielle Hilfe aus Deutschland operiert werden. Er ist aber immer noch gelähmt.


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WebReporter: Thothema
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Polizei, China, Kritik, Kritiker
Quelle: www.tagesanzeiger.ch

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3 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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27.07.2006 15:24 Uhr von Thothema
 
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So eine Selbstgefälligkeit spottet jeder Beschreibung. Bericht schreiben, diesen in die Ablage legen und Schluss! Hoffentlich erreichen die sicher armen Leute wenigstens etwas, wenn si vor Gericht gehen.
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28.07.2006 09:30 Uhr von Serenity74
 
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Leider wird die Familie: gar nichts erreichen, wenn sie vor Gericht geht. Es hat der chinesischen Regierung nicht gepasst, dass sich da jemand querstellt, also wird er zum Schweigen gebracht. Hat nur nicht ganz geklappt, er lebt noch. Also wird in purem menschenverachtendem Zynismus behauptet, er sei selbst schuld, sei hingefallen.

Ein Richter wird entweder die Klage abweisen oder nach 5 Minuten sein Urteil dahingehend fällen, dass der Bericht doch lupenrein ist. Und spätestens dann ist die Familie weiteren Schikanen und noch intensiveren Beobachtungen ausgesetzt.
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28.07.2006 10:33 Uhr von maki
 
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Ist natürlich von den Behörden gelogen und Kacke, aaaber auch im Westen fallen öfters mal "Verdächtige" die Treppe runter, laufen gegen Türrahmen, stolpern über Teppichkanten oder bringen sich gar selbst in der Zelle um...

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