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Köln: Hovawart-Rüde starb qualvoll im Kofferraum eines Autos

In Köln ging ein 61-Jähriger seinem Termin nach. Er ließ jedoch seinen Hovawart-Rüden im Auto zurück. Der Hund war hilflos und ohne Wasser der Hitze ausgesetzt. Er bekam nur durch das hintere Fenster etwas Frischluft.

Sein Herrchen kam nach einer Stunde zurück. Während dieser Zeit verstarb der Hund aufgrund der extremen Bedingungen. Der 61-Jährige wurde wegen des Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz angezeigt.


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WebReporter: Katerle
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Auto, Köln, Koffer, Kofferraum
Quelle: www.express.de

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4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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27.07.2006 11:26 Uhr von mutschy
 
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Unverständlich dass das niemand bemerkt hat. Ich hab schon mehr als einmal die Cops gerufen, um Tiere ausm brütend heissen Auto zu kriegen. Einmal hab ich auch selber ne Scheibe eingeschlagen, weil das Tier schon umgekippt is während ich auf die Bullerei gewartet hab.

Ich selber habe allergiebedingt keine Haustiere, aber ich kann bei sowas einfach nich zusehen. Leben und leben lassen ist meine Devise.

Meiner Meinung nach sollte der Halter auch mal für 60 min bei 50° u mehr in nem engen, stickigen Raum sitzen oder besser auf dem min 45° warmen Boden liegen. Vllt merkt er dann, was er dem Tier angetan hat.
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27.07.2006 11:31 Uhr von jens3001
 
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Immerhin: hat er das Fenster etwas offen gelassen.

Unverantwortlich war es trotzdem.

Allerdings darf man einer Quelle wie express nicht allzuviel Glauben schenken.
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27.07.2006 14:59 Uhr von beware_of_ghouls
 
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naja: das ist schön mehr als 1x passiert.warum sollte man sich sowas ausdenken?
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27.07.2006 16:40 Uhr von jens3001
 
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@beware: Es gibt unzählige Gründe warum man sich was ausdenken sollte.

In dem Fall geht es mir aber weniger darum das es evtl. ausgedacht sein könnte, als mehr darum wie es geschrieben ist.

Meistens wird in Schmierblättern wie Krone, BILD, express, etc. eine eigentlich "einfache" Sache aufgebauscht und möglichst reisserisch aufgemacht nur damit mehr Leute das lesen.

"starb qualvoll im Kofferraum eines Autos"
Das ist ein gutes Beispiel. "Qualvoll" soll dem Leser versinnbildlichen wie schrecklich das Ganze doch war. Es hat keinerlei Einfluss auf das Geschehen, noch auf den Bericht an sich.. es soll lediglich das Denken des Lesers in Richtung "Oh Gott ist der Grausam" fördern.
Auch solch kurze, vom Zusammenhang her abgehackte Sätze wie z.B. "In Köln ging ein 61-Jähriger seinem Termin nach. Er ließ jedoch seinen Hovawart-Rüden im Auto zurück. Der Hund war hilflos und ohne Wasser der Hitze ausgesetzt. Er bekam nur durch das hintere Fenster etwas Frischluft."
Sie sollen die Illusion einer Spannung vermitteln. Anstatt das alles in einem bündigen Satz auszudrücken wird jeder Satz für sich zu "einem spannenden Ereignis".
Er könnte auch heissen
"Ein 61-jähriger Kölner ließ während seines 1-stündigen Termins seinen Hovawart-Rüden im Auto eingesperrt, wodurch dieser durch Überhitzung starb".
Tuts aber nicht, da ja so die Ganze Spannung weg ist.
Je mehr Spannungselemente in einen Bericht reinkommen desto interessanter wird er. Darauf bauen diese Boulevard-Magazine.

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