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Verbotene Schleichwerbung - Journalist erwirkt Gerichtsurteil gegen die "Bild"

Einem freien Journalisten waren die Berichterstattungen auf der Internetseite der "Bild"-Zeitung ein Dorn im Auge. Konkret handelte es sich um einen im Text implementierten Hyperlink im Zuge einer von "Bild" "Volks-Sparen" genannten Aktion.

Dieser Link führte direkt auf eine externe Webseite, wo ein Produkt beworben wurde - er war jedoch nicht als Werbelink gekennzeichnet. Das OLG Berlin kam jetzt zum Urteil, dass es sich dabei um eine verbotene Schleichwerbung handelt.

"Bild" war bereits in einem ähnlichen Fall im Juli 2005 vor Gericht unterlegen. "Bild" argumentierte damals, dass insbesondere jungen Surfern der generelle Werbecharakter des Webs bewusst sei und ein expliziter Hinweis deshalb nicht nötig wäre.


WebReporter: rudi2
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Bild, Gericht, Verbot, Journalist, Gerichtsurteil
Quelle: www.heise.de

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3 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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26.07.2006 14:36 Uhr von Zenon v.E.
 
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Ist doch hier auch nicht anders: Der Werbelink zu UseNeXT bei "Tipps und Tricks" ist auch nicht als Werbung gekennzeichnet. Vielleicht geht es hier ja deswegen weil die Werbung nicht auf einer externen Webseite steht, sondern auch von SNN gehostet wird?
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26.07.2006 17:39 Uhr von webschreck
 
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Wenn das so ist, müßte jede 2. Webseite abgemahnt werden, da mit übelsten Sprüchen auf bestimmte Seiten gelockt wird, bei denen es sich ganz eindeutig um Werbung handelt. Wer klickt denn schon auf einen Link, wenn dieser als solche gekennzeichnet ist? Die Leute können sich aufregen...
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26.07.2006 18:43 Uhr von eigenemeinung
 
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die groesste Scheisse bei den Werbelinks: ist doch das ganze Kostenlosgeschwafel wo
man(n) dann aber seine Kontonummer angeben
soll.

Hmm raten doch Verbraucherverbände wg. Pishing etc seine Kontodaten nicht einzugeben, also
gebe ich den vermeintlichen? Pishern irgendwelche.
Dienste erschleiche ich mir damit nicht, denn den
Schrott nutze ich net.

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