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Berlin: Rot-rote Regierung erstmals ohne Mehrheit

Eine Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Forsa mit 1.002 Berliner Bürgern ergab, dass der Berliner Senat - bestehend aus SPD und Linkspartei.PDS - erstmals ohne Mehrheit dasteht. Am 17. September findet in Berlin die Abgeordnetenhaus-Wahl statt.

Der Umfrage zufolge bekäme die momentane Regierung 47 Prozent der Stimmen. Davon gingen 30 Prozent an die SPD und 17 Prozent an die Linkspartei.PDS. Damit käme der Senat auf die gleiche Prozentzahl wie die Oppositionsparteien.

Die CDU käme der Umfrage zufolge auf 21 Prozent. Die FDP liegt bei zehn Prozent. Die Grünen bekämen 16 Prozent der Stimmen. Somit wäre nicht klar, wer die neue Berliner Regierung stellen würde.


WebReporter: divadrebew
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Berlin, Regierung, Regie, Mehrheit
Quelle: www.berlinonline.de

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13 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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25.07.2006 21:57 Uhr von no_trespassing
 
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Das wird ein spannendes Ding! Ich gehe davon aus, daß es, sofern es so bleibt, auf eine rot-rot-grüne Koalition hinausläuft.

Und das wird für das Land eine wagemutige Konstellation. Die südlichen Bundesländer werden dann vermutlich alle Anstrengungen unternehmen, die "linke Hochburg" finanziell zu Fall zu bringen. Das kann auch für die Große Koalition zu einer Zerreißprobe werden.
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25.07.2006 22:04 Uhr von webschreck
 
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Ja, ja! Wählt mal schön den gleichen Schrott, der schon immer gewählt worden ist. Der hat schon längst bewiesen, daß er nicht regieren kann. Aber er sitzt immer wieder oben, weil der Wähler einmal so und einmal so wählt. Dabei wäre es wichtig, daß die großen Parteien einmal allesamt so richtig eins auf den Sack kriegen! Nur so merken sie, daß das Volk auch noch da ist, das haben die längst vergessen! Und - die Postenschieberei ist ja nun wirklich zum Kotzen! Egal, ob vor oder nach einer Wahl!!!
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25.07.2006 22:08 Uhr von Teppichratte
 
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@webschreck: Solltest du eine Alternative haben, laß uns bitte bitte teilhaben, ich bin nämlich vollkommen ratlos.
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25.07.2006 22:14 Uhr von divadrebew
 
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webschreck und Teppichratte: "ich bin nämlich vollkommen ratlos."
Ich übrigens auch.
Aber worüber ich mir jetzt schon sicher bin: Friedbert Pflüger wird nie im Leben neuer Regierender Bürgermeister.
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25.07.2006 22:29 Uhr von webschreck
 
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Ratlos? Da stehen viele Parteien auf dem Zettel. Außer "braun" irgendeine ankreuzen, die nichts mit den großen Parteien zu tun hat. Wenn nämlich nur 50 % wählen, sind das auch nur 50 % der Stimmen und nicht 100! Jetzt kommen die 50 % Nichtwähler (die gefährlichen Wähler!!!) hinzu, dann geht der gesamte Sumpf sang- und klanglos unter! Denkt mal an den Landtag Sachsen, wo die SPD genauso viele Stimmen bekam, wie die NPD. Das war leider die falscheste Partei! Es geht nicht um neue Regierungen, sondern darum, die alten auf den Pfad der Tugend zurückzubringen. Wir sind das Volk, haben aber nur alle vier Jahre das Recht, für irgendwelche Deppen, die niemand kennt, brav unser Kreuzchen abzugeben. Und wenn schon von Demokratie gequasselt wird, dann sollte es doch möglich sein, diesen Großmäulern jenes zu stopfen. Geht aber nur, wenn jeder zur Wahl geht. Im Bereich Friedhof heißt Urne Beerdigung, und das sollte auch bei einer Wahl so sein. Unzufriedenheit mit Unzufriedenheit zu tauschen, ist sicherlich die schlechteste Lösung. Und selbst, wenn irgendeine Splitterpartei mit dem Regieren überfordert ist - kaputt ist Berlin mitsamt des ganzen Landes ohnehin. Schlimmer kann es doch nicht mehr kommen!
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25.07.2006 22:45 Uhr von Teppichratte
 
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@webschreck: Also kann ich bestenfalls die NPD verhindern, und mich ansonsten bis nach der Wahl gedulden, denn erst da erfahre ich, was ich gewählt habe.
Es unterscheiden sich doch die etablierten Parteien nur noch rudimentär in ihren Programmen, und selbst wenn, nach der Wahl kommt dann ein geschlossenes "Was kümmert mich mein Geschwätz von gestern".

Ganz davon abgesehen, glaube icht nicht, dass unsere Politkasper überhaupt noch politische Entscheidungen treffen, zumindest keine wichtigen. Eigentlich führen sie doch nur noch Aufträge der Wirtschaft aus.

Ich habe in meinem Leben noch keine Wahl verpasst, allein, weil mir meine Entern beigebracht haben, wie wertvoll das Wahlrecht ist, aber ich kann mittlerweile auch die Menschen verstehen, besonders junge Menschen die das Wahlrecht nicht als neue Erungenschaft erlebt haben, die vor Lügen und falschen Versprechungen resignieren.
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26.07.2006 00:35 Uhr von Gunny007
 
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ach ja: nichtwähler wählen immer die gewinnerpartei.
und mit unserer koalitionspolitik läuft das einfach falsch. kompromisse über kompromisse.
es müßte mal (wieder?) einen konkreten regierungsauftrag für EINE partei geben.
wie wärs mit der SED??
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26.07.2006 01:40 Uhr von Borgir
 
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da würde: sich nichts ändern. rot-rot-grün. Ist aber ja sowieso egal was man wählt, es wird das Falsche sein.
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26.07.2006 13:37 Uhr von Tyfoon
 
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@webschreck: <Solltest du eine Alternative haben, laß uns bitte bitte teilhaben, ich bin nämlich vollkommen ratlos.>

Es gibt genügend Alternativen, sogar dann wenn man die braune Fraktion außen vor läßt bleiben genug übrig. Nennt man diese aber mal beim Namen kommt von Leuten wie Dir immer nur ein "Was sollen die schon ändern können?". Anstatt den sogenannten "Volksparteien" mal zu zeigen wer hier wirklich die Macht hat wird nur kleinlaut rumgekuscht und entweder garnicht oder jedesmal die gleichen Volksverbrecher gewählt
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26.07.2006 14:15 Uhr von Kassiopeia
 
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Kein Wunder: Während im Libanon Bomben fallen streitensich deutsche Politiker ob sich deutsche Soldaten an einer Friedenstruppe im Libanon beteiligen solltenoder nicht. Unsere Politiker sind geblendet vor Parteipolitik und denken realitätsfern.
Aber ohne wirklicher Opposition muss man deswegen nichts befürchten.....
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26.07.2006 16:32 Uhr von 666leslie666
 
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Graue Panther: sind empfehlenswert.

Und alle Parteien die nicht der Wirtschaft folgen.

Mfg jp
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26.07.2006 16:44 Uhr von SchlachtVati
 
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na wenn berlin: zu fast 100% seiner gelder nur in bürokratie und verwaltung steckt , ist das doch kein wunder ! nur , sind wir doch mal ehrlich , wozu soll es in berlin was anderes geben ?
für soziale non-profitjobs , ist doch kein geld da , und auch nicht gewollt !!!
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26.07.2006 17:31 Uhr von chizra-Nali
 
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@SchlachtVati: >na wenn berlin
zu fast 100% seiner gelder nur in bürokratie und verwaltung steckt...<

Ja, da klingt es wie Hohn, wenn man uns Glauben machen möchte, daß die Agentur ohne Arbeit (oder wie die sich schimpft) angeblich wieder mehrere Mio. Gelder "erwirtschaftet" hat.
Wie kann denn so ein Amt etwas erwirtschaften? Doch nur, indem es Weiterbildungsmaßnahmen und Eingliederungsmaßnahmen ablehnt bzw. wegfallen läßt un d dann die gesparte Kohle zum Bund zurückschickt und als "unverbrauchte Erwirtschaftung" erklärt.

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