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Westliche Konzern-Namen in China zu etablieren, kann eine knifflige Aufgabe sein

China ist mit 1,3 Milliarden Einwohnern einer der begehrtesten und aufstrebendsten Märkte weltweit. Für westliche Konzerne ist es daher eine Herausforderung, ihren Markennamen an die fernöstliche Kultur und Sprache anzupassen.

Man will nicht in eine solche Falle tappen, wie zum Beispiel Mitsubishi in Spanien mit dem "Pajero" (spanisch für "Wichser"). Für einen Namensfindungsprozess wird deshalb schon mal eine fünfstellige Summe ausgegeben.

Siemens (xi-men-zi: "Tor zum Westen"), BMW (bao-ma: "Kostbares Pferd") oder Mercedes-Benz (ben-shi: "schnell und sicher fahren") sind gut positioniert. Der Chemiekonzern Hoechst wurde dagegen mit der chinesischen Aussprache für 'Hitler' assoziiert.


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WebReporter: no_trespassing
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: China, Name, Konzern, Aufgabe
Quelle: www.handelsblatt.com

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4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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25.07.2006 21:08 Uhr von mcgrasi
 
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tja: da kann es sich für einen technikkonzern lohnen, einen geisteswissenschaftler einzustellen, der zwar keinen plan von den produkten hat, aber sich mit der kultur und sprache des landes auskennt.
es gibt genügend beispiele, wo solche ein angestellter dem konzern einen haufen sorgen und ausgaben erspart hätte. beispielsweise verkaufte sich der toyota mr2 in frankreich scheisse. warum? mr2 - französisch ausgesprochen "em er dö" hört sich fast nach scheisse (französisch ausgesprochen mörde) an... und wer will schon ein scheiss-auto fahren ? *gg*
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25.07.2006 23:46 Uhr von no_trespassing
 
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@mcgrasi: Interessantes Beispiel mit dem MR2 :-) .

Ja, bin auch der Meinung, daß das Geld für solche Fragen gut angelegt ist, wenn man vorher auslotet, wie man die Marke in eine Kultur integriert.
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26.07.2006 03:50 Uhr von P. Panzer
 
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Dumme Manager! "China ist mit 1,3 Milliarden Einwohnern einer der begehrtesten und aufstrebendsten Märkte weltweit."

Ja und das wirtschaftliche China hat nur 22 Millionen Einwohner! (Hong Kong und Peking)

Und wieso sollen die Chinesen sich nicht ebenfalls automatisieren, so das in Zukunft wieder Konsumenten wegfallen?

Und wenn man aus NICHTS ein bisschen schaft dann hat man natürlich über 10% Wirtschaftswachstum!

OK China hat 1,3 Milliarden Einwohner aber sind die restlichen 1,278 Milliarden Einwohner konsumenten?

Wie denn ohne westliches Gehalt?

Und wieso sollten die irgendwann ans Produzieren kommen, verkaufen die dann auch mehr? (mit immer weniger Konsumenten in West-Europa und Nord-Amerika)

Wollen die das in China produzieren und in China verkaufen? Dann warte ich auf das Handelsdefizit!

Leute Leute, denkt doch bitte nach! (damit meine ich die Manager!)
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26.07.2006 04:03 Uhr von P. Panzer
 
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Sorry! Ich meinte nicht Hong Kong und Peking, ich meinte Hong Kong und Shanghai!

Das ist halt das Wirtschafts-China!!

Wieso sollten Westliche Konzerne mehr Fabriken dort bauen und mehr produzieren? Verkaufen die dann mehr?

Und was ist mit der automatisierung, werden es dann nicht weniger Konsumenten in China? (also weniger als sie jetzt schon sind)

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