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Moskau/Russland: Bankrott-Erklärung für Ölkonzern Yukos

Der russische ölfördernde Konzern Yukos ist für zahlungsunfähig erklärt worden, so die Meldung der Agentur Interfax. In einer Abstimmung entschieden die Gläubiger Yukos sich gegen eine finanzielle Sanierung des zerschlagenen Konzerns.

Nach Angaben von Konkursverwalter Eduard Rebgun habe der frühere Mehrheitseigner Michail Chodorkowski Zahlungsrückstände von umgerechnet 14,5 Milliarden Euro - der offizielle Unternehmenswert würde knapp 14 Milliarden Euro betragen.


WebReporter: ciaoextra
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Russland, Moskau, Erklärung, Bankrott, Ölkonzern
Quelle: www.freenet.de

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7 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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25.07.2006 16:48 Uhr von dominic_2k
 
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jaja,der putin Das hat er ja doll hingekriegt. erst den chodorski aus fadenscheinigen gründen inhaftieren, dann das unternehmen halbwegs verstaatlichen. jetz für bankrott erklären und die förderungsrechte an gazprom oder eine andere kremltreue organisation verschachern!
es lebe der putineske kommunismus´!

is schon irgendwie widerwärtig, wenn ein einzelner mann soviel macht hat. sieht man ja am beispiel vieler anderer staaten immer wieder...
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25.07.2006 18:26 Uhr von sacratti
 
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Was heisst hier der Putin: Chodorkowski ist ein Mafiosi erste Güte und hat seine ersten Millionen mit kriminellen Machenschaften erwirtschaftet, wie alle anderen Oligarchen auch. Dass sich Putin von solchen Leuten nicht anpinkeln lassen will, ist klar.
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25.07.2006 23:50 Uhr von no_trespassing
 
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@Vorredner: Irgendwie habt Ihr beide recht!

Deshalb: Ich würde niemals in Aktien in Rußland investieren. Ist mir zu heikel. Ich kenn ein paar Leute, die hatten vor ein paar Jahren noch von Jukos geschwärmt.

Ich würde nur da investieren, wo zumindest im groben Rechtssicherheit besteht und das ist weder in Rußland noch in China derzeit gegeben.
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25.07.2006 23:53 Uhr von horror1
 
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sacratti: naja putin hat ja nur während seiner zeit beim fsb terroristische anschläge in moskau ausführen lassen um das den tchetchenen in die schuhe zu schieben.

http://www.ndrtv.de/...
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26.07.2006 00:44 Uhr von dominic_2k
 
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@sacretti: damit hast du sicherlich recht. wie mein vorredner deutlich macht, hat der ehemalige KGBler auch dreck am stecken.
was lässt das für eine vermutung zu?

richtig, der putin ist nicht ganz sauber.
er lässt es sich gut bezahlen, dass er diesen anderen fördergesellschaften gebiete verschafft. diese fördern mehr, erzielen folglich auch höhere gewinne.
komisch daran, der staat hält anteile an diesen firmen.

wenn ich mich recht entsinne ist chodorski nur durch einen glücklichen kauf und nicht wie viele der anderen durch staatliche unterstützung. meines wissens hielt der staat auch nicht genügend anteile, um yukos ins handwerk zu fuschen.

dieses florierende unternehmen yukos wurde dem kreml einfach zu gefährlich.

a) ginge dem staat dabei eine ganze menge geld flöten

b) hätte yukos so mächtig werden können, dass die "staatlichen" unternehmen riesige verluste hätten einfahren können. dann hätte der kapitalismus mit voller härte zugeschlagen...
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26.07.2006 11:03 Uhr von denksport
 
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Kommunismus = Enteignung privaten Eigentums: Da schlägt mal wieder der volle kommunistische Grundgedanke zu, nämlich Privateigentum zu enteignen und in staatliches Eigentum umzuformen. Eigentlich nix neues.
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26.07.2006 15:56 Uhr von Ferkel2k
 
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soso: wohl nicht das kleine handbuch des kommunismus gelesen was?

Grundgedanke des Kommunismus ist doch nicht die enteignung privater güter... da musst du was falsch verstanden haben.

ich habe über 6 jahre in der UdSSR gelebt und uns wurde nix weggenommen.

Der kommunistische Grundgedanke ist, Gleichheitsrecht für alle! Eigentlich besser als Demokratie, wenn nicht immer die falschen an der Macht wären..
Das blöde ist das es auf der Erde noch nie richtigen Kommunimus gab, alle die beim Kommunismus bisher an der Macht waren, haben ihn ausgequetscht um ihr taschen zu fühlen und ihr fundamentalistischen Ansichten durchzubringen. K;-)

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