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Südliche EU-Länder richten Hilfe-Appell an EU wegen Afrika-Flüchtlingsproblem

Der Flüchtlingsstrom aus Afrika wird für die südlichen EU-Staaten zu einem immer dramatischeren Problem. "Hunderte ertrinken praktisch vor unserer Haustür", so Ressortchef Tonio Borg aus Malta. 1.200 Flüchtlinge strandeten allein im ersten Halbjahr 2006 auf dem Inselstaat.

Staatssekretär Antonio Camacho Vizcaino aus Spanien bestätigte, dass sich die "Meere zu Massengräbern entwickeln". Der deutsche Staatssekretär Peter Altmaier plant, mit den 25 EU- Staaten ein Konzept "zur illegalen Migration" zu entwickeln.

Die Minister Christian Estrosi (Frankreich) und Amato (Italien) wollen auch legale Einwanderung in Betracht ziehen. Altmaier lehnte dies nicht ab, will aber die Arbeitsmarktpolitik weiterhin national festgelegt sehen.


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WebReporter: no_trespassing
Rubrik:   Politik
Schlagworte: EU, Hilfe, Land, Flüchtling, Afrika, Appell
Quelle: www.spiegel.de

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4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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25.07.2006 03:09 Uhr von no_trespassing
 
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Ich erinnere mich an einen Werbespot, der öfters auf n-tv läuft. Sinngemäß: Die größte Seuche der Welt: Korruption!

Im "Spiegel" war dazu auch ein Bericht vor drei Wochen. Alles Geld an Afrika ist verloren, solange Korruption dort das Land beherrscht. Dabei kann nur die Hilfe zur Selbsthilfe etwas bringen.

Würde Europa eine Generalamnestie für illegale Einwanderer erlassen oder Masseneinwanderung auf den Arbeitsmarkt erlauben, es könnte sich vor Flüchtlingsströmen nicht mehr retten!
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25.07.2006 10:56 Uhr von KingPete
 
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@Autor: Das sehe ich genauso wie Du.

Ein Verwandter von mir arbeitet als Agrar-Entwicklungshelfer und war u.a. lange Jahre in mehreren afrikanischen Staaten. Was glaubst Du, was der für Stories erzählen kann !
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25.07.2006 15:28 Uhr von ohl
 
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Flüchtlingsursachen bekämpfen: Zur wirklichen Lösung des Problems, sollten nicht die Flüchtlingsströme bekämpft werden, sondern die Flüchtlingsursachen!

Globalisierung ist hier ein Stichwort, Kapitalismus auch. Gründe der Unterentwicklung müssen gefunden und überwunden werden.
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25.07.2006 23:01 Uhr von Mithandir
 
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Einen Teil der Schuld tragen auch die ganzen Hilfsorganisationen mit!
Denn viele Diktatoren kaufen anstatt Nahrung Waffen ,weil sie genau wissen ,das die Hilfsorganisationen schon Schlange stehen um mit Fresspakte zuverteilen. So wird der Helfende zum Mittäter eines korrupten Regimes.

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