24.07.06 18:29 Uhr
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CDU will Frauen in technische und naturwissenschaftliche Berufe integrieren

Die frauenpolitische Sprecherin der Fraktion, Maria Westerhorstmann, sagte, dass junge Frauen und Mädchen für Berufe in der IT-Branche und im technischen und naturwissenschaftlichen Bereich fit gemacht werden sollen.

Sie verwies auf den "Girls´ Day 2005", bei dem sich zeigte, dass Mädchen an diesen Berufen Interesse haben.

Da Schüler und Schülerinnen besser informiert werden sollen, forderte sie, dass die Früherziehung verbessert wird, und Schulpraktika in der naturwissenschaftlichen und technischen Branche angeboten werden.


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WebReporter: hans_peter002
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Frau, CDU, Beruf
Quelle: de.news.yahoo.com

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8 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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24.07.2006 20:31 Uhr von Krusinator
 
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Was will: die eigentlich? Wenn jemand einen beruf ausüben möchte, dann tut er das auch, da hat einem keiner reinzureden.
Es gibt nunmalnicht soviele Mädchen, die programmerien, na und? Deshalb muss man doch nicht mehr weiber versuchen darein zuprügeln.
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24.07.2006 21:38 Uhr von Demokrator
 
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Boys Day 2005: Da immer mehr junge Männer in weibliche Berufe wollen, fordert keiner irgendwas.

Das nennt sich Gleichberechtigung.

Bald soll eine Zwangshormonbehandlung für Mann und Frau eingeführt werden, damit es nicht mehr so faschistisch rassistisch antimenschlich Unterschiede zwischen Mann und Frau gibt.
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25.07.2006 00:44 Uhr von P. Panzer
 
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Jetzt kommen wieder die Blauäugigen;-): Bevor ihr jetzt die CDU lobt, denkt daran das es mehr Arbeitslosigkeit auf dem Sektor gibt sowie dann weniger Stellen und die Löhne fallen!


Jetzt aber bitte kein Selbstmord machen, einfach mit mir eine Partei gründen!

Im Forum unter "Politik und Wirtschaft" habe ich ein Konzept vorgestellt wie man Globalisierungsweltmeister wird.
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25.07.2006 02:06 Uhr von DiscoBox
 
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Wen kümmert es denn, ob nun männliche jobs ins Ausland verlagert werden, oder Weibliche.

Fördern wir die Emanzipation doch bitte nicht indem wir die Frauen auf den überfüllten IT-Arbeits(losen)sektor schieben, denn davon hat weder der Nachwuchs zu hause was, noch die Frau selbst.

Und jetzt mal ganz persönlich: Den Firmenchef will ich sehen, der sich eine Netzwerkadministratorin einstellt. Bis sich sowas etabliert werden ja wohl noch mindestens 50 Jahre vergehen, wenn nicht mehr.
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25.07.2006 09:28 Uhr von eros007
 
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gut: Was ist daran schlecht? Ich bin zwar kein großer Freund der CDU, aber ich finde die Aktion an sich durchaus sinnvoll. Gerade bei technischen Berufen haben viele (sowohl Jungs als auch Mädchen) eine falsche Vorstellung von dem, was einen erwartet. Ein Ingenieursstudium beispielsweise bedeutet eigentlich nur, dass man später mal „Problemlöser“ wird. Klar gibt es Berufe, in denen man dann später eine gewisse Begabung für „Bastelarbeiten“ braucht, in manchen Branchen wird man sich auch die Hände schmutzig machen müssen. Aber in aller Regel geht es bei Ingenieursarbeit um die Fähigkeit, Probleme zu erkennen und Lösungen für sie vorzuschlagen. Oder aber im kreativen Bereich neue Produkte entwickeln. In der Medizintechnik oder Biotechnologie gibt es beispielsweise Bereiche, die kaum mehr was mit dem Klischee eines Technikers zu tun haben. Entsprechende Studienrichtungen sind derzeit bei Frauen sehr beliebt (den wenigen jedenfalls, die sich durch das eher techniklastige Grundstudium gequält haben) und könnten deutlich mehr bieten.

Warum die Aktion gerade jetzt anlaufen soll, ist eigentlich schnell ersichtlich. Momentan herrscht ein Mangel an qualifizierten Ingenieuren und Naturwissenschaftlern. In den letzten Jahren sind die Studentenzahlen in den relevanten Fächer noch einmal zurückgegangen, sodass sich der Mangel in den kommenden Jahren noch verstärken wird. Daher ist es auch sehr sinnvoll, dass man in dem Bereich die Anstrengungen erhöht, mehr qualifizierte Kräfte auszubilden. Was liegt näher, in so einem Fall beide Geschlechter gleichermaßen anzusprechen? Und da die beiden Geschlechter nun mal verschiedene Vorstellungen haben, ist es wohl auch nicht verkehrt, wenn man jeweils spezifisch wirbt. Bei Mädchen wie in der News beschrieben, und bei Jungs erfolgt die Förderung eben auf etwas andere Weise (die durchaus stattfindet, auch wenn sie keine großen Namen wie „Girl’s day“ bekommt).

Außerdem habe ich einen Kritikpunkt an der News: hier wird IT als erstes Berufsfeld genannt, in der Quelle neben dem Handwerk als letztes. Einige bisherige Kommentare zeigen auch, warum das so ist – Naturwissenschaften und Technik (also Elektro-, Maschinenbau- und Chemieingenieure) sind nämlich die Branchen, in denen derzeit die Arbeitskräfte fehlen. Der IT-Bereich hat durch die hohen Studienanfängerzahlen bis zum Jahr 2001 noch „Reserven“, da diese Jahrgänge erst jetzt von der Uni kommen. Aber hier muss ich den Vorrednern widersprechen. Auch im IT-Bereich erwarte ich in den nächsten Jahren eine deutliche Verknappung der qualifizierten Kräfte (Akademiker), vor allem, wenn sie technische oder naturwissenschaftliche Nebenfächer belegt haben.

Und P.Panzer:
>>> Bevor ihr jetzt die CDU lobt, denkt daran das es mehr Arbeitslosigkeit auf dem Sektor gibt sowie dann weniger Stellen und die Löhne fallen!

Warum werden die Stellen weniger, wenn die Anzahl der „Bewerber“ steigt? Gewiss kann die Arbeitslosigkeit auf dem Sektor steigen, aber tendenziell bedingen mehr Arbeitskräfte auch mehr Arbeitsplätze (es lohnt sich dann, in Deutschland zu investieren, weil man ja auf Arbeitskräfte zugreifen kann; außerdem sinkt durch mehr Angebot an Arbeitskräften auch der Preis, was die Rentabilität nochmals erhöht). In diesen Bereichen jedenfalls. Du weißt wahrscheinlich nicht, dass manche Unternehmen nur deshalb Arbeitsplätze nach Osteuropa oder China verlagern, weil es hier in Deutschland einfach nicht genügend qualifizierte Kräfte gibt. Leider ist dies Realität, d.h. uns gehen (gut bezahlte) Arbeitsplätze verloren, weil wir zu wenige gut ausgebildete Leute haben. Und mit ihnen Steuereinnahmen und Sozialversicherungsbeiträge.

Da die momentanen Lücken durch Ausbildung nicht geschlossen werden können, müssen wir in den kommenden Jahren verstärkt ausländische Spitzenkräfte aufnehmen. Nicht nach dem unglücklichen Greencard-Prinzip wie vor einigen Jahren (wo man nachweisen musste, dass man einen sicheren Job hat und mindestens 84.000 Euro verdient), sondern so, wie es auch andere Länder machen. Die Leute sollen kommen dürfen (befristet) und können sich dann nach einem Arbeitsplatz umsehen. Finden sie innerhalb eines gewissen Zeitraumes, etwa eines Jahres, einen (nicht vom Staat subventionierten) Arbeitsplatz (egal, wie hoch der Lohn ist), dürfen sie bleiben, wenn nicht, müssen sie wieder gehen. Deutschland muss seine Attraktivität auf dem Sektor der Technik endlich ausspielen können. Wir haben die höchsten Löhne für Ingenieure weltweit, die Abgabenbelastung ist geringer als etwa in Skandinavien und außerdem kommt man mit englisch eigentlich überall gut zurecht (muss also nicht deutsch können, wenn man herkommt), wie auch die Fußball-WM zeigte. Außerdem müssen wir mehr Forscherstellen für Leute mit Promotion schaffen. In Forschungsinstituten durch mehr Mittel für Personal, und in Unternehmen eventuell durch Anreize... die Details soll man aber die Leute auf dem Gebiet aushandeln lassen.
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25.07.2006 09:30 Uhr von eros007
 
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noch was: Wichtig ist vor allem, dass Deutschland im Kampf um die besten Köpfe nicht noch weiter zurückfällt, sondern seine Stärken ausspielt.

Längerfristig ist dann eine ausreichende Versorgung mit Leuten aus dem eigenen Land ein nicht zu überschätzender Vorteil. Egal, ob Frauen oder Männer. Hauptsache, es sind Leute, die sich dafür interessieren. Im Übrigen werden in Zukunft die meisten Berufe in der Industrie (jedenfalls die, für die es sich dauerhaft lohnen kann, dass sie in Deutschland sind) ein gutes Allgemeinwissen im Bereich der Naturwissenschaften und Technik erfordern, insofern ist ein Umdenken zum aktuellen Zeitpunkt auch sehr sinnvoll. Mathematik und Physik als Schulfächer müssten natürlich dementsprechend umgestaltet werden, um potentiell Interessierte nicht schon in der Schule abzuschrecken...
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26.07.2006 04:50 Uhr von P. Panzer
 
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@ eros007: "Du weißt wahrscheinlich nicht, dass manche Unternehmen nur deshalb Arbeitsplätze nach Osteuropa oder China verlagern, weil es hier in Deutschland einfach nicht genügend qualifizierte Kräfte gibt."

Also Osteuropa und China haben qualifiziertere Arbeitskräfte als Deutschland, oder Preiswertere?


Ausserdem gibt es in diesem Sektor mehr als genug qualifizierte Fachkräfte in Indien und in den USA sowie Australien!


Und dann vergessen die Leute das noch jemand die Produkte kaufen muss;-) Das wird WELTWEIT ein immer schwirigeres Problem und die Rekordgewinne der Firmen berhen auf Kostensenkungen!


Ach ja! Zudem haben wir die modernsten Produktionsstätten WELTWEIT (vielleicht daher die hohe Arbeitslosigkeit?)

Naja guck Du mal Fernseh;-)
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26.07.2006 17:12 Uhr von eros007
 
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P.Panzer: >>> Also Osteuropa und China haben qualifiziertere Arbeitskräfte als Deutschland, oder Preiswertere?

Nein, sie haben keine qualifizierteren. Sie sind in vielen Fällen nicht einmal günstiger als deutsche, auch wenn die Stundenlöhne natürlich niedriger sind. Das heißt die Arbeitskräfte in Deutschland sind in der Regel produktiver. Aber wenn in Deutschland keine qualifizierten Kräfte verfügbar sind, nimmt man lieber weniger produktive in Polen oder China und produziert dort, als dass man sich Umsätze wegen fehlender Produkte entgehen lässt. Das wollte ich damit sagen.

>>> Ausserdem gibt es in diesem Sektor mehr als genug qualifizierte Fachkräfte in Indien und in den USA sowie Australien!

In den USA und Australien gibt es meiner Meinung nach nicht genügend qualifizierte Kräfte. Warum werben sonst etwa die USA jedes Jahr etwa 10.000 Naturwissenschaftler/Ingenieure aus Deutschland ab? Da die Löhne in Deutschland im Schnitt höher sind, müssen jene, die gehen, in den USA einen Lohn erhalten, der deutlich über dem Schnitt liegt. Ein Deutscher ist also teuer. Wenn man genug eigene Kräfte hätte, würde man das nicht machen.
Bei Indien ist es wieder etwas anders. Die mögen gerade im IT-Bereich sogar zu viele Kräfte haben, in anderen Bereichen wie E-Technik oder Maschinenbau haben sie aber deutlich weniger.
In diesem Fall gibt es ja zwei Möglichkeiten: Entweder wir versuchen, die Inder zu uns zu holen, sodass sie auch bei uns in die Sozialkassen einzahlen und Steuern leisten (sodass also alle Deutschen davon profitieren), oder wir verlagern einen Teil des Unternehmens nach Indien. Nach gewisser Einarbeitungszeit der Inder in Deutschland wird deren Produktivität höher sein als in Indien, was höhere Löhne gerechtfertigt. Das Unternehmen spart sich viele Fahrtkosten (die Inder wollen kontrolliert werden) und Risiken im anderen Land. Außerdem treibt Abwerben indische Löhne nach oben (da wir im Idealfall die guten Kräfte abbekommen, indische Unternehmen also höhere Löhne zahlen müssen, um wenigstens einen Teil der Kräfte zu behalten), wodurch unsere Arbeitsplätze weiter abgesichert werden.

>>> Ach ja! Zudem haben wir die modernsten Produktionsstätten WELTWEIT (vielleicht daher die hohe Arbeitslosigkeit?)

Wir haben die modernsten Produktionsanlagen nicht zuletzt deshalb, weil wir mit die teuersten Arbeitskräfte haben. Nur so konnten unsere Unternehmen bis heute wettbewerbsfähig bleiben. Mit der Arbeitslosigkeit hat dies nur wenig zu tun. Wenn man auf Länder mit niedriger Arbeitslosigkeit schaut (Schweiz, Skandinavien, USA, GB), dann liegt die Beschäftigungsrate in der Industrie nicht höher als bei uns. Nur eben im Dienstleistungsbereich hinken wir hinterher. Dort fehlen die Arbeitsplätze, nicht in der Industrie. Bzw. in der Industrie können wir nur welche hinzugewinnen, wenn wir mehr qualifizierte Kräfte haben (denn dort sind wir wettbewerbsfähig, sogar äußerst wettbewerbsfähig). Also ein Grund mehr für bessere Ausbildung.

>>> Und dann vergessen die Leute das noch jemand die Produkte kaufen muss;-)

Natürlich, aber wenn ein Unternehmen etwa in Polen investiert, gibt es bald statt Deutscher eben Polen, die die Produkte kaufen. Wo liegt für die Unternehmen das Problem?

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