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Uran im Mineralwasser: Sachsen-Anhalt verliert Prozess

In 34 von 1.530 Mineralwassern wurde eine erhöhte Belastung durch natürliches Uran, welches schwach radioaktiv, giftig und nierenschädigend ist, durch das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) im Mai 2005 nachgewiesen.

Das Land Sachsen-Anhalt wollte auf Grund von "schutzwürdigen Interessen" des Herstellers diese Informationen der Öffentlichkeit nicht zugänglich machen, verlor aber den durch foodwatch angestrebten Prozess vor dem Verwaltungsgericht Magdeburg.

Das Umweltbundesamt hält eine Konzentration von zehn Mikrogramm pro Liter Wasser für unbedenklich, wobei aber in einer Probe bis zu 17 Mikrogramm pro Liter Wasser nachgewiesen wurden. Das Gesundheitsministerium kann gegen das Urteil Berufung einlegen.


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WebReporter: lostscout
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Prozess, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Uran, Mineral
Quelle: www.extremnews.com

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15 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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24.07.2006 14:06 Uhr von lostscout
 
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Im Orginalartikel sind die Testergebnisse von foodwatch nachzulesen, wobei das Umweltbundesamt sogar einen niedrigeren Grenzwert befürwortet als die WHO.
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24.07.2006 14:35 Uhr von Garviel
 
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Wenn das LAND S-A einen Prozess verliert, kann das "Gesundheitsministerium" Berufung einlegen? Wie soll denn das gehen?

Abgesehen davon: Besser Uran im Wasser als Urin ;-))
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24.07.2006 14:41 Uhr von Garviel
 
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Ach so. Hab die Quelle nachgelesen, es geht um das Gesundheitsministerium des Landes S-A. Sollte nur eigentlich auch aus der News hervorgehen...
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24.07.2006 15:01 Uhr von El Salvas
 
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Dafür gibts also: ein Verbraucherinformationsgesetz - Um es zu Ignorieren - Toll Da bedank ich mich aber.
Das gesundheitsministerium sollte sich in
Industriepropagandaministerium umbennen.
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24.07.2006 15:42 Uhr von leeson
 
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Werd ma gleich bei Lidl reinmarschieren und gucken ob die noch das Saskia Naturis(grün) verkaufen.

Vielleicht spreche ich auch mal den Filialleiter darauf an, dem das sicher überhaupt nicht interessiert.
Wäre ja verlust, die Dinger raus zuräumen.

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24.07.2006 15:52 Uhr von OldWurzelsepp
 
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"Schutzwürdige Interessen" des Herstellers??? Wenn die Bevölkerung in irgendeiner Weiße geschädigt werden könnte, sollte es absolut keine "schutzwürdigen Interessen des Herstellers" geben. Davon gibt es sowieso schon viel zu viele. Die werden sowieso schon viel zu sehr beschützt wenn es darum geht Kunden abzuzocken, Angestellte zu entlassen, keine Steuern zu zahlen uvm. Wann kommt endlich mal eine Regierung die die "schutzwürdigen Interessen der Bevölkerung" interessiert?
MfG
OldWurzelsepp
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24.07.2006 18:21 Uhr von Tasko
 
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Problem der Hersteller: Ich habe mal einen Bericht darüber gesehen, daß IIRC im Abwasser von AKWs weniger radioaktives Material vorhanden sein darf als im "natürlichen Mineralwasser". Die Hersteller könnten und würden das Mineralwasser von dem radioaktiven Zeug befreien. Das Problem ist: es darf dann nach derzeitiger Lage der Dinge nicht mehr unter der Bezeichnung "Mineralwasser" verkauft werden, was den Umsatz nicht gerade verbessert. An natürlichem Mineralwasser dürfen nur begrenzte Änderungen vorgenommen werden, ohne die Bezeichnung "Mineralwasser" zu riskieren. Zum Beispiel ist das Entfernen von Eisen erlaubt (aus Angst, daß die Kunden Wasserflaschen mit rotbraunen Ablagerungen nicht kaufen).
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24.07.2006 19:23 Uhr von Mr.Gato
 
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Bla.... Skandal "...wobei aber in einer Probe bis zu 17 Mikrogramm pro Liter Wasser nachgewiesen"

---

Her mit der Flasche, ich trink das Dingen aus.

Als wenn *eine* Flasche Wasser mit 17Mikrogramm nun mein sofortiges Todesurteil bedeuten würde... Auch langfristig sind nach Genus dieser Flache wohl kaum Probs zu erwarten.

In diesem Fall halte ich diese maßnahme von wegen "schutzwürdigen Interessen des Herstellers" für völlig ok.

In 34 von 1.500 Flaschen wurde ein etwas zu hoher Uranwert gefunden. Eigentlich keine grosse Sache, aber der Ruf (Weil alle ja gleich an Uran = Atom = wir sind jetzt alle Verstrahlt = Nuklearkatastrophe blubb... denken) der Firma ist jetzt hin.
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24.07.2006 20:58 Uhr von der_nachdenkliche
 
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@ Mr.Gato: sorry, aber du hast sicher schon zuviel davon getrunken!

Man verkauft mit Schwermetallen (Gift) versetzte Lebensmittel, und schützt nich sein Volk dafür sonder hält wahrscheinlich die Hand auf und kassiert bei den Herstellern. Tolle Regierung.
Außerdem geht es hier um das Prinziep.
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25.07.2006 08:30 Uhr von OldWurzelsepp
 
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@ Mr.Gato: Mann, du bist ein Voll**iot. Das gibts ja nicht.
Natürlich wird eine Flasche dich nicht wirklich schädigen, aber schonmal daran gedacht dass manche Leute das jeden Tag trinken?
Hoffentlich wird der Ruf der Firma geschädigt, die sollen Pleite gehen. Das wird dann vielleicht eine kleine Abschreckung für andere skrupellose Profitgeier. Wenn die Regierungen dieser Welt endlich deutlich strengere Gesetze für Grossfirmen und Konzerne aufstellen und voll durchziehen würden, würde es sicher allen besser gehen. Was nützt Demokratie, wenn eigentlich Wirtschaftkapitäne die Welt beherrschen?
MfG
OldWurzelsepp
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25.07.2006 09:26 Uhr von steto123
 
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Ball flach halten: So richtig erquicklich ist es nicht, andererseits werden Heil,wässer verabreicht, die Radon und andere radioaktive Elemente in Spuren halten und dann gilt es als Medizin. Also sollte wir mal den Ball flach halten.

Ansonsten kann man die Dinger ja als Lampen verkaufen, wenn sie so strahlend sind! :-)
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25.07.2006 11:11 Uhr von Clochard
 
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Verbrecher !! Da kann man wieder mal erkennen - der Verbraucher muß nicht informiert werden, da sonst der Kapitalstrom abbricht...schönen Buden-Replika Dutschland...
Alles zum Wohle der Geldsäcke und Banken. Nix für den Michel und deutschen Idioten....Klasse Spiel was man uns da aufzwingt.
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25.07.2006 19:00 Uhr von Mr.Gato
 
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@wurzelsepp: Du bist eher n Idiot!

Statistisch hat jeder, der 1.500 Flaschen dieser Marke gekauft hat 34 davon mit etwas erhöhten Werten.

Und? Wo ist jetzt das Prob?

Lass ma nen Käufer dieser Marke eine Flasche am Tag trinken. Dann hat dieser Jemand innerhalb von 5 Jahren etwa 34 Flaschen mit etwas höheren Werten getrunken (Und nochmal: erhöhte Wert nicht gleich "Hochgiftig"). Und das mit allergrösster Warscheinlichkeit net auf einmal.

Huuuuu..... wie schlimm....
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26.07.2006 12:17 Uhr von Tasko
 
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@Mr.Gato: Es ging um 1500 Proben Mineralwasser. Ich habe nichts gelesen, daß alles Proben von der gleichen Sorte stammen. Jemand, der Mineralwasser trinkt, wechselt nicht jeden Tag die Sorte. Soll heißen, wer eben gern das genannte Saskia trinkt, trinkt jeden Tag und fast ausschließlich Saskia. Entsprechend hoch ist die Aufnahme von dem enthaltenen Uran. Die 34 Flaschen werden von demjenigen innerhalb eines Monats konsumiert. Und Leute, die unbelastete Sorten trinken, haben die gleiche Belastung auch nach Jahren nicht (zumindest nicht durch Mineralwasser). Damit stimmt die Statistik zwar wieder, diese ist aber in so einem Zusammenhang auf Grund der Sortentreue der Kunden absolut nutzlos.
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26.07.2006 18:57 Uhr von Mr.Gato
 
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Hab jetzt mal die Quelle gelesen und geblickt, was Sache ist.

Ich dachte, es wären Proben, lange zusammengesammelt von EINER Marke.


In diesem Fall muss dieses Saskia Wasser natürlich sofort vom Markt.

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