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Schweiz: Provider sollen Zugang zu Kinderpornographie blockieren

Die Schweizer Fachstelle für Kriminalprävention hat gemeinsam mit dem Bundesamt für Polizei und der Organisation "Kinderschutz Schweiz" alle Internetprovider dazu aufgerufen, den Zugang zu 2.400 Seiten mit kinderpornographischen Inhalten zu blocken.

Dies gab ein Sprecher des Zugangsanbieters Cablecom in einer Schweizer Fernsehsendung bekannt. Laut der Reportage in der Sendung "10vor10" sollen User, die versuchen, derartige Seiten aufzurufen, auf eine Seite der Polizei weitergeleitet werden.

Diese Seite wird den Hinweis enthalten, dass die Inhalte illegal seien und der Zugriff daher gesperrt ist. Bei der Schweizer Koordinationsstelle für Internetkriminalität gingen letztes Jahr 7.345 Meldungen zu vermutlich illegalen Inhalten ein.


WebReporter: DorianArcher
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Kind, Schweiz, Kinderporno, Provider, Zugang
Quelle: www.zisch.ch

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6 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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24.07.2006 08:45 Uhr von DorianArcher
 
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Da stellt sich nun die Frage, ob es sonderlich logisch ist, einfach nur den Inhalt zu blockieren. Die Server liegen im Ausland und könnten mit Routern umgangen werden.

Wenn man die Seiten aus dem Netz nehmen könnte, wäre dies ein wirklicher Fortschritt. Das erscheint aber mehr als unwahrscheinlich, weil die Polizei in einigen Ländern anscheinend gar kein Interesse daran hat. Trotzdem ein Schritt in die richtige Richtung, das wird für dumme Gesichter vor den Rechnern sorgen.
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24.07.2006 10:04 Uhr von caterdev
 
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Eigentlich eine gute Sache: Denn sie können ja die Seiten, die auf ausländischen Servern liegen, nicht einfach zumachen, da sie dazu keine Befugnisse haben. Von daher ist eine Blockierung wohl die beste Möglichkeit. Allerdings muss man natürlich kritisch beobachten, ob irgendwelche Daten der Leute, die auf eine der blockierten Seiten gelandet sind, gespeichert werden. Denn es passiert heute schon schnell genug, dass man sich mal eben vertippt und dann irgendwo landet, wo man gar nicht hinwollte. Es wäre natürlich schlecht, wenn dann deine Daten als potentieller Kinderporno-Zieher gespeichert wären.
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24.07.2006 10:06 Uhr von hiddenangel
 
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totaler blödsinn: so kann man nicht dagegen vorgehen. leute, die auf sowas stehen, werden einfach anonym über proxys surfen und schon ist die blockade umgangen (siehe Internetzensur in manchen ländern, erste google-earth-tage wo es für deutsche noch nicht freigegeben war, aber dank proxys doch möglich wurde........)

da haben wieder fachleute entschieden, die vom aufbau des internet keine ahnung haben^^

aber es ist gut, das mal wer was dagegen macht.......

mein tipp: den gegen den content angehen und nicht die informationswege beschneiden --> zensur!!!!
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24.07.2006 11:21 Uhr von patjaselm
 
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@hidden: "informationswege" ... ^^
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24.07.2006 22:05 Uhr von FleurMia
 
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hmm an sich gut (immer gut), wenn gegen Kinderpronographie was getan wird, aber ich bezweifle, dass sie mit dieser Methode wirklich was erreichen können..
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25.07.2006 09:20 Uhr von hal_9000
 
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Zensur Prinzipiel halte ich es für nicht richtig, Informationen irgendwelcher Art zu sperren. Sonst haben wir hier in Westeuropa bald Chinesische zustände. Nebenbei halte es eh nicht für wirksam.
Ich denke, wenn sollte man sich auf globale Gesetze einigen und die Anbieter solcher inhalte Dingfest machen.

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