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Gesundheitsreform bringt lediglich Ersparnis von fünf Milliarden Euro ein

In den kommenden drei Jahren soll die Gesundheitsreform der großen Koalition lediglich den Betrag von 5,3 Milliarden Euro einsparen. Nach ursprünglichen Berechnungen waren jedoch fast doppelt so hohe Einsparungen vorgesehen.

Bundesgesundheitsministerin Schmidt (SPD) hatte bei den Reformen vor allen Dingen Kostenersparnisse im Bereich der Pharmazeutika vorgesehen. Durch einen verbesserten Wettbewerb sollten die Medikamentenpreise und deren Endkosten spürbar sinken.

Nicht mehr im Leistungskatalog enthalten sein sollen z. B. die Folgekosten von Schönheitsoperationen. Mehr Geld soll hingegen für die älteren Versicherungsnehmer ausgegeben werden.


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WebReporter: DorianArcher
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Euro, Gesundheit, Milliarde, Gesundheitsreform, Ersparnis
Quelle: www.welt.de

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9 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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24.07.2006 00:24 Uhr von DorianArcher
 
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Toll. Man kann exakt jetzt absehen, dass dies wieder eine Umlagefinanzierung wird. "Gib mehr Geld für die Reha von Rentnern aus, spare dir die Pflegeversicherungskosten." Ich weiss auch nicht die Bohne wieso bislang Kassen die Folgekosten von Schönheits-Ops getragen haben.
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24.07.2006 12:35 Uhr von florian.turm
 
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5.3 MRD €? menschen, in deren köpfen der begriff "lediglich" und der betrag "5,3 mrd €" korelieren, dürfen keine verantworteungen für finanzen haben. sie haben jedes vernünftige maß aus dem blickfeld verloren.
solche menschen sprechen auch von konsolidieren, wenn sie planen weniger schulden zu machen als in einer vorangegangenen periode.
damit bekommt man keinen haushalt in den griff.
einzig tilgen senkt die schulden- und zinslast.
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24.07.2006 12:36 Uhr von megaakx
 
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Wie wärs wenn die ganzen Ministerien einen Unfähigkeitsfaktor in ihre Berechnung aufnehmen würden welcher das "Ersparnis" schonmal gleich mit 2 dividiert?
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24.07.2006 12:40 Uhr von eL LOcO ANdi
 
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Es gibt auch Schönheitsoperationen die nicht eine subjektive Verschönerung zum Ziel haben, sondern der Wiederherstellung des Körpers und seiner Funktionen dienen, wie z.B. nach schweren Verbrennungen.

Desweiteren wurden von der Krankenkasse auch in der Vergangenheit Schönheitsoperationen nur bezahlt, wenn diese medizinisch notwendig waren oder hat schon jemand davon gehört das sich Frau XYZ die Nase hat richten lassen und dies von der Krankenkasse übernommen wurde?
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24.07.2006 13:34 Uhr von KingPete
 
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Diese sogenannte "Gesundheitsreform": ist nichts anderes als ein Kompromiss auf allerniedrigstem Level um die Große Koalition zu retten !!

Zahlen wird es natürlich wieder der Bürger, denn es wird keine Einsparungen geben, ganz im Gegenteil und die Sch...Lobbyisten in Berlin werden persönlich noch mehr abkassieren.
Wann geht endlich mal "das Volk" auf die Straße ?
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24.07.2006 13:37 Uhr von El_kritiko
 
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Folgekosten Mit Folgekosten sind Nachbehandlungen auf Grund von Pfusch gemeint. Also wenn FrauBlondy sich die Oberweite vergrössern lässt und nach ner Woche merkt das der Arzt eigentlich nur die Lizenz fürs Kamelemelken hat und ihre Oberweite nun verhunzt ist, dann hat bisher die Krankenkasse die "Reparatur" dafür bezahlt.
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24.07.2006 13:45 Uhr von Mazzi
 
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welche einsparungen?
die sparen nichts ein. wir zahlen nur mehr!!!!
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24.07.2006 14:46 Uhr von DorianArcher
 
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@Vorredner: Beides falsch: Weder die Schönheits-OPs selbst noch irgendwelche Verpfuschungen werden oder wurden bezahlt. Schönheits-OP war immer Privatvergnügen wenn nicht verschrieben. Verpfuschte OPs zahlt die Haftpflicht des Krankenhauses - tut sie natürlich nie. Worum es hier geht ist: Schönheits-OP wie Fettabsaugung, danach nötige stationäre Behandlung, Thrombosestrümpfe, Reha. Sowas sind Folgekosten.
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24.07.2006 16:14 Uhr von ThomasHambrecht
 
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Hoffentlich laufen Blinddarmoperationen nicht bald unter dem Begriff "Schönheitsoperation" - mit dem Argument "schön blöd" wenn die Krankenkasse das zahlen soll.



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