23.07.06 20:17 Uhr
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Virginia: Brandon W. Hedrick (27) auf dem elektrischen Stuhl hingerichtet

Brandon W. Hedrick war zum Tode verurteilt worden wegen der Vergewaltigung und Ermordung einer 23-jährigen Frau vor neun Jahren und wurde am Freitag auf dem elektrischen Stuhl hingerichtet. Hedrick hatte selbst diese Hinrichtungsmethode gewählt.

Um 21:02 Uhr wurde der erste Stromstoß von 1.800 Volt durch den Körper geleitet - von seinem Bein stieg Rauch auf. Der Verurteilte wurde durch den Stromstoß im Stuhl nach hinten gerissen und er ballte seine Fäuste zusammen.

Man verabreichte ihm einen zweiten Stromstoß und Hedricks Körper zuckte wieder nach hinten - um 21:12 Uhr wurde er dann endgültig für tot erklärt. Es war die erste Vollstreckung eines Todesurteils mit dem elektrischen Stuhl seit über zwei Jahren.


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WebReporter: ciaoextra
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Brand, Virginia
Quelle: www.washingtonpost.com

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61 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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23.07.2006 20:48 Uhr von Julizka84
 
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mit sowas stellt man sich: auf die gleiche Stufe wie der Verbrecher. Beides ist Mord. Sehr traurig, dass es sowas in einem zivilisierten Land gibt.
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23.07.2006 20:49 Uhr von Jorka
 
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Gibt es dieses olle Ding immer noch? Ich dachte der eletrische Stuhl wäre schon längst abgeschafft worden in den USA.
Amnesty International sollte sich da mal einschalten...
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23.07.2006 20:56 Uhr von Us-Diego
 
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Warum töten wir Menschen, die Menschen töten, um den Menschen zu zeigen, dass Töten falsch ist?"
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23.07.2006 21:28 Uhr von Mr.Gato
 
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Gut gemacht: Der hats verdient.
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23.07.2006 21:36 Uhr von guaranajones
 
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oje: Kaputte US-Justiz sag ich nur. :)
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23.07.2006 21:45 Uhr von blazebalg
 
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stephan: was für ein seltendämlicher kommentar. es geht auch darum, WAS die todesstrafe für die zukunft bringt. für die täter, die noch kommen werden. es bringt gar nichts... die verbrechensrate ist in den usa trotzdem sehr hoch. sowas schreckt keinen ab!
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23.07.2006 21:52 Uhr von HisWeedness
 
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@Mr.Gato: Dein Argument mit dem "Fressen auf Kosten der Steuerzahler" ist hinfällig. Informiere dich einmal über die tatsächlichen Kosten einer Exekution. Es ist längst nachgewiesen worden, dass die Kosten einer Exekution durch die Gutachten, die sowohl Pflicht von Staatsseite, als auch das Recht von Seiten des Verurteilten sind, die Kosten einer lebenslangen Haft überschreiten.
Ferner sehe ich persönlich in der Todesstrafe keine Strafe für den Täter, sondern nur für dessen Angehörige (sofern er noch welche hat natürlich). Letztendlich - und das greift schon fast in die Theologie - kann man nicht _wissen_, sondern nur _glauben_ und _vermuten_, was nach dem körperlichen Tod kommt. Vielleicht ist die Existenz des Verurteilten beendet, vielleicht geht sie weiter, in welcher Form auch immer. Somit kann man nicht mit Gewissheit sagen, dass der Tod automatisch eine Strafe sein muss, Ansichtssache eben. Die einzige Strafe, die dem Verurteilten zugefügt wird, ist die jahrelange Folter, das Warten auf die Festlegung seines Termins, die Ergebnisse diverser Revisionen und Gutachten und schließlich der letzte Gang zur Hinrichtungsstätte.

MfG
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23.07.2006 21:54 Uhr von reziprok
 
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Ist das eine News wert, dass ein verurteiler Vergewaltiger und Mörder seiner gerechten Strafe zugeführt wird, die er sich auch noch selbst ausgesucht hatte?
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23.07.2006 22:18 Uhr von Ali_Mente
 
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Mag ja sein das die Todesstrafe nicht abschreckend wirkt auf Nachahmungstäter, aber zumindest schaltet sie Wiederholungstäter effektiv aus.

Und dieses Blabla von wegen "in einem zivilisierten Land....": Wenn der Täter sich bewusst gegen das "zivilisiert sein" stellt, dann hat er auch sein Recht auf eine zivilisierte Behandlung verwirkt.
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23.07.2006 22:20 Uhr von ciaoextra
 
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reziprok: Wenn man jede News so kommentieren würde, kann man ssn ja bald schließen - wegen Newsmangel.
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23.07.2006 22:24 Uhr von Us-Diego
 
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@Ali_Mente: Neee.....

"Nur die Todesstrafe schützt vor Wiederholungstäter(Innen)"

Richtig ist:

Die Rückfallquote nach langjährigen Haftstrafen ist niedriger als die Quote der Justizirrtümer.
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23.07.2006 22:26 Uhr von Us-Diego
 
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Achja wer meint das die Todesstrafe soooo viel nützt der soll sich bitte mal das hier anschauen : http://www.amnesty.at/...
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23.07.2006 22:31 Uhr von milliondollar
 
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Ersteinmal: @reziprok: Ist es ein News wert wenn irgendein so halb bekannter (oder auch irgendein toller ultra berühmter Promi) Mensch eine neue Freundin hat?(oder ähnliches)
Zweitens: vielleicht ist es ja so wie mit Wespen, wenn man eine tötet kommen 10 weiter, wie ich heute leider miterleben musste.
Drittens: Ich finde HisWeedness hat völlig Recht
Viertens: Meine eigene Meinung(vielleicht auch von anderen abgekuckt) : Ich bin der Meinung, dass niemand über das leben eines Menschen/Tieres entscheiden darf und wenn jemand dieses doch tut, man trotzdem nicht bei ihm das selbige tun. Außerdem glaube ich, das die Todesstrafe z.T. komerziell genutzt wird und für die Familien des Opfers des Verbrechens als Rache "genutzt" wird, was ich beides total daneben finde.
ps: Ihr redet von zivilisierter Welt, was soll das bitteschön sein?
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23.07.2006 22:31 Uhr von Johannes Fuß
 
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@Us-Diego: Logisch .. war ja nicht Deine Frau
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23.07.2006 22:33 Uhr von terrordave
 
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doppelt: News-ID: 630171
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23.07.2006 22:34 Uhr von Us-Diego
 
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@Johannes Fuß: Der Wunsch nach der Todesstrafe ist menschlich verständlich - was würden denn Sie tun, wenn jemand Ihr Kind (In dem Fall Frau) umbringt?"

Richtig ist:

Es ist vielleicht menschlich verständlich, wenn jemand, dessen Kind (Frau...) gerade ermordet wurde, im Affekt Rache üben möchte. Aber bei der Todesstrafe geht es eben NICHT um eine Affekthandlung einer emotional extrem belasteten Einzelperson, sondern um das nüchterne, planvolle Vorgehen eines Staates, der für sich in Anspruch nimmt, objektiver Hüter über Recht und Gerechtigkeit zu sein.

Ein Staat, der statt dessen selbst zum Rächer wird, verliert nicht nur seine Autorität, sondern ist auch in höchstem Maße gefährlich.
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23.07.2006 22:37 Uhr von Zorro De La Vega
 
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das ist gerecht! der hats verdient!
so einen bastard würde ich richtig grillen.
das ging viel zu schnell.

@Julizka84 beides ist mord?? ..klar ist es ... mord.
aber was schlägst du vor?
stell dir mal vor ein notgeiles arschloch würde deine tochter vergewaltigen und dann töten.

und erzähl mir jetzt nichts von irgendwelcher therapie oder so einem scheiss.das ist lächerlich.

kanns nicht kappieren wie man mitleid mit einem kaltblütigen mörder haben kann!! :-(
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23.07.2006 22:40 Uhr von Us-Diego
 
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@Zoro De La Vega: Für dich auch, weils spass macht ;P

"Für Mörder ist die Todesstrafe nur gerecht"

Richtig ist:

Töten kann niemals gerecht sein, selbst wenn es staatlich angeordnet wird. Der Staat kann nicht das Töten per Gesetz verbieten und gleichzeitig selbst töten.

Nicht einmal in ihrer Anwendung ist die Todesstrafe gerecht: So ist in den USA der Anteil der zum Tode verurteilten Afro-AmerikanerInnen überproportional hoch. In Saudiarabien trifft es vor allem die GastarbeiterInnen. In Summe ist die Todesstrafe vor allem eine Strafe für die Armen, die sich mit wenig motivierten PflichtverteidigerInnen begnügen müssen oder überhaupt keine Chance auf rechtliche Vertretung haben.
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23.07.2006 22:49 Uhr von Johannes Fuß
 
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@Us-Diego: Nein eben nicht - dieser Staat handelt verantwortungsvoll und präventiv.

In meiner Stadt wurde eine Oma von einem Rottweiler zerfleischt. Rotti wurde eingeschläfert - richtig so, um Wiederholungen zu vermeiden.
Jetzt kommt von Dir bestimmt - armer Hund ... mußte doch nicht sein ... laß doch mal die Tier-Nanny dran.



Wer in den Staaten mordet weiß was ihn erwartet
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23.07.2006 22:50 Uhr von schallus
 
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Definitionen: also ich hab das so gelernt: ermorden ist jemanden illegal zu töten, wenn man jemand legal tötet (also Todesstrafe oder auf Befehl) ist das immer noch töten aber kein Mord.
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23.07.2006 22:51 Uhr von ferry73
 
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cowboys: nicht zu fassen die amis.
die dürften nicht mal in die eu weil es die todesstrafe bei den cowboys noch gibt.
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23.07.2006 22:53 Uhr von necesite
 
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@Us-Diego: Wo geht es mit den Menschenrechten konform, jemanden seinen lebenlang die Freiheit zu nehmen und ihn wegzusperren.

Wo ist das humaner, als die Todesstrafe?

Richtig ist: Es ist nicht humaner.

Es ist nur teurer, die Rückfälligkeitgefahr ist größer und wirklich "abhalten" kann der Freiheitsentzug auch niemanden.

Warum sollte die Todesstrafe ineffektiver sein, als der lebenslange Freiheitsentzug?

Die Todesstrafe war schon immer in der Geschichte der Menschheit ein gangbares Mittel der Justiz!
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23.07.2006 22:57 Uhr von Us-Diego
 
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@Johannes Fuß, Necesite: Die meisten Hinrichtungen werden nicht wegen Gewaltverbrechen, sondern aus politischen Gründen vollstreckt. Die Todesstrafe macht es staatlichen Machthabern leicht, sich missliebiger Personen zu entledigen. Zumal in einer Reihe von Ländern die mit der Todesstrafe bedrohten Taten vom Mord bis zum Ehebruch, vom Plakate-Abreißen bis zur Herabwürdigung religiöser Lehren reichen.

Die Todesstrafe ist für Regierungen auch ein billiges Mittel so zu tun, als unternehme sie etwas gegen die Kriminalität. Reformen durchzusetzen, die die Ursachen der Kriminalität bekämpfen, würden größerer Anstrengungen bedürfen.


Von wegen der Staat handelt gut...

@necesite:
"Lebenslängliche Haft ist genauso unmenschlich wie die Todesstrafe"

Richtig ist:

Auch lebenslängliche Haft ist zwar eine schwere Strafe, aber sie lässt dem Verurteilten immer noch die Hoffnung, vielleicht doch eines Tages entlassen zu werden.

Ganz zu schweigen von Justizirrtümern, die nach Vollstreckung der Todesstrafe nie mehr zu korrigieren sind.
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23.07.2006 23:05 Uhr von Johannes Fuß
 
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@Us-Diego: Du schweifst ab. Hier war die Rede von einem Mörder.
-- die Vergewaltigung will ich ihm auch nicht strafmildernd anrechnen.

Hinrichtungen also primär um Reformen durchzusetzen ?

Na dann bin ich mal gespannt wie die Merkel so weitermacht.
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23.07.2006 23:18 Uhr von necesite
 
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Beitrag: "Auch lebenslängliche Haft ist zwar eine schwere Strafe, aber sie lässt dem Verurteilten immer noch die Hoffnung, vielleicht doch eines Tages entlassen zu werden.

Ganz zu schweigen von Justizirrtümern, die nach Vollstreckung der Todesstrafe nie mehr zu korrigieren sind."

Hier aufgehört zu lesen.

Was ist mit den Justizirrtümern, die ungerechtfertigterweise entlassen wurden?

Wer kommt für die "Schäden" bei den nachfolgenden Opfern auf?

Richtig ist:

Es nimmt sich nichts - wer Menschen bis zum Lebensende einsperrt, kann sie (moralisch betrachtet) auch genausogut hinrichten.

Nach dem Menschenrecht auf Leben kommt gleich dass auf Freiheit. Wer einem Menschen die angeborene Freiheit aberkennen möchte, der kann vom moralischen Standpunkt aus auch genauso das Leben dieses Menschen beenden. Wer einen Menschen lebenslang einsperrt, richtet und exekutiert genauso wie ein Henker!

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