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Sun-Microsystems-Angestellte in Deutschland müssen nun von zu Hause aus arbeiten

Der US-Computerkonzern Sun Microsystems ist finanziell angeschlagen. 5.000 von weltweit 37.500 Arbeitsplätzen sollen gestrichen werden. In Deutschland werden 120 der 1.650 Stellen wegfallen und fast alle Geschäftsstellen und Vertriebsbüros geschlossen.

Zwei Drittel der deutschen Belegschaft sollen dann als iWorker von zu Hause aus arbeiten. Wer keinen Platz für ein Arbeitsbüro hat oder über DSL-Anschluss verfügt, müsse dorthin umziehen, wo diese Voraussetzungen bestünden, so Sun Microsystems.

Für Kundenbesprechungen wolle Sun aber Drop-In-Center einrichten, die "wie ein Internet-Café" aussähen. Sun macht die Konkurrenz von IBM, Hewlett-Packard, Dell und aus Fernost zu schaffen. 217 Mio. Dollar Verlust gab es im dritten Geschäftsquartal.


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WebReporter: no_trespassing
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Deutschland, Deutsch, Angestellte, Sun
Quelle: n-tv.de

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12 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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23.07.2006 10:41 Uhr von teufelchen1959
 
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Aus der Not geboren aber vielleicht auch gar nicht so verkehrt. Warum jeden Tag Wege ins Büro zurücklegen, wenn man von zu Hause aus arbeiten kann? Gerade wenn ich so die Riesenbüros sehe, die bei den Amerikanern Usus sind. Dass Leute entlassen werden müssen, ist natürlich nicht schön. Aber einen Computerarbeitsplatz zu Hause einrichten können wird sich ja sicher jeder. So viel Platz nimmt sowas ja heute nicht mehr weg.
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23.07.2006 10:41 Uhr von Oberscht
 
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Naja: Ist doch schön, daheim arbeiten zu können?
Als einziges Problem stell ich mir dabei nur Besprechungen mit den Kollegen vor.

Ach, und wer hat dieses dämliche Wort "iWorker" erfunden!?
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23.07.2006 10:52 Uhr von teufelchen1959
 
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@Oberscht: Noch nie was von Videokonferenzen gehört?
Bei uns heißt das nicht iWorker, sondern Telearbeiter. Aber auch das trifft es wohl nicht ganz.
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23.07.2006 11:20 Uhr von Hellrunner
 
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Meint Traumjob: Wenn das unternehmen nicht so finanziel angeschlagen wäre, wäre das daaaa wohl mein Traumjob. Von zuhause aus seine Sachen zu erledigen ermöglicht es einem fast vollkommen freie Zeiteinteilung und ein nahezu immer entspanntes Arbeitsverhältniss.... sobald die frau tot ist ;)... Ne spass beiseite, wer das Büro nicht zur flucht braucht oder da wirklich viele nette Leute hat, der ist sicher glücklich wenn er zuhause vor seiner Kiste hocken darf anstatt in den oft brühend heißen Büros.
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23.07.2006 11:32 Uhr von teufelchen1959
 
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@Hellrunner: Ich bin zwar grad arbeitslos und kann nicht wählerisch sein, aber wenn ichs mir raussuchen könnte, ob ich zu Hause oder in einem Massenbüro arbeiten will, dann würde ich mir auf jeden Fall den Telearbeitsplatz raussuchen. Ich wohne eh alleine und könnte hier wenigstens in Ruhe arbeiten. Und Pausen könnt ich mir so legen, wie ich sie brauche und wie sie zur Arbeit passen. Das betrifft ja auch, dass man im Büro manchmal zu Pausen gezwungen wird, wo man eigentlich am besten in der Arbeit drinsteckt.
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23.07.2006 12:25 Uhr von caterdev
 
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Telearbeit: ist ein weiteres Phänomen unserer Gesellschaft, in der die Leute untereinander entsolidarisiert werden. Für die Unternehmen ist es natürlich am besten, wenn alle einzeln arbeiten und keinen Kontakt zueinander haben - denn dann werden bestehende Missstände wohl kaum ans Tageslicht kommen.

Und die Aussage, dass Mitarbeiter, die keinen Platz / keinen DSL-Anschluss haben, umziehen müssen, ist ja wohl eine der größten Sauereien, die es gibt.
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23.07.2006 13:07 Uhr von teufelchen1959
 
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@caterdev: Das mit der Entsolidarisierung ist sicherlich ein Argument. Aber nur aus Solidarität würde ich, wenn ich vor die Wahl gestellt werde, zu Hause oder in einem Riesenbüro am anderen Ende der Stadt zu arbeiten, dann doch den Arbeitsplatz zu Hause wählen.

Was den Umzug betrifft: Heute werden Arbeitslose auch gezwungen, umzuziehen, damit sie den Staat nicht so viel kosten oder irgendwo in einer anderen Stadt eine Arbeit anzunehmen. Und sie haben meist im Gegensatz zu einem Beschäftigten keine Rücklagen für einen Umzug.

Außerdem wird es ja nicht der Regelfall sein, dass jemand keine Möglichkeit hat, sich in seiner Wohnung einen Computerarbeitsplatz einzurichten. Und wenn doch nicht, muss man ja nicht gleich sonstwohin ziehen. Eine Wohnung mit einem Zimmer mehr im gleichen oder im Nachbarhaus tut es ja meistens auch. Bei dem heutigen Leerstand findet man da sicher schnell etwas.
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23.07.2006 13:33 Uhr von normalo78
 
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Wenn der Konzern wirklich angeschlagen ist, ist die Einrichtung von Telearbeitsplätzen doch vollkommen in Ordnung, wenn die Alternative Schließung heißt. Ich könnte mir auch durchaus vorstellen, daß die Firma bei Leuten, die wegen DSL-Anschluß umziehen müssen, was zur den Kosten zuschießt.

Das Einzige, was wirklich negativ ist, ist die Entsolidarisierung, die caterdev angesprochen hat. Aber ich glaube auch, daß diese Form der Arbeit in Zukunft gerade in der Computerbranche usus sein wird.

Für mich, wäre es auch ein idealer Arbeitsplatz...

Gruß
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23.07.2006 15:23 Uhr von Inspiron1100
 
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Ich würde: das auch sofort annehmen.Schon allein für die Spritkosten die ich spare könnte ich mir ne 16000er Leitung leisten und dann wären auch Videokonferenzen kein Problem mehr.Allerdings geht das nicht in allen Berufen denn es gibt auch Sachen bei dehnen muß man einfach zusammen am Tisch sitzen...
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23.07.2006 18:55 Uhr von rolf.w
 
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Disziplin: Ein Heimarbeitsplatz bedeutet auch sehr viel Disziplin aufzubringen. Ich möchte bezweifeln dass das jeder kann. Wenn ich hier schon lese man könne seine Pausen so machen wie man will ist das der 1. Schritt in die falsche Richtung.(Auch wenn die Aussage grundsätzlich stimmt)
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23.07.2006 19:08 Uhr von teufelchen1959
 
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@rolf.w: Erfahrungen haben gezeigt, dass die Leute in der Mehrzahl zu Hause effektiver arbeiten als im Büro. Dass man Arbeitsbeginn, die Pausen und den Arbeitsschluss meist nach Bedarf legen kann, ist nicht nur von Vorteil für den Arbeitnehmer, da viele erst aufhören zu arbeiten, wenn sie ein Problem zu Ende geführt haben und sich nicht durch äußere Störungen herausreißen lassen.
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24.07.2006 01:07 Uhr von Julizka84
 
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schade dass die Manager von Sun offensichtlich absolut unfähig sind!

An den qualitativ hochwertigen Produkten liegt der Misserfolg sicher nicht.

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