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Studie: Durch unproduktive Arbeit entsteht ein Verlust von 32,5 Arbeitstagen

Durch unproduktive Arbeit entsteht in Deutschland ein jährlicher Schaden von 170 Millionen Euro und damit acht Prozent des Bruttoinlandsprodukts. Jeder Arbeitnehmer verschwende demnach 32,5 Arbeitstage im Jahr, so die Unternehmensberatung Proudfoot.

Den Proudfoot-Daten aus 30 Ländern liegen 1.900 Analysen in 235 Firmen zugrunde. Die Manager würden sich zu wenig um Führungsaufgaben kümmern. Mangelnde Arbeitsmoral, schlechte Ausbildung, Kommunikations- und IT-Probleme sind weitere Ursachen.

Deutschland biete aber genug Potential: "Es ist leichter und weniger riskant, ein Werk in Deutschland in zwölf Monaten um 20 Prozent produktiver zu machen, als die Produktion nach Osteuropa oder Asien zu verlagern", meint Berater Jochen Vogel.


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WebReporter: no_trespassing
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Studie, Arbeit, Verlust
Quelle: www.spiegel.de

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23.07.2006 10:10 Uhr von daggetthebeaver
 
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Definitionsproblem: Das problem ist "unproduktive Arbiet" zu definieren. nach meiner erkenntnis braucht der körper nach einer hochleistungsphase ein bisschen pause. Das ist deutclih innerhalb der gesetzlichen pause sichtbar, aber auch unsichtbar bei "einfacher, langsamer oder unproduktiver" arbeit. Wird verlangt, dass sich der mensch mit 100% einsatz unter druck setzt, tritt das burnout synrom ein und die folgen sind verherender als die mickrigen 32,5 Arbeitstage. Ein tüchtiger arbeite fält somit nicht mit 40 für 27 jahre aus dem rennen, sondern objektiv gesehen nur 1527,5 Tage oder 4,2 Jahre in einem Zeitruam von 47 Jahren (falls er erst mit 20 angefangen hat zu arbeiten)

Es ist wirtschaftlich unlogisch einen burnout von 27 jahren gegen eine "unproduktive Arbeit" von 4,2 Jahren einzutauschen.

DAS ist wirtschaft- und gesundheitsoptimierte soizial-politik.
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23.07.2006 15:47 Uhr von P. Panzer
 
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Neuseeland beweist das gegenteil! Wollt ihr mal richtig unproduktive arbeit sehen?

Dann besucht doch mal Neuseeland!

Die Leute im Supermarkt arbeiten nicht so schnell und die Kunden sind nicht so gedultig wie hier!

Wofür sorgt also diese Kombination?

Richtig es müssen mehr Leute eingestellt und auch noch bezahlt werden damit der Laden nicht zu macht!


Was ist wenn ich so produktiv für 2 oder sogar 3 arbeite? Weil bessere Werkzeuge neue Methoden usw.

Richtig wenn einer für drei arbeitet wieso dann drei einstellen?

Wieso eigentlich nicht zwei entlassen wenn einer genügt?

Und da wir Einkommen mit Arbeit verbinden geht unsere Wirtschaft später baden!

Erst dürft ihr zusehen wie die kleinen Geschäfte in eure Stadt schliessen danach kommen die größeren drann!


Wartet nur bis die Einkommensstärkste Gruppe gestorben ist! (Die Generation der sozialen Marktwirtschaft unsere Rentner)

Bei unser jetziges Wirtschaftssystem ist unproduktivität besser für unsere Volkswirtschaft (da weniger Arbeitslose) die Betriebswirtschaft hingegen muss auf Gewinn durch ersparnis verzichten! (Später verzichten sie alle auf dem Gewinn)
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24.07.2006 00:37 Uhr von swald
 
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daggetthebeaver: Ich denke mit unproduktiver Arbeit ist nich einfach langsame Arbeit gemeint in der man Kraft schöpft.

Wenn ich nur an so manchen Besprechungsmarathon denke und die unzähligen Meetings deren Ergebnisse oft eher zweifelhaft sind. Ich komme aus soch Terminen nicht ausgeruht, danach brauch ich eien Pause oder manchmal ist sogar der Tag gelaufen.
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24.07.2006 21:46 Uhr von Demokrator
 
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An P.Panzer und andere Verstandslose: Mit einer steigenden Anzahl der Personen, die an einem Produkt arbeiten, steigen logischerweise die Produktionskosten. Damit sich die Leute also noch ihr täglich Brot leisten könnten, müssten sie mehr verdienen, wodurch dann die Kosten in den Produktionen für den Export steigen und damit die Leute weniger deutsche Produkte kaufen, weil sie eben teurer sind.

Durch den Euro wird es außerdem eine europäische Anpassung geben, die dazu führen wird, dass die Deutschen weniger haben und die damals Armen mehr.

Es geht im Leben nur um Verteilung. Heute versuchen wir mehr und mehr alles unter allen zu teilen. Das Resultat ist eine Verarmung unter den ehemals Wohlhabenden und ein Bessergehen der Armen. Es gibt eben nur begrenzte Rohstoffe und ein Apfelbaum, der nur x Äpfel abwirft, dem kann man nicht 2x abnehmen. Außerdem sind die Rohstoffe nicht alle zu sehr wiederverwertbar und der Berg der Äpfel, di eman uns damals auf die Erde gelegt hat wird immer kleiner und kleiner und das umso schneller je mehr Menschen sich umso mehr von ihm bedienen.

Der Fortbestand der Menshcheit kann durch eine solche Massenkonsumierung nur verringert werden. Das ist asozial und deshalb fordere ich eine ehrliche nationalistische Ausbeuterpolitik, die dazu führt, dass es Reichste und Ärmste gibt so dass die Menschheit länger fortleben kann und es zumindest einigen gut geht.
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25.07.2006 14:54 Uhr von SchlachtVati
 
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verstandslos ist was anderes demokrator: sehen wir den tatsachen ins auge was wirklich unproduktiv ist ! wo soll ich anfangen ?

beamte ?
verwaltungsangestellte ?
oder die entlassungsproduktivität der zinsgestörtenn marktwirtschaft ? hmmm kommst du drauf ?
ich bekomm sogar 1 und 1 ziemlich locker zusammen !
pass auf , der bedarf eines ALG 2 empfängers (mitlerweile millionen ), wurde auf 354€ orakelt . das jene millionen menschen oder faules pack genannt , "im aldi bevorzug werden" ist doch eine zwangsläufige logik ! somit ist doch die entlassungsproduktivität geradewegs ohne umwege höchst erfreut darüber , das das kapital einen direkten weg von der arbeit zum überschuß gefunden hat ( 20 milliarden privatvermögen von betriebsvermögen fang ich erst garnicht an ), welche auswirkungen das auf die weitere situationskomik kapitalismus hat ? tzja, diese frage stelltst du dir doch garnicht !


schlaf gut weiter demokrator , würde schramm vom schwarzen kanal (scheibenwischer ) nun meinen !!!
schade das schramm nicht mehr dabei ist !

http://www.systemfehler.de

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