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Der österreichische Verkehrsminister Gorbach ist für eine EU-weite PKW-Maut

Für eine EU-weite PKW-Maut hat sich jetzt Verkehrsminister Gorbach ausgesprochen, diese müsse aber zwischen Freizeitfahrern und jemanden, der das Auto beruflich braucht, unterscheiden.

Da viele Arbeitnehmer auf ihr Auto angewiesen sind, müssten diese eine steuerliche Absetzmöglichkeit bekommen. Er sagte auch: "Wer in der Freizeit fährt, soll dafür bezahlen."

Die ÖVP und SPÖ ebenso wie der BZÖ-Obmann Westenthaler sprachen sich gegen die Einführung einer PKW-Maut in Österreich aus.


WebReporter: ringella
Rubrik:   Politik
Schlagworte: EU, Verkehr, PKW, Maut, PKW-Maut
Quelle: www.krone.at

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7 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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22.07.2006 16:19 Uhr von ringella
 
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Ich bin mal gespannt was der PKW-Fahrer noch alles zahlen soll? Bald wird das Auto fahren zum puren Luxus werden!
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22.07.2006 18:22 Uhr von rivezhead
 
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Maut ? Eine PKW-Maut gibt es doch schon lange.
Diese nennt sich KFZ Steuer...
Wer eine neue Maut einführen will soll dann bitte erstmal die alte abschaffen.
(Tädäää Tädäää Tädäääää)
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22.07.2006 18:43 Uhr von trixli
 
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Abgabe: etwas kommt bestimmt. Entweder eine Maut oder sonstige Gebühr oder das System von London.
Wenn man Strassen will, welche in gutem Zustand sind muss was gehen.
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22.07.2006 19:09 Uhr von marshaus
 
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zockerbande: die nehmen einen aus und denken nicht mal darueber nach wo die menschen das geld herholen.
bin mal gespannt wie lange das gut geht.
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24.07.2006 23:05 Uhr von md2003
 
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tja irgendwann ist es nicht mehr witzig.......

man zahlt doch schon genug an den Staat...

beim Autokauf zahlt man MWST....

für die Nummernschilder und Zulassung werden nochmal Gebühren fällig...

dann kommt die gute KFZ-Steuer.....

dann die Versicherungssteuer von 16% auf die KFZ-Versicherung........

dann die Ökosteuer und MWST auf Kraftstoff.....

und dann auch noch eine Maut für PKW?!?!

unfassbar!
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25.07.2006 10:54 Uhr von eros007
 
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gute Idee: Ich finde eine PKW-Maut (nicht Vignette) eigentlich ziemlich sinnvoll. Im Gegensatz zu Fixkosten belastet sie jene, die viel fahren, mehr als jene, die weniger fahren. Vignetten und KFZ-Steuer finde ich beide jeweils kontraproduktiv. Das meiner Meinung nach einzige weitere sinnvolle Instrument ist die Besteuerung von Kraftstoffen. Wer viel verbraucht, soll auch mehr zahlen. Das kommt zusätzlich noch der Umwelt zugute, denn es fördert die Entwicklung von sparsameren Antrieben.

Leider hat die Kraftstoff-Besteuerung einige Nachteile:
- Tanktourismus in billigere Nachbarländer; derzeit gerade für Deutschland problematisch
- Benachteiligung ländlicher Gegenden, da dort die Wege tendenziell länger sind und sich die Situation der Landbevölkerung so weiter verschlechtert

Gerade bei diesen zwei Punkten kann die PKW-Maut punkten. In Stadtgebieten und auf viel befahrenen Strecken (gerade dort gibt es auch mit öffentlichen Verkehrsmitteln gute Alternativen) könnte man mehr Geld verlangen als auf dem Land, wo im Idealfall gar keine Gebühren anfallen sollten. Bei entsprechender Preisgestaltung findet so eine gewisse Steuerungswirkung statt (das vermeidet dann Überlastungen; wer kann, wird seine Fahrt nämlich auf eine „billigere“ Zeit verschieben). Das zeigen beispielsweise die Erfahrungen mit der sog. Citymaut in Stockholm, wo das Verkehrsaufkommen während der Versuchsphase deutlich reduziert wurde. Die Ergebnisse der Maut in London sind ähnlich verheißungsvoll.

Was ich mir momentan als ideal vorstellen würde: Kraftstoffsteuer so senken, dass die Spritpreise auf dem Niveau des billigsten Nachbarstaates liegen. Kfz-Steuer komplett abschaffen. Stattdessen Maut auf allen Straßen. Abhängig vom Verkehrsaufkommen. Morgens im Berufsverkehr sind die Kosten höher als nachts. In ländlichen Gegenden mit geringem Verkehrsaufkommen fallen keine Kosten an. Die Einnahmen aus der Maut kommen vollständig den Straßen zugute – eine Querfinanzierung von viel befahrenen Straßen (viele Mauteinnahmen) hin zu wenig befahrenen Straßen sollte vorgesehen werden. Die bleibenden Einnahmen aus der Kraftstoffsteuer gehen wie bisher an den Staat, der im Gegenzug die notwendige Infrastruktur bereitstellt.
Die Mehrwertsteuer (auch auf Autos, Kraftstoffe und Maut) ist und bleibt eine vollkommen unabhängige Steuer auf den Konsum und – wenn es für Steuern nicht ohnehin so wäre, dass der Staat in keinster Weise gezwungen ist, sie zweckgebunden auszugeben – wird verwendet, worauf der Staat nun mal Lust hat. Momentan also hauptsächlich für den Bundeszuschuss für Renten, Hartz 4 und Zinsen auf die Staatsschuld (sind die größten Posten im Bundeshaushalt). So ist das eben mit der Mwst.

Prinzipiell muss unser Ziel sein, den Individualverkehr einzuschränken und den öffentlichen Verkehr auszubauen. Denn öffentlicher Verkehr benötigt weniger Platz (in einem dicht besiedelten Land sind Platzersparnisse nicht zu unterschätzen, gerade in Städten und deren Umland), ist ressourcenschonender und schafft (durch Dienstleistungen) neue Arbeitsplätze.

Eine EU-weite Regelung, wie sie Herr Gorbach fordert, wäre sicherlich nicht schlecht. Aber wir müssten sie eigentlich auch ohne EU umsetzen – die Vorteile überwiegen die Nachteile (dass es für manche Vielfahrer in Städten teurer wird).
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10.08.2006 14:16 Uhr von freakster
 
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Maut?? wenn man eine Maut einführen will dann doch bitte für den ganzen durchreiseverkehr, all unserer Nachbarn fahren doch in der Ferienzeit durch Deutschland, weil sie in allen anderen Ländern blechen müssen.

Warum können wir nicht einfach ein Vignette einführen wie Österreich, das ist einfach zu machen, und die kann man zu einen angemessenen Preis verkaufen. Wer keine hat soll dann aber richtig blechen.

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