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Wenn Schwule Blut spenden wollen, müssen sie vorgeben, heterosexuell zu sein

Obwohl es in der Schweiz zu wenig Blutspender gibt, dürfen Schwule ihr Blut nicht spenden. Laut den europäischen Blutspendeverordnungen gelten homosexuelle Männer im Hinblick auf Aids als "Risikogruppe". Schwule hält das jedoch nicht vom Spenden ab.

Ein Schwuler (44), der seit 26 Jahren Blut und seit zehn Jahren Rückenmark spendet: "...mich ärgert die pauschale Abfertigung der Schwulen als Risikogruppe..." - jeder fünfte seiner schwulen Bekannten gehe auch trotz der Untersagung zum Blutspenden.

"Ganz wichtig: Der Blutspendedienst SRK verbindet mit den hier aufgeführten Risikosituationen keine Werturteile", so das Rote Kreuz auf seiner Homepage - die Daten der Spender können allerdings nicht kontrolliert werden. "Wir vertrauen auf die Ehrlichkeit der Leute."


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WebReporter: FleurMia
Rubrik:   Gesundheit
Schlagworte: Sex, Blut, homosexuell
Quelle: www.20min.ch

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38 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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22.07.2006 00:24 Uhr von FleurMia
 
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Meiner Meinung nach sind das diskriminierende Richtlinien! Nur weil ein Mensch sexuell anders orientiert ist, heißt dass noch lange nicht, dass sie eine "Risikogruppe" darstellen... man sollte nie pauschalisieren, denn die Ausnahmen haben das nicht verdient!
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22.07.2006 12:27 Uhr von Elementarteilchen
 
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Edit by zornworm: Wenn das Ironie war, kennzeichne es als solche!
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22.07.2006 12:40 Uhr von Artemis500
 
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Wird das Blut etwa nicht auf Aids getestet?

Ich glaub wenn ich Blutspenden brauche lass ich mir nur Blut geben das garantiert von Nonnen stammt.

Heterosexuelle können ja auch Aids haben.

@Elementarteilchen: Das war doch hoffentlich Ironie, oder?

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22.07.2006 12:43 Uhr von stellung69
 
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unverständlich Das Blut müßte doch vor der Verwendung kontrolliert werden, denn auch Blut von Heterosexuellen könnte ´riskant´ sein....

@ Element....... Diesen Spruch solltes du mal aufschreiben und immer mit dir tragen.....
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22.07.2006 12:51 Uhr von Teppichratte
 
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Eine große Risikogruppe: wurde natürlich vergessen, Sextouristen
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22.07.2006 12:51 Uhr von zeitgeist
 
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strafbar: falsche angaben beim ausfüllen des spenderformulars können im worst case zu einer anklage wegen fahrlässiger körperverletzung führen (z.b. beim verschweigen von krankheiten oder drogenkonsum)

das blut/mark/plasma von erstspendern wird ausführlich getestet, bei folgespenden nur stichprobenartig

zum glück ist teilchens "schwulenblut" reine ironie und nicht nachweisbar
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22.07.2006 12:53 Uhr von Saku25
 
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Edit by zornworm: Zu heiß, heute?
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22.07.2006 13:04 Uhr von Runeblade
 
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Hallo???? Ironie von Elemtarteilchen!!!! Mann Leute, dreht doch nicht immer gleich ab, wenn einer was sarkastisch / ironisches schreibt. Vor Allem sollte man das erstmal kapieren, oder glaubt ihr das echt?

@zeitgeist:
da sprichst du einen wichtigen punkt an, schwule SIND eine risikogruppe in bezug auf aids oder auch andere krankheiten. mit pauschalisierung hat das nichts zu tun. die art des geschlechtsverkehrs und vor allem deren hang zu verstärkter untreue (ich kenne einige schwule ziemlich gut und weiss, dass das stimmt) sind ein risiko. daher finde ich es prinzipiell entweder richtig, bei JEDER blutprobe entsprechende tests durchzuführen oder diese Risikogruppen von der Blutspende auszuschließen. Gleichberechtigung hin oder her, ich bin sicherlich keiner der was gegen Schwule hat, allerdings müssen gewisse Risiken für andere ausgeschlossen werden. Ein Schwuler wird ja auch mit Blut versorgt, wenn er welches braucht, es geht nämlich wirklich nur darum, Risiken auszuschließen, sonst nix. Ich hätte schon ein leicht mulmiges Gefühl, wenn ich Blut von einem Schwulen bekäme.
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22.07.2006 13:06 Uhr von Artemis500
 
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@Saku 25: Deine Wünsche sind vergeblich.Wenn er einen schwulen Hausarzt hat merkt er das wahrscheinlich nicht mal.

@Thema: Im Übrigen müsste jemand der weiß dass er Aids haben könnte und trotzdem Blut spendet ein ganz arges Arschloch sein.
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22.07.2006 13:09 Uhr von Starlett
 
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oh man Also, elementarteilchen hat das jawohl ironisch gemeint, checkt ihr das nicht? Saku, du meintest das böse, das hat man gehört, also versuch nich, dich rauszureden. :-P was ich allerdings nich verstehe: die untersuchen das blut doch eh immer. is der spender positiv, wird sein blut nicht gespendet. is er negativ, wirds gespendet! was spielts da für ne rolle, ob der jetzt schwul is?!
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22.07.2006 13:22 Uhr von Ozora
 
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tja: ich hoff doch auch das des Blut vorher untersucht wird,bevor es weiter in Krankenhäuser kommt.
ich geh auch spenden , bin allerdings hetero ;))
krieg ständig post von der DRK , die sind wohl scharf drauf , da ich null negativ hab. des kann man ja überall reinschütten,glaub ich ;P
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22.07.2006 14:12 Uhr von teufelchen1959
 
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Keine Angst: Das Blut und, wenn ihr Plasma spendet, auch das Plasma, werden jedes Mal untersucht, das ist nicht nur Vorschrift, sondern die Blutspendedienste machen sich auch selbst mitschuldig, wenn kontaminiertes Blut oder Plasma durchrutschen sollte. Jemand, der Blut oder Plasma spendet, hat so in jedem Falle einen kostenlosen HIV- und Hepatitistest. In dem Formular beim Plasmaspenden musste ich auch angeben, ob ich schwul bin oder häufig wechselnden Geschlechtsverkehr habe, ob genetische Sachen vorliegen und ich sexuell und durch Blut übertragene Krankheiten gehabt habe. Das wird bei so etwas zur Sicherheit immer abgefragt. Ein Kumpel von mir ist auch schwul, und er hat die Frage wahrheitsgemäß beantwortet und spendet trotzdem seit Jahren Plasma. Ich denk mal, die Frage nach Risikogruppen hat nicht den Sinn, zu diskriminieren. Ich kenn mich da allerdings in der Schweiz nicht aus.
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22.07.2006 14:12 Uhr von mondwolke
 
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@ all: Blutspenden werden nicht nur Stichpunktartig untersucht, sondern JEDE Blutspende wird untersucht! es werden immer, bevor das Blut in die Konserven releitet wird noch drei Röhrchen mit Blut befüllt, die dann kontrolliert werden und mittels eines Strichcodes der richtigen Konserve zugeorndet werden können, so das HI-Virus belastetes Blut entsorgt wird!
Des weiteren muss man, bevor man zu dem Arzt geht, der Blutdruck usw untersucht und guckt ob man fit genug für eine Blutspende ist, einen Bogen mit Fragen ankreuzen (Allergien etc), da wird sowohl nach homosexuellen Männern, als auch nach Sextouristen oder Sex mit häufig wechselnden Patnern gefragt, in sofern wird da nichts vergessen,danach beurteilt der Arzt ob man Spenden kann oder nicht!
Wenn man dann Speden darf muss man hinterher noch einen Zettel anonym ausfüllen, ob das Blut verwendet werden darf oder nicht, falls jemand mit dem HI-Virus infiziert ist und aber durch Gruppenzwang oder so zu der Spende gezwungen wurde und nicht sagen wollte, dass er infiziert ist! Wenn ein solcher Bogen (werden ebenfalls durch Strichcode der richtigen Spende zugeordnet) nicht exakt richtig ausgefüllt wurde wird die Spende aus Sicherheitsgründen aussortiert! Wenn man jedoch richtig markiert, dass das Blut verwendet werden darf, wird es in JEDEM Fall untersucht und das steht da auch ausdrücklich drauf! Also nicht einfach Mist labern, sondern vorher wenigstens mal informieren!
Ich gehe Blutspenden und kann daher genau sagen, was da so drauf steht!

Falls ich einen Unfall erleide und hohe Blutverluste habe ist es mir egal von wem das Blut kommt, solange es sich mit meiner Blutgruppe verträgt (Null negativ) und es gesund ist! Immerhin wird mir dadurch das Leben gerettet... Ich gehe mal davon aus, das Elementarteilchen das nicht ernst meinte und kann die Leute nicht verstehen, die das ernst nehmen, dass man durch eine Bluttransfusion nicht die sexuelle Vorlieben des Spenders "übernimmt" dürfte doch jedem klar sein!
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22.07.2006 14:27 Uhr von alice in the shell
 
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OT: Ironie hab ich beim zweiten Lesen gemerkt, andre halt nicht.

Und das ist auch nicht verwunderlich, denn a) merkt man in postings (und Emails) Ironie/Sarkasmus nicht "automatisch", b) sind ernstgemeinte postings dieser Art auf SSN leider nicht sooo selten!

Würde also empfehlen, ironische Posting zwecks Flamewarvermeidung dann auch deutlich(er) zu kennzeichnen.
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22.07.2006 15:13 Uhr von dare_13
 
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Wieder mal typisch! Es gibt unlängst Studien, aus denen hervorgeht, dass heterosexuelle "öfter" AIDS haben als homosexuelle. Weil ebendiese nämlich das Risiko erkannt haben und die meisten auch reagiert haben und nurnoch geschützten Verkehr vollziehen. Ich dachte eigentlich, dass das Blut bei einer Spende sozusagen kostenlos nochmal untersucht wird um auch ja keine Risiken einzugehen. Dann untersucht man es halt auf AIDS und wenn die Leute keins haben, nehmen sie das Blut und fertig ist´s. Ich bin zwar nicht unbedingt ein Freund von Schwulen oder so, also ich finde das nicht schön oder so, aber ich denke man soll sie machen lassen und sowas finde ich einfach "schwul" ;)
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22.07.2006 15:22 Uhr von grimpi
 
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mmmmmh: wird nicht jedes blut getestet auf krankheiten wie hiv,....bevor es jemand andren verabreicht wird ??????
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22.07.2006 15:30 Uhr von MessageA
 
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´Homosexuelle´ heißt das! In einer Überschrift schreibt man nicht ´Schwule´. Das ist Umgangssprache.
Regelmäßige Rückenmarksspenden gibt es nicht, allenfalls einen Eintrag in der Spenderdatenbank.

Da Homosexuelle ein höheres Risiko für HIV haben, man HIV aber frühestens 6 Wochen nach der Infektion testen kann, finde ich das Vorgehen des SRK korrekt.
Das ´Sich als Hetero ausgeben´ aber nicht.

Wieso soll man sich darüber echauffieren? Ehemalige Krebspatienten oder Drogensüchtige sollen auch kein Blut spenden.

Gruß,
Simone
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22.07.2006 16:37 Uhr von Artemis500
 
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@MessageA: Man müsste "männliche Homosexuelle" schreiben, da Lesben keine Risikogruppe sind, und das wär doch sehr lang.

Im übrigen reicht es doch eigentlich, nachzufragen ob jemand Sex mit wechselnden Partnern hat. In ner festen Beziehung haben Schwule auch kein höheres Aidsrisiko.
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22.07.2006 17:00 Uhr von pedroche
 
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Nochmals zum Mitschreiben: Es wird nicht jede einzelne Blutspende auf HIV getestet. Die Beutel kommen in nen grossen Bottich und werden dann getestet. Wenn da eine Positive drunter ist, muessen halt dann alle weggeschmissen werden, die nun durch das Mischen auch verunreinigt wurden. Deshalb die Fragerei. Dazu noch folgende Anmerkung:
Das Bayrische Rote Kreuz verbietet dreist auch Lesben die Bluspende.
Artemis500: Was hast du denn fuer ne Weltfremde Logik? Als ob man in festen Beziehungen kein HIV bekommen koennte. Weist du wirklich, was DeinE PartnerIn immer macht? Ich lebe auch in ner festen Beziehung, und trotzdem wurde mein Freund vor ein paar Wochen HIV+ getestet. Wie kommts dazu wohl? Mal was von Seitensprung gehoert? Soll in fast allen Ehen vorkommen. Die angeblich feste Beziehung ist meist nur ne Selbstbeluegung.
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22.07.2006 17:43 Uhr von Cenor_de
 
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@pedroche: Die Wahrscheinlichkeit mit HIV infiziert zu werden ist ausserhalb der Hochrisikogruppen verschwindend gering.

Das Robert-Koch-Institut geht von ca. 50.000 lebenden infizierten aus. (Jährlich kommen 2-3.000 dazu und etwas mehr als 1.000 sterben)

85% der Infizierten gehören den beiden grössten Hochrisikogruppen an: Homosexuelle und Drogenabhängige.
Von den Verbliebenen sind 75% männlich.
80% der infizierten Frauen sind Prostituierte.

Wir reden hier also über unter 500 Frauen.

90% aller Neuinfektionen finden innerhalb der Hochrisikogruppen statt.
Die Gefahr sich bei vaginalem geschlechtsverkehr zu infizieren liegt unter 25%.

Wie hoch ist also das Risko, wenn ich in der Kneipe eine Frau aufreiße und mit ihr am ersten Abend ungeschützten Verkehr habe, mich mit HIV zu infizieren?

0,00625 Promille - gehen wir nun davon aus, daß lesbische Frauen nahezu nie Sex mit Männern haben istderen Risiko sich mit HIV zu infizieren genauso NULL,
wie bei allen anderen ausserhalb der Hochrisikogruppen auch.

Und das hat nix mit Diskriminierung zu tun, sondern mit jahrelangen Analverkehr, da viginaler sich, mangels masse, ausschliesst.
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22.07.2006 17:51 Uhr von Artemis500
 
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@Cenor: Du meinst, Frauen die keine Prostituierten sind haben nie Aids?
Verlassen würde ich mich darauf nicht.


@pedroche: Ich bin im Moment Single, wohl weil ich höhere Ansprüche stelle als du.
Ich würde nichts mit jemandem anfangen dem ich einen Seitensprung auch nur im entferntesten zutraue.
Mag sein, dass ich weltfremd bin, aber dafür krieg ich auch kein Aids.
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22.07.2006 18:06 Uhr von Angel33
 
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@pedroche: @pedroche

Natürlich wird jede einzelne Blutspende vor jeglicher Weiterverwendung auf HIV getestet, ebenso auf Hepatitis und auf Geschlechtskrankheiten. Auch der GPT-Wert (Leberwert) wird jedesmal mit getestet. Diese Tatsache hat mich vor einiger Zeit vor größerem Schaden bewahrt, denn da das DRK zum ersten Mal (in zehn Jahren) einen stark erhöhten GPT-Wert bei mir festgestellt hatte, wodurch ich eine leichte Fettleber bekommen habe, konnte ich der Ursache auf den Grund gehen und habe sie auch recht schnell gefunden: Ich hatte ein Jahr lang regelmäßig ein neues Schmerzmittel gegen meine Kopfschmerzen eingenommen und ahnte nicht im Geringsten, dass es meiner Leber schadet. Nachdem ich es abgesetzt habe, ging ich einige Monate später wieder zum Blutspenden, und diesmal war alles in Ordnung (zwischenzeitlich habe ich natürlich auch bei meiner Ärztin eine Laboruntersuchung machen lassen). Wäre ich damals nicht zum Blutspenden gegangen (ich gehe meist einmal im Jahr hin), dann hätte ich das Schmerzmittel weiter genommen und damit meine Leber zerstört.

Es wäre nicht sinnvoll, alle Blutspenden zu mischen, wie du behauptest. Der Aufwand, den alle Spender und auch der DRK betreiben, ist viel zu groß, als dass man das Risiko eingehen würde, durch nur eine einzige Blutspende zig andere zu vernichten.
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22.07.2006 18:13 Uhr von Striker71
 
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@Pedroche: "Es wird nicht jede einzelne Blutspende auf HIV getestet. Die Beutel kommen in nen grossen Bottich und werden dann getestet. Wenn da eine Positive drunter ist, muessen halt dann alle weggeschmissen werden, die nun durch das Mischen auch verunreinigt wurden."

Sag mal, wie blöd bist du?
Was meinst du wohl wozu die 3 Röhrchen sind, die nach der Spende noch entnommen werden?
Warst du noch nie Blutspenden?
DIE werden auf unterschiedliche Krankheiten getestet..

Und dein "Die Beutel kommen in nen grossen Bottich.." ist ja wohl ein Witz.
Oder meinst du ernsthaft, es wird jeder Blutspendebeutel aufgeschnitten, in nen "grossen Bottich" gekippt und dann neu abgefüllt?
Die werden so, wie sie sind, nach negativem Testduchlauf gelagert, bzw an die Krankenhäuser weitergeleitet...
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22.07.2006 19:57 Uhr von doenerali
 
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Rückenmarksspende? Also daß jemand sein Rückenmark spendet, kann ja nicht sein...
Vielleicht spendet ja jemand demnächst auch REGELMÄSSIG sein Gehirn *lachweg*
Für die die es nicht wissen, das Rückenmark besteht aus NERVEN, und wenn es beschädigt wird, kommt´s zu ´ner Querschnittslähmung...
Kuckst du hier: http://de.wikipedia.org/...
Ich kann mir höchstens vorstellen, daß der gutste mal Knochenmark gespendet hat (das regeniert sich beim gesunden Menschen mit der Zeit und ist für die Blutbildung da. Kuckst du auch hier: http://de.wikipedia.org/... )

Nur ich verstehe nicht, was die Sexuelle Orientierung eines Einzelnen damit zu tun haben soll, ob er Blut spenden darf oder nicht.
Ein hetero kann genauso Aids haben wie andere auch.
Und nur weil ein Mann auf nen anderen Mann steht, muss er noch lange kein Aids haben.
Die Blutkonsereven werden eh alle untersucht, und NICHT in einen "bottich zusammengekippt"

So denn, hoffe Ihr habt mal wieder was gelernt ;-)
Ali
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22.07.2006 21:57 Uhr von Götterspötter
 
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merkwürdige Logik ???: niemandem sieht man seine sexuelle Orientierung an ..... auch ist das Blut nicht "rosa" sondern auch "rot" ....:) ...... und wenn Blutspender (egal welchen Sex er betreibt) nicht auf tropfchen-infizierende Krankheiten untersucht werden ..... na dann gute Nacht !!!!

übrigends sollte die Schweiz, dann darüber nachdenken nur noch Lesben Blut spenden lassen - Statistisch gesehen gibt es dort die geringste Infektionsgefahr aller bekannten durch Sex übertragbaren Krankheiten ..... zumindestens wenn man der schweizer Logik glauben sollte ....

nunja verständlich ist es .... Panik von Unwissenden !! ... wenn auch im Ansatz höchst diskriminierend ..... ???

Ich kenne keinen Schwulen der seine HIV-Infektion verheimlicht - (geschweige denn "absichtlich" andere in Gefahr bringen würde - und schon gar nicht Blut spenden geht ) .... braucht er nicht - weil die schwule Scene niemanden diskriminieren würde ! Dazu hat man sich zu stark (manchmal auch weniger) mit dieser Krankheit auseinandergesetzt und kennt die Risiken und Gefahren ..und kann mit HIV-Infizierten auch umgehen ....

....dieses Verhalten (Verdrängen und Abstreiten) kenne ich NUR von hetereosexuellen Infizierten (war ein paar Jahre in der Aidshilfe tätig) ... dort war es "eigentlich" in den späten 80iger (als es noch keine erfolgreichen Medikamente gab) ganz normal ....das die Betroffenen und Angehörigen (wenn Sie denn noch Kontakt zu dem Betroffenen hatten) ... als Totesursache "Krebs" oder "Lungenentzündung" vom Arzt angeben liessen ..... was vollkommen OK war, da man nicht an Aids sondern an den Folgen von Aids stirbt !! .....

Aber es wurde ja schon gesagt !!! .... wenn man alle Risiko-Gruppen ausschliessen würde ..... gebe es keine Blutspende mehr !!!

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