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Innenminister Schönbohm fordert Umbenennung von "Radio Multikulti"

Brandenburgs Innenminister Jörg Schönbohm (CDU) bringt sich wieder ins Gespräch. In einem an RBB-Intendantin Dagmar Reim gerichteten Brief fordert er die Umbennung von "Radio Multikulti" in "Radio Integration".

"Der Name Multikulti ist für mich das Programm des Nebeneinanders, Integration des Miteinanders", begründete Schönbohm seine Forderung. Die Chefredakteurin des Senders, Ilona Marenbach, sprach sich dennoch gegen eine Umbenennung aus.

Aber auch sie räumte mittlerweile ein, dass der Begriff Multikulti negativ besetzt ist. Der SPD-Generalsekretär Klaus Ness lästerte derweil: "Ich glaube, Schönbohm hat mit diesem Vorschlag nichts anderes verdient als großes Kopfschütteln".


WebReporter: divadrebew
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Radio, Innenminister, Jörg Schönbohm
Quelle: www.morgenpost.de

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18 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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21.07.2006 17:15 Uhr von divadrebew
 
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Radio Multikulti (ein Hörfunkprogramm des RBB) sendet von 6.00 bis 17.00 Uhr in deutscher Sprache. Von 17.00 bis 22.00 Uhr in unterschiedlichen Weltsprachen. Von 22:00 bis 6:00 Uhr werden Weltmusik-Radioshows verschiedener Radiosender (BBC, WDR...) übertragen.
Gespielt wird vor allem Populärmusik aus allen Teilen der Welt.
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21.07.2006 19:08 Uhr von Buster_
 
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Hat der sonst nichts zu tun? Was geht dem Schönbohm der Name eines Radiosenders an?
Solange das Programm rechtlich in ordnung ist, sollte er sich als Innenminister da raus halten. Es gibt doch wirklich wichtigeres zu tun. Statt sich um den Namen einer Radiosendung Gedanken zu machen, soll er sich mal lieber um die Fremdenfeindlichkeit und den Rechtsextremismus in Brandenburg kümmern.
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21.07.2006 19:11 Uhr von rollhome
 
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wie: bekloppt kann man sein. aber das sieht man ja häufiger. im osten werden politiker und bürgermeister eingesetzt, die für den westen dann doch zu peinlich sind. wenn sie dann nacheinigen jahren die städte und länder gänzlich ruiniert haben, dann sürfen die auch in rente gehen. aber erst dann
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21.07.2006 19:21 Uhr von Teppichratte
 
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Es ist Sommer, die Zeit der Dummschwätzer ist da.
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21.07.2006 20:07 Uhr von kantonanton
 
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dumme frau: auch sie räumte ein , dass der begriff negativ ist. lol. ist ne ansichtssache. ich sehs positiv, dass die Cdu das negativ sehen will wundert keinem.
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21.07.2006 20:27 Uhr von Tyfoon
 
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gab Zeiten da waren unsere Herren und Damen Politmarionetten stolz auf Multikulti und heute ist das plötzlich ein Negativbegriff. Irgendwie scheinen die Deppen nicht ausgelastet zu sein. Vielleicht sollten die mal eher an eine Diätenkürzung denken.
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21.07.2006 20:45 Uhr von webschreck
 
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Sommerloch oh Sommerloch! Wieviele Schwachköpfe melden sich noch?
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21.07.2006 21:16 Uhr von cyrus2k1
 
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@kantonanton: Du bist eher dumm, weil du noch nicht mal die Aussage der Frau verstehst. Sie hat gesagt "negativ besetzt" was etwas anderes bedeuted als "negativ"...
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21.07.2006 21:47 Uhr von ferry73
 
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das sommerloch: hitze und ozon, der braucht mehr schatten.
will anscheinend die welt retten mit seinem vorschlag.
wenn wir solche politiker nicht hätten, den kann man nicht hoch genug bezahlen.
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21.07.2006 22:43 Uhr von Deniz1008
 
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als politiker darf man sich alles in den mund nehmen.

mittlerweile steht eigentlich fest das es die CDU u. CSU´ler sind die eine integration der ausländer nicht wollen.

ich war in 2001 auf einer verstaltung der jungen union hier in heilbronn, auf einladung des damaligen cdu-ortsvorsitzenden thomas strobl.

die junge union bzw. das was ich da zu sehen bekamm, war wirklich hammerhart.

einerseits affont gegen türken machen und dann gleichzeitig zum negermusik(jazz, original us-team) tanzen. das ist cdu und ihre zukunft.... die junge union, lauter betrunkene junge leute aus gut betuchten familie...!

mfg

Deniz1008
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22.07.2006 09:54 Uhr von Clochard
 
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Westimport: Was soll man zu solchen Leuten sagen, welche den geistigen Horizont einer kieenden Ameise haben und den IQ eines Knäckebrot.
Überall wo der schon den Mund aufgemacht hat, kam Sche***e raus.
Als General nicht mehr tauglich - für den Ruin des Ostens noch gut genug.
Als nächstes kommt dann vielleicht der Vorschlag Namensänderungen generell durchzuführen - weil - irgend wie muß er ja in Erscheinung treten - dieses NICHTS...
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22.07.2006 10:27 Uhr von sacratti
 
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Multikulti ist schon richtig: Wir bracuhen keine Mischkulturen sondern ein Neben- und Miteinander. Gerade die CDU ,d ie sich in der VErgangenheit immer angeblich gegen Gleichmacherei gewandt hat, stellt sich immer mehr als auf dem Weg in VEB Deutschland dar.
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22.07.2006 10:54 Uhr von vst
 
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schönbohm halt: hat irgendjemand eine halbwegs vernünftige oder intelligente aussage von schönbohm erwartet?

wohl nicht.
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22.07.2006 12:28 Uhr von Schwertträger
 
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Für mich ist Multikulti nach wie vor positiv besetzt. Und auch nicht gescheitert.
(Da wo die Leute es als gescheitert ansehen, gab´s noch nie vernünftige Bemühungen, es zu etablieren.

"Radio Multikulti" verbinde ich jedenfalls spontan mit genau dem, was das Radio auch macht, das Senden bunt durchmischter Weltmusik rund um die Uhr in mehreren Sprachen.
"Radio Integration" klingt dagegen nach staatlichem Propagandasender.

Wenn man solche Multikultisender regelmässig hört, hat man übrigens den Vorteil, neben guter Musik auch noch Sprachübung geliefert zu bekommen. Bin ein Fan solcher Sender.
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22.07.2006 16:09 Uhr von Enny
 
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da kann ja jeder kommen: Dieser Schönbohm hat eindeutig zuviel Zeit und sehr verquere Ansichten.
Gut, er ist nicht schon lange nicht mehr der Jüngste und es ist sehr warm draußen.
Das erklärt so manches.
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24.07.2006 22:44 Uhr von md2003
 
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also Jörg Schönbohm sollte sich auch umbenennen - natürlich in "Harald von Kleinkariert"....
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24.07.2006 23:24 Uhr von jack200034
 
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oh man: wie schön, dass sich hier alle für einen Sender einsetzen, den sie sicher noch NIE gehört haben...

diese Projekt des ehemaligen SFB läuft selbst in Berlin nahezu unter Ausschluss von Zuhörern, Machen wir und das Konzept mal klar :

Von 6 Uhr bis 17 Uhr Kultur und Musik ( tolles Angebot wenn man deutsch kann )
Von 17 Uhr bis 22 Uhr stündlich wechselnd Programm in verschiedenen Sprachen.


Verschiedene Sendungen in verschiedenen Sprachen. WER soll das denn hören ?? Denkt hier wirklich jemand, ein Migrant macht sich die Mühe auf die Uhr zu sehen um SEINE Sendung ( vielleicht sogar spät abends ) zu hören ?? zumal es auch in diesen Sendungen zumeist um Kultur geht.

Zitat aus einer Presserklärung des Senders :

"die Statistiken aus regelmäßigen Medienanalysen weisen für das Programm "am Ende der Skala" tatsächlich nur sehr geringe Einschaltquoten aus"

Dieser Sender ist ein schönes Beispiel für steuerverschwendete Gutmenschenpolitik. Wie der heißt, ist mir völlig egal, aber er ist es sicher nicht wert, deshalb hier den Puls steigen zu lassen.

Zum Nachdenken noch ein kurzer Ausschnitt eines Artikels über türkische Medienkultur in Deutschland :

"Am Siegeszug des ausschließlich in türkischer Sprache sendenden "Radyo Metropol FM" in Berlin läßt sich der falsche Ansatz traditioneller Modernisierungspolitik im Bereich der Massenmedien zeigen. Das so deutsche Konzept eines multikulturellen und transnationalen Radioprogramms wurde bei der deutsch-türkischen Bevölkerung genau in dem Augenblick unbeliebt, als es eine türkische Alternative gab. "Radio MultiKulti" spricht selbstverständlich gerne und stolz von "Internationalität", "Völkerverständigung und Toleranz", "Weltoffenheit", "Globalisierung". Nur interessiert sich die türkische Bevölkerung in Berlin nicht dafür. Seit Juni 1999 wanderte sie immer mehr, und inzwischen nahezu völlig, von "Radio MultiKulti" zu "Radyo Metropol FM" ab."

Noch ein Beispiel für "Rundfunk in Deutschland" :

Jeder der in seinem Bundesland einen privaten Rundfunksender hat kennt diese Stunden, in denen Rundfunksendungen von freien Anbietern ausgestrahlt werden. Hier kann dann Oma Gertrud oder der Karnickelzüchterverein West sein Programm abspulen und NIEMAND hört zu. Aber der Rundfunkstaatvertrag zwingt die Anbieter dazu.
WAS SOLL DAS ????




sorry, dass es so viel geworden ist *schäm*
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25.07.2006 02:04 Uhr von Schwertträger
 
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Wer sagt denn, dass der nichtdeutsche Inhalt für Türken und Ausländer gemacht ist?

Zugegeben habe ich meine Schwierigkeiten, dem sprachlichen Teil einer ausländisschen Kultursendung zu folgen, was eher meinen mangelnden Bemühungen in fremden Sprachen geschuldet ist, aber der musikalische Teil spricht mich als Alternative zum ewig gleichen Mainstream schon an.

Das türkische Bürger auf einen komplett türkischsprachigen Sender wechseln, ist so logisch, wie das Beharren von 95% aller Deutschen auf Mainstreamsendern A´la NDR und Konsorten. Schlichte Faulheit, sich mit etwas Fremde auseinanderzusetzen. Da sind die integrationsfeindlichsten Türken so deutsch, dass die Ausländerhasser schon heulen könnten. :-)

Aus der Argumentation heraus dürfte es aber überhaupt keine Spartensender mehr geben, was wir doch um des letzten Bisschens an kultureller und geistiger Vielfalt nicht hoffen wollen.
Und wenn diese Sender eine politische Bedeutung bekommen, lohnt es sich auch, sich um die Namensgebung Gedanken zu machen. Denn wäre dieser Sender so unbedeutend, wozu dann die Namensänderung?
:-)

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