20.07.06 19:47 Uhr
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Mädchen starb bei Sportfest

Gestern starb in Arrach in der Oberpfalz ein 14-jähriges Mädchen auf einem Sportfest. Sie war während des 75-m-Laufs zusammengebrochen, der Notarzt konnte nur noch den Tod feststellen. Ob die Hitze die Todesursache war, ist noch unklar.

Schüler aus dem oberpfälzischen Schwandorf mussten ebenfalls behandelt werden. Die Polizei vermutet mangelnde Flüssigkeitsaufnahme als Ursache.


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WebReporter: Shampoochan
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Sport, Mädchen
Quelle: focus.msn.de

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33 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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20.07.2006 19:43 Uhr von Shampoochan
 
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Auch wenn das Mädchen nicht durch die Hitze gestorben ist, ein Sportfest bei diesen Temperaturen zu veranstalten ist meiner Meinung nach unverantwortlich von der Schule!
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20.07.2006 19:52 Uhr von ottokar VI
 
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Wasa heutzutage nicht so alles unverantwortlich ist.

Schonmal gefragt, wieso sich bei uns in Deutschland nix mehr bewegt??
Weil alle, die was bewegen, mit einem Bein im Knast stehen.

Passt nicht zum Thema, musste zu dem Kommentar aber gesagt werden.

Das mit dem Mädchen ist echt tragisch. Wie sollen die Eltern sowas bloß jemals begreifen !!
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20.07.2006 20:53 Uhr von There4You
 
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Es gab heute übrigens schon wieder einen Fall,wo mehrere Schüler ärztlich behandelt werden mussten...auch wieder während eines Sportfestes!
Da fragt man sich,wie Lehrer bzw Schulleiter so verantwortungslos handeln können.
Ich hoffe,die Verantwortlichen werden zur Rechenschaft gezogen!!
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20.07.2006 21:06 Uhr von Tyfoon
 
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stimmt also doch !!! Sport ist Mord und Massensport ist Massenmord ;)
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20.07.2006 21:21 Uhr von saron_21at
 
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Sollen die Sportfeste etwa im Winter bei minusgraden oder gar im strömenden Regen statt finden? Sportfeste werden natürlich bei schönem Wetter abgehalten. Hier ist niemandem die Schuld zu geben, sowas ist tragisch, aber es passiert nun mal von Zeit zu Zeit das Leute an erschöpfung oder dehydration sterben.

Mein Beileid gilt der Familie des Mädchens.
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20.07.2006 21:25 Uhr von Shampoochan
 
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@saron_21at: natürlich sollen sie nicht im winter stattfinden, aber bei solchen hohen temperaturen kann man sie verschieben oder in die halle verlegen.
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20.07.2006 21:32 Uhr von gen2
 
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Klar das die Fast Food Generation schon beim Sportfest draufgeht. Es ist zwar ziemlich traurig aber ich gebe da eher den Schülern als den Lehrern schuld.
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20.07.2006 21:42 Uhr von pko3
 
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sry... aba als ich 14 war (vor 5 jahren) ham wir am nachmittag, also ab 1 immer so 3 bis 6 stunden fussball gespielt, basketball oda so was eben. ich leb immer noch.
ich finds kacke da zu sagen das es die schuld der schule is. solln die schüler doch sagen das se nich mehr können, sonst bekommen se auch des maul auf -.-

ich finds traurig das das mädchen gestorben und mein beileid gilt den eltern.
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20.07.2006 22:08 Uhr von fanatiker
 
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@pko3: Hättest Du die Zeit am Nachmittag, also ab 1 immer so, lieber 3-6 Stunden Deutsch gelernt - hätte ich jetzt nicht diesen dämlichen Kommentar schreiben müssen, der vollkommen off topic und sinnfrei ist. :o)
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20.07.2006 22:25 Uhr von saron_21at
 
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@Shampoochan: Ich weiss zwar nicht wie alt du bist, aber damals als ich in die Schule ging waren wir froh über jede Veranstaltung die wir draußen bei schönem Wetter abhalten konnten. Ich verstehe nicht warum hier das ganze in eine Halle verlegt werden sollte. Jugendliche die sich nicht fit genug fühlen oder körperlich angeschlagen sind sollten sowieso nicht aktiv an solchen Veranstaltungen teilnehmen.

Klar, wenns draußen 45 Grad im Schatten hat sollte man die Veranstaltung absagen oder wirklich verlegen, aber bei den momentanen 30 Grad darf das Wetter kein Hinderniss darstelen. Wer das nicht verkraftet sollte selber so verantwortungsvoll sein und zu Hause bleiben.
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20.07.2006 22:45 Uhr von Big-Sid
 
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saron: Dir ist schon klar, daß Sportfeste von Schulen Pflichtveranstaltungen für alle sind, oder?

Also is niemandem außer die Schule die Schuld dafür zu geben. Ausgebildetes Fachpersonal, das an der Schule scheinbar fehlt, wüsste, das dies unverantwortlich ist. DAs d+rfte ärger geben. jedenfalls, wennich Elternteil irgendeines schüler da wäre.
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20.07.2006 22:53 Uhr von saron_21at
 
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@Big-Sid: Es wird kein Schüler dazu gezwungen aktiv an einer solchen Veranstaltung teilzunehmen. Wenn sich der oder die jenige durch eine passable Leistung qualifiziert daran teilzunehmen ist das einzig und alleine Sache der Schüler.

Wir wurden in der Schule nie gezwungen bei einer Sportveranstaltung mit zu machen. Die die schnell genug waren, waren dabei, die anderen haben zugeschaut. Und normalerweise sind die jenigen die schnell genug sind sich zu qualifizieren, auch in einer dementsprechenden körperlichen Verfassung und können problemlos an der Veranstaltung teilnehmen.

Sollte es in Deutschland eine Teilnahmspflicht geben, möge man mich bitte aufklären.
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20.07.2006 23:01 Uhr von phalancs
 
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@Big-Sid (ich lach mich schlapp): Lol, so ein Unsinn - auf was für einer Schule warst Du denn bitte?
Teilnahmepflicht... schön wärs wahrscheinlich, das ist doch alles freiwillig. Insbesondere der Sport. Vielleicht meinst Du aber Schulpflicht, die hat hiermit aber so gar nichts zu tun, zumal es sich ja anscheinend um ein ausserschulisches Sportfest gehandelt hat.

Naja, wozu erklär ich das hier überhaupt. Es gilt wie immer die Devise: Zuhören, lernen, denken, schreiben :P
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20.07.2006 23:10 Uhr von Hino-Ken
 
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@saron_21at: Dir scheint eine Sache nicht ganz klar zu sein.
Es geht nicht um eine Teilnamepflicht deutschlandweit, sondern SCHULINTERN.
Bei uns ist es genauso, bis einschließlich zur 10. Klasse besteht Teilnamepflicht, bei nichterscheinen, oder wenn man da ist, aber nicht mitmacht braucht man ein ärztliches Attest.
Es gibt afaik kein Gesetz, welches dies genau regelt, jedoch gilt: Bei Schulveranstaltungen ist Anwesenheitspflicht, insofern nicht anders von der Schule festgelegt.
Wenn das bei dir nicht der Fall war, hast du halt einfach in der Hinsicht mit der Wahl der Schule Glück gehabt. Jedenfalls zieht bei uns Leistungsverweigerung die gleichen Konsequenzen wie im regulären Sportunterricht nach sich: Starke abzüge in der Sportnote.

Jetzt werden Einige wieder (völlig zu Recht sagen: "Da würd ich lieber die Abzüge in Kauf nehmen, als zu verrecken." nur werden die Schüler/Innen in diesem Fall unter Leistungsdruck gesetzt.

Wenn es an besagter Schule so der Fall war ist der Schulleitung die Schuld zuzuweisen.
Ist die Teilname jedoch freiwillig, so liegt die Schuld bei den Schülern welche nicht in der Lage sind ihre körperliche Leistungsfähigkeit zu beurteilen.
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20.07.2006 23:38 Uhr von reziprok
 
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Kommentar: Wer bei einem 75m-Lauf stirbt, der wohl maximal 15-20 Sekunden dauert, der kann nicht körperlich topfit gewesen sein. Da wird es wohl noch andere Ursachen geben.
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20.07.2006 23:47 Uhr von borgloh
 
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Man kann den Sport verweigern ! Fertig aus ! Es besteht vll eine Anwesenheitspflicht aber keine Teilnahmepflicht , du kannst auch sagen , dass du bei dieser Hitze nicht laufen kannst oder das dir schlecht ist ... dann muss man nicht mitmachen !

Und wir müssen bei 40 Grad (habs gemessen) noch in einem der Sonnenseite zugewendeten Raum Physik in der 7ten Stunde schieben ... ist auch scheiße ... könnte ich auch bei sterben ...
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21.07.2006 00:55 Uhr von Borgir
 
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ein sportfest: für kinder an einem so heißen tag...wie intelligent, sowas sag ich doch ab, vor allem bei den ozon-werten. unverantwortlich vom veranstalter.
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21.07.2006 01:06 Uhr von Big-Sid
 
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lol: WAs es hier wieder für sau dumme kommentare gibt.
Ist schon klasse
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21.07.2006 01:46 Uhr von Bommel123
 
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Jawoll, lasst uns klagen alle gemeinsam: Ich finde auch dass das nicht ok ist. Die armen Kinder Sport machen zu lassen! Wo kommen wir da hin, wenn das nachher jeder machen muss?

Tragisch für die Fam. aber ganz ehrlich, den Lehrern daran die Schuld zu geben? Ich bin in meiner Pupertät auch mal zusammengebrochen beim Sportfest. Damit war eigentlich nicht zu rechnen, weil ich ziemlich fit bin und 7 Tage die Woche Sport gemacht habe. Sowas kommt vor im Leben. Blöd ist wenn so eine Kreislaufschwäche tödlich endet. Aber ich kann doch den Lehrern keine Schuld für meine fehlende Gesundheit geben. Ich hätte halt mal zum Arzt gesollt und mich gründlich checken lassen.

Noch eine Frage an alle Schlaumeier: Ist sich melden eigentlich auch schon Sport? Nur nicht das da einer zusammenbricht, die heutigen Kids sind ja nicht mehr soooo fit. Ich meine nur, weil das ja auch Pflicht ist. Sonst gibt es schlechte Noten...
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21.07.2006 02:29 Uhr von Big-Sid
 
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Schlauverger?? das sind die, die die lehrer in schutz nehmen, oder? Von ncihts ne ahnung, aber an den schülern nörgeln. Lol Klasse. Naja, ich lass euch mal in eurem Glauben, in dem Wissen, daß ich es besser weiß. Übungsleiterlizenz sei dank
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21.07.2006 06:30 Uhr von Us-Diego
 
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@reziprok: Klar kann man bei einem kurzen 75-Meter lauf zusammen"krachen". Vorallem wenn man vor dem Sprint Ausdauerlaufhatte, 1200 meter.....

"Die heutigen Kids sind ja nicht mehr sooo fit"... <- Dazu sag ich nur Lol.... Faul daheim rumhocken, und sagen sie sind nicht mehr Fit? Macht ihr doch maln sportfest bei 35°C: 1200 Meter lauf , 100 m Sprint, Weitwerfen, Weitspringen und das ganze Programm halt. Viel spass!
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21.07.2006 06:49 Uhr von DemonBuster
 
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Sport != Schule: Sport hat meiner Meinung nach nichts in der Schule verloren.

1) Um Leistungssteigerungen zu erfahren muss der Koerper regelmaeßig trainieren, am besten zwei mal pro Woche. Dies muss stetig und jede Woche, moeglichst ohne Ausnahme, durchgefuehrt werden. Erst dann adaptiert sich der Koerper durch die staendigen Impulse.
-> d.h. Sportunterricht sollte jede Woche mindestens zweimal unterichtet werden, und zwar ca. 2-3 Stunden lang.
Da dies nicht zeittechnisch moeglich ist, finanzielle Gruende mal außen vor gelassen, mussen wir einen Kompromiss bei nur ein mal pro Woche a einundeinhalb Stunden finden.
Wir wissen aber alle, dass nun auch Sport-Theorie unterrichtet werden muss -> einige Stunden des "echten" Sports fallen aus. Realistisch ist aber , dass dadurch nur wenige Stunden ausfallen - aus mangeldem Gehorsam der Lehrkoerper. Realistisch ist aber auch, dass 50% der Stunden aus anderen Gruenden ausfallen (Jaja, ich weiß ich pauschalisiere, aber jetzt mal im Ernst).
Dazu kommen Ferien, Feiertage, ect.
Stellen wir also fest: Echter Sport ist nicht moeglich. Wohl ist es aber moeglich dafuer eine kleine... wie soll man sagen, Probekost abzugeben.
Was mich auf den naechsten Punkt fuehrt:

2) Wird diese Probekost all diesen Ausgaben gerecht? Ich sage: Nein. Denn: Die Meißten welche sich fuer Sport interessieren, sind schon laengst in Vereinen. Ich kann das Anliegen, die Lust zum Sport jungen Kindern beizubringen, verstehen, jedoch ist nach der 6ten Klasse Schicht im Schacht und die Ausbeute gerechtfertigt auf keinen Fall all diese finanziellen Ausgaben. Sportler muessen schon von kleinauf trainieren um die Wachstumsschuebe auszunutzen. Im spaeterem Leben wachsen Organe wie z.B. das Herz durch Impulse nur sehr schleppend, auch wenn es hier zu Leistungssteigerungen kommen kann.
Die Theorie welche den Kindern neuerdings eine "Gesunde Lebensfuehrung" eintrichtern soll ist gerade zu laecherlich, besonders da schon von Anfang an alle Augen bei "spontanem Theorieausfall" zugedrueckt werden.

3) Sportunterricht, besonders in den hoeheren Klassen (11, 12, [13]), verbaut Kindern, welche geistig und koerperlich top fit sind, Berufschancen, durch den Drang, den Koerper zu "verschlimmbessern". Nicht nur, dass man sich diesen Theorieschmarn anhoeren muss, nein, man soll seinen Koerper in einundeinhalb Stunden staehlen, und man wird dann auch noch darauf hingewiesen, dass man sich ja doch außerhalb des Unterrichts auch Sportlich betaetigen sollte. Wieso nutzt man die Zeit nicht, etwas zu lernen, was man spaeter im Berufsleben auch braucht? Manchmal muss man sogar Sportkurse einbringen, und bei manchem Abiturzeugnis (Hessen) steht auch die Note wenn man das Fach garnicht eingebracht hat. Dass man das ja durch die bessere Koerperlich Fitness der Schueler kompensieren koennte, ist laecherlich. Ich habe mir im normalen Leben ein Einzigstes mal etwas gebrochen. Im Sportuntericht habe ich 4 Fingerbrueche, mehrere Muskelrisse, Prellungen, und mehrere gestauchte Zehen. Dazu kommen Chronische Rueckenschmerzen und Durchblutungsstoerungen durch die harten Programme. Bei dem Lehrer auch verstaendlich. Fanatisch ist kein Ausdruck.
Sport gesund? Laecherlich.
Und was die "Gute Ernaehrung" betrifft: Kann man auch einen Raum als Kueche ummontieren, spart man sich die 200 quadratmeter Halle.

Fazit. Sport? Ja, aber in der eigenen Freizeit. Wer Sport machen will, dem stehen Haus und Tuer offen. Jedenfalls falls man nicht im Knast sitzt. Und selbst dann.

MfG
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21.07.2006 07:23 Uhr von levo82
 
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Also wer ist bitte so beschränkt und veranstaltet ein Sportfest bei über 30 Grad?
Soweit ich mich erinnern kann, waren die Sporfeste zu meiner Schulzeit niemals direkt im Sommer gewesen. Ist ja auch kein Problem, sowas in den Frühling zu verlegen.

Auch wenn man sicherlich nicht unbedingt der Schule direkt die Schuld geben kann, muss man sich schon fragen, warum ein Sportfest trotz sehr hoher Temperaturen durchgezogen wird.
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21.07.2006 07:39 Uhr von webschreck
 
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Mir scheint: die meisten Kommentare hier sind viel tragischer, als der Tod des Mädchens, der ganz sicher eine andere Ursache hatte. Wenn ich in der News schon lese "Die Polizei vermutet mangelnde Flüssigkeitsaufnahme als Ursache", wird mir schon schlecht. Wußte gar nicht, daß die von Medizin Ahnung haben...
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21.07.2006 07:40 Uhr von jens3001
 
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Teilschuld der Schule: Das auf jeden Fall. Denn es waren nicht "nur" 30 Grad, sondern um die 35, was schon einen riesen Unterschied macht.
Bei dieser Hitze hätte man ein Sportfest wirklich absagen, zeitlich bzw. örtlich verlegen müssen.
Klar ist es immer schöner bei tollem Wetter sowas abzuhalten.
Aber bei über 35Grad in der prallen Sonne, wo wir hier in Deutschland sowas beim besten Willen nicht gewohnt sind ist das fahrlässig.
Natürlich hätten die Schüler sagen können "ich fühle mich nicht so toll". Aber mal ehrlich.. wer in dem Alter würde sowas zugeben und vor allen als "Versager" hinstellen wollen?
Hier ist die Fürsorgepflicht der Schule gefragt.

Ausserdem wurde hier einige Male erwähnt das ein Sportfest keine Pflichtveranstaltung ist.
Doch. Ist es. An unserer Schule war das auch so. Nicht nur Anwesenheit, sondern auch Teilnahmepflicht.

Schuld an dem ganzen Dilemma gebe ich ausserdem den Schülern, weil sie anscheinend zu wenig getrunken haben, aber auch den Eltern weil diese hätten einschreiten müssen.
Das war anscheinend mal wieder ein typischer Fall von "naja, die Schule wird schon wissen was sie tut".

@demonbuster:
Da hast du Recht. Sport in der Schule ist sinnlos. Nicht nur aufgrund der mangelnden Zeit. Sondern auch aufgrund der Durchführung.
Alle werden in einen Topf geworfen. Vollkommen egal ob sie nun ein Talent fürs Laufen haben, für Kraftsport, Gymnastik, etc.
Wenn schon Schulsport, sollte dieser als Anreiz dienen verschiedene Sportarten den Schülern näher zu bringen.
Und das sollte sich dann nicht auf Laufen, Fussball, Volleyball und Zirkeltraining beschränken.
Die ganze Palette muss angerissen werden, nicht damit die Schüler sportlicher werden (das klappt so eh nicht), sondern damit man möglichst früh lernt das Sport auch Spass machen kann.

Z.B. hatten wir in unserer Schule sehr viel Fussball gespielt. Das hat mir nicht gefallen. Bin kein guter Läufer und mit dem Ball kann ich eh nicht umgehen.
Erst über 10 Jahre später hab ich rausgefunden das ich gerne wandere, Kraftsport mache (auch dafür hätte es an unserer Schule übrigens die Möglichkeit gegeben) und Kampfsport (sehr gut um Körperkontrolle zu üben und seine Aggressionen unter Kontrolle zu halten) über alles mag.
Warum nicht schon an der Schule diese breite Palette an Möglichkeiten? Warum nicht von Anfang an den Schülern zeigen das Sport nicht nur aus Rennen, Springen und Fussball besteht?

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