20.07.06 16:22 Uhr
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USA: Mann nach 23 Jahren aus Haft entlassen - DNA-Analyse bewies seine Unschuld

Der heute 53-jährige Johnny Briscoe ist nach 23 Jahren aus der Haft entlassen worden. Im Alter von 30 Jahren war er in einem Prozess wegen Einbruchs und Vergewaltigung schuldig gesprochen und zu 45 Jahren Haft verurteilt worden.

Der damalige Täter hatte sich dem Opfer gegenüber fälschlicherweise als Johnny Briscoe ausgegeben. Der wahre Briscoe hatte angegeben, zur Tatzeit eine Baseball-Übertragung im Fernsehen geguckt zu haben, wusste aber nicht, wer gewonnen hatte.

Bei einem DNA-Test wurde jetzt festgestellt, dass eine damals sichergestellte Zigarette nicht zu Briscoe gehörte. Dadurch war seine Unschuld bewiesen. Der wahre Täter ist mittlerweile gefasst worden.


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WebReporter: stellung69
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: USA, Mann, Jahr, Haft, Entlassung, DNA, Analyse, Unschuld
Quelle: www.blick.ch

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15 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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20.07.2006 16:16 Uhr von stellung69
 
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Für Todesstrafe-Gegner bestimmt eine schöne Nachricht. Allerdings hat der Mann die besten Jahre seines Lebens im Knast verbringen müssen...
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20.07.2006 17:24 Uhr von jens3001
 
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@autor: Ja. Seine besten Jahre sind weg. Andererseits hat er jetzt noch Jahre vor sich.
Kann umziehen, bekommt sicher jede Menge Geld als "Wiedergutmachung" (geht natürlich nicht wirklich aber immerhin) und kann sich damit wieder ein halbwegs normales Leben aufbauen.

Die seelischen Qualen sind natürlich nicht zu entfernen.

Aber immerhin kann er überhaupt noch was empfinden.
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20.07.2006 17:47 Uhr von Artemis500
 
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Ziemlich dumm die Sache.

Ich meine...welcher Vergewaltiger stellt sich schon mit seinem echten Namen vor? Da muss man doch misstrauisch werden.

Und warum konnte das Opfer nicht sagen, dass ers nicht war?

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20.07.2006 17:59 Uhr von Lienna
 
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oh ha: das ist echt übel!
soviele Jahre! Wieviele solcher Fälle mag es hier und dort noch geben. Grausam!
Einerseits die verschenkten 23 Jahre und noch dazu kommt, dass Dich alle so lange für nen Vergewaltiger gehalten haben.
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20.07.2006 18:13 Uhr von webschreck
 
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Da fühle ich mich bestätigt! Als absoluter Befürworter einer Gendatenbank für alle sage ich, daß das gar nicht erst passiert wäre. Immerhin hat ein Gentest nach 23 Jahren für die Freiheit gesorgt. Immerhin eine echte Hochleistung, da diese Möglichkeit schon vor Jahren vorhanden war. im Namen der immerwährenden Gerechtigkeit, die es nur auf dem Papier gibt!
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20.07.2006 18:24 Uhr von caterdev
 
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webschreck: Jaja, wer nichts zu verbergen hat, nicht wahr? Der Gedanke an sich, die Daten aller zu speichern ist eigentlich schon gefährlich genug aber es geht ja noch weiter: Denk doch mal darüber nach, dass diese genetischen Fingerabdrücke irgendwo (elektronisch) gespeichert werden müssen. Und damit hat sich das schon erledigt, denn es gibt kein Computersystem, was zu 100% sicher ist.
Außerdem wurde der genetische Fingerabdruck (laut Wikipedia) erst 1985 - also vor 21 Jahren entwickelt, hätte ihm also bei seiner Verurteilung nicht allzuviel gebracht
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20.07.2006 19:25 Uhr von ciaoextra
 
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jens3001: Der kriegt das Geld nicht hinterher geworfen. Das muß er selbst beantragen und dazu wird erstmal der Prozess neu aufgerollt um die Summe zu ermitteln. Bis er mal Geld sieht, ist er gut 5-8 Jahre weiter und kann bis da von der Stütze leben und schauen, wie er einen Anwalt bezahlt. Und viel wrd er auch nicht kriegen; jemand der 18 Jahre unschuldig saß, bekam gerademal 12.000 $ je gesessenes Jahr. Keine Wiedergutmachung von Verdienstausfällen, gar nüss.
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20.07.2006 19:34 Uhr von my_mystery
 
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@ webschreck: dann lass´ uns mal hoffen, dass nie nie niemals
an irgendeinem Tatort zufällig Deine DNA auftaucht ...
(hingerotzt, Kippe, Taschentuch ect.)

"Wer grundlegende Freiheiten aufgibt, um etwas
Sicherheit zu gewinnen, verdient weder Freiheit
noch Sicherheit." (Benjamin Franklin)

/c:
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20.07.2006 19:42 Uhr von Lienna
 
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webschreck: damals wurden Namen genannt, heute werden fremde Haare vom Friseur mitgenommen und am Tatort verteilt.
So geschehen in einem Fall in München, ein Mann der sein Frau umgebracht hat. Er wurde glücklicherweise dennoch gefasst. Sicher kann man sich nur nach einem Geständnis oder Aussagen von Augenzeugen sein.
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20.07.2006 23:49 Uhr von borgloh
 
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@Lienna: Ne kann man nicht , die könnten ja noch bestochen sein ...
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21.07.2006 00:57 Uhr von Borgir
 
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da es dna-tests: schon sehr lange gibt, ist ihnen das früh eingefallen. immer wieder toll, die auf einem auge sehende justizia in amerika..
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21.07.2006 07:51 Uhr von webschreck
 
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@ alle: Ausschließen kann niemand etwas. Was will denn jemand mit Gendaten anfangen, wenn er einen Computer knackt? Un wenn schon meine Rotze am Tatort gefunden wird - dort liegt sicherlich auch noch mehr rum, mit dem ich nichts zu tun habe. Mit reinem Gewissen stelle ich mich gerne jedem Verhör, wenn es der Aufklärung dienlich ist. Soviel wie ich mich bewegt habe, liegen meine Daten ohnehin überall im Lande rum...
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21.07.2006 14:50 Uhr von Lienna
 
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eben: die Gefahr besteht auch noch!
Dann kan man sich wohl nie sicher sein.
Aber bestochene Augenzeugen kricht die Polizei schon weich...
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21.07.2006 20:28 Uhr von Julizka84
 
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@Jens: "Andererseits hat er jetzt noch Jahre vor sich.
Kann umziehen, bekommt sicher jede Menge Geld als "Wiedergutmachung" (geht natürlich nicht wirklich aber immerhin) und kann sich damit wieder ein halbwegs normales Leben aufbauen."

Wenn du 23 Jahre im Gefängnis sitzt, wahrscheinlich unzählige male vergewaltigt worden bist, dadurch evtl. irgendwann zu drogen gegriffen hast... du keine Familie oder Freunde mehr hast ... dann bist du psychisch sicher nicht in der Lage ein halbwegs normales Leben aufzubauen!

In US Gefängnissen gehts ja noch um einiges schlimmer zu als in deutschen.
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24.07.2006 10:35 Uhr von jens3001
 
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@julizka84: Schau mal weng weniger Boulevard-Fernsehen und Frauenknast ;-)

Sicher gibts einige Gefängnisse die so extrem sind. Nur ist das nicht überall so.

Noch dazu lebt der Mann (unabhängig von dem was er erlebt hat) noch. Das bedeuted das eine Wiedergutmachung zumindest in gewissen Rahmen noch möglich ist.
Das er in seinem ehemaligen Lebensumfeld nicht mehr klarkommt ist logisch.
Auch wenn er nicht schuldig war wird er in seiner ehemaligen Heimat immer der Schuldige bleiben.

Wie auch immer. Ein Umzug ist möglich für Ihn und mit Hilfe des Staates (die er hoffentlich bekommt) ist es auch möglich neu anzufangen.

Einem Toten wäre das nicht möglich.

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