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Bayern: PKW-Maut soll nochmals überdacht werden

Jetzt werde die Einführung der PKW-Vignette nochmals überprüft, so CSU-Fraktionschef Joachim Herrmann, denn die Idee von Innenminister Günther Beckstein (CSU) sei "bedenkenswert".

Die PKW-Maut soll 100,- Euro kosten, dafür werde die Mineralölsteuer gesenkt, so könne man auch dem Tanktourismus entgegenwirken. Es sollen aber erst die Vor- und Nachteile verglichen werden.


WebReporter: ringella
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Bayern, Bayer, PKW, Maut, PKW-Maut
Quelle: www.idowa.de

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13 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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20.07.2006 13:26 Uhr von traveler25
 
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pro Maut! Das wär endlich mal ne vernünftige Idee. Deutschland ist nunmal ein Transit-Land ... dann könnte endlich mal die A8 zwischen Augsburg und München mehrspurig ausgebaut werden!!! Was lääääääääääängst überfällig ist!
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20.07.2006 15:12 Uhr von Universum22
 
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KONTRA MAUT: Mag ja sein das Du Deine A8 ausgebaut haben willst, aber NRW hat den Arsch voller Schulden und schafft es trotzdem seine Autobahnen auszubauen. Dann sollte es für das Finanzproletariat Bayern ein Klacks sein die Autobahnen auch ohne Mauteinnahmen auszubauen.

Es werden zwar bei Einführung der MAut die 100 Euro erhoben aber die Mineralölsteuer wird bestimmt nicht gesenkt und wenn doch, dann so daß nur Vielfahrer so ab 100 000 km pro Jahr was von haben.
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20.07.2006 15:13 Uhr von Universum22
 
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UPS QUATSCH MIT SOSSE: Autobahnen sind ja Bundesstrassen,

hat Germany kein Geld für den Freistaat. *G*

und weg
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20.07.2006 16:40 Uhr von traveler25
 
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duuu preuße, duuu! ;o)
deshalb hat NRW ja die schulden ...
nee, ich mein nur, wenn jemand meint er müsse autofahren und die umwelt belasten, der kann auch 100 EUR im Jahr abdrücken! und vor allem wenn diese 100 EUR für die straße wieder verwendet werden!
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20.07.2006 17:46 Uhr von megaakx
 
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@traveler: DAS glaubst du doch wohl selbst nicht. Ich sehe das Geld eher in dicken Politikerdiäten verschwinden oder in irgendwelchen andren Löchern die die Staatskasse mittlerweile so bietet. Wenn die Steuer dafür gesenkt wird, dann ist es erstens Zeit (Ist eh schon doppelt besteuert - Öko-Abgabe und darauf(!) nochmal 16 - halt 19% MWSt) Andererseits glaube ich auch nicht dran, die Politik ist bekannt für einseitige Versprechen. Vignette okay, aber die Steuersenkung wird schnell unter den Tisch fallen.
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20.07.2006 18:23 Uhr von opppa
 
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Können wir denn nicht Bayern an Österreich: abgeben?

Das würde manches unserer Probleme lösen.
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20.07.2006 18:26 Uhr von necesite
 
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Beitrag: Wie, die Maut wird nochmal überdacht?

Ja, haben wir denn Geld wie Heu?

Nochmal überdacht?

Wozu denn noch ein Dach? Reicht denn nicht eins... Auf Ideen kommen die, das ist echt nicht mehr schön anzusehen... :-(
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20.07.2006 18:45 Uhr von shadow#
 
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bedenkenswert? ich finde das ganze eher bedenklich...
vor allem weil es beckstein weniger um das geld geht, sondern vielmehr um eine einfache und rechtlich völlig problemlose lösung, künftig auch pkw mit den mautstationen erfassen zu dürfen.
wird zeit ein paar der unionsclowns in bärenkostüme zu stecken und sie auf der nächsten alm auszusetzen...
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20.07.2006 18:49 Uhr von opppa
 
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shadow# gehören nicht in Bärenkostümen auf die: Alm, die gehören entwederhinter Gitter oder in eine geschlossene!
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20.07.2006 22:21 Uhr von genixan
 
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prima: dann können die Deutschen endlich nicht mehr über die Schweiz und ganz speziell über Ösiland jammern. Germanytypisch wird auch gleich kräftig zugelangt. 200DM hätten dem Politiker dazumal den Kopf gekostet. Als jammerlappiges Duldervolk der €zeit lässt man sich so was widerspruchslos gefallen, ja man begrüsst es sogar.
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20.07.2006 23:58 Uhr von eros007
 
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genixan: >>> Als jammerlappiges Duldervolk der €zeit lässt man sich so was widerspruchslos gefallen, ja man begrüsst es sogar.

Auch ich begrüße die Maut. Aber eigentlich fände ich noch höhere Benzin- und Dieselsteuern noch besser. Im Prinzip ist eine hohe Benzinsteuer das wirksamste Steuerungsmittel, was den Auto- und LKW-Verkehr angeht (schließlich haben wir hier in Deutschland zu viel Verkehr). Wer viel verbraucht, zahlt mehr (da er ja auch mehr verschmutzt). Ich sehe ein, dass dies wegen des sog. Tanktourismus (gerade bei LKWs) nicht möglich ist. Also sind Gebühren auf Straßen die logische Konsequenz. Die LKW-Maut auf Autobahnen und neuerdings auch Bundesstraßen war überfällig. Auch bei PKWs würde ich eine Maut begrüßen, da eine Maut doch gute Steuerungswirkung hat. Also dort, wo viel Verkehr ist, wird es teuer, und dort, wo wenig Verkehr ist (also auf dem Land, wo man ohne Auto gar nicht leben kann), kostet es im Idealfall gar nichts. Im Gegenzug werden die Mineralölsteuern so gesenkt, dass sie nicht über dem österreichischen Niveau liegen. Besser noch: dem polnischen. Querfinanziert über Maut auf Autobahnen sowie in Stadtgebieten mit Stauneigung.

Ach übrigens: Ich verstehe alle, die gegen weitere Belastungen der Autofahrer sind. In einem Land mit vielen Leuten gibt es viele Meinungen. Ich akzeptiere, dass Leute schimpfen, dass Autofahrer abgezockt werden. Aber ich persönlich fände deutlich höhere Fahrtkosten auf Individualverkehr dennoch wünschenswert. Ich merke jeden Tag, dass Autofahren noch zu billig ist. Man fährt mal die 2 km zum Baggersee, obwohl man auch ein Fahrrad hätte. Zum Einkaufen in den Laden fährt man auch mit dem Auto, obwohl der Laden nur 200 m von der Wohnung weg ist und man sich durch das Auto vielleicht 100 m Trageweg sparen kann. Von all den Autos, die jeden Tag bei meinem Unternehmen eintrudeln und fast ausnahmslos alle mit einer einzigen Person besetzt sind (obwohl die Leute teilweise sogar im selben Dorf wohnen), will ich erst gar nicht anfangen.
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22.07.2006 00:37 Uhr von genixan
 
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@eros007: Die Maut wird nicht die erwünschte Steuerungswirkung haben.Das Auto ist des Deutschen Heiligtum, dafür opfert er fast alles. Das Mittelalter hatte die Raubritter wir die Maut. Es werden schlussendlich nur noch die Reichen die Strassen und Autobahnen befahren. Die "normalen" Arbeiter müssen wohl wieder zurück aufs Fahrrad. Das ist dann wohl die letzte Konsequenz. Wir werden auf der Autobahnbrücke stehen mit unseren (natürlich besteuerten) Fahrrädern neidvoll den vorbeiziehenden Luxuskutschen nachschauen, die hin und wieder an uns vorbeiziehen. Tolle Aussicht.
Das Fahrrad wird so teuer werden, dass wir es uns bald auch nicht mehr leisten können (wer soll den sonst für die Steuern aufkommen? Die Reichen?) usw...
Umweltschutz:
Wieso muss ich heute noch mit so einer Bezinkutsche abgeben? Prinzipiell der gleiche Schmarrn wie seit der Erfindung. Benzin oder Diesel rein Gestank hinten raus. ABS, Airbag alles technischer Schnickschnack. Wir brauchen ein neues Fortbewegungsmittel.
Sehe nicht ein, dass ich für ein bisschen Bewegungsfreiheit mein ganzes Geld hinzublättern habe. Teure Fahrzeuge sind ein wirtschaflich und staalich verordneter Hausarrest. Dazu kommt die vom Staat eingeforderte Flexibilität, einen entfernten Arbeitsplatz anzunehmen sowie die aktuelle Infrastruktur. Viel Spass beim Wocheneinkauf im 20km entfernten Einkaufszentrum per Fahrrad.
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24.07.2006 22:05 Uhr von eros007
 
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genixan: >>> Es werden schlussendlich nur noch die Reichen die Strassen und Autobahnen befahren. Die "normalen" Arbeiter müssen wohl wieder zurück aufs Fahrrad.

Keine tolle Aussicht, das stimmt. Aber solange gut ausgebaute öffentliche Verkehrsmittel vorhanden sind (wir bauen sie momentan ja munter zurück), hätte ich damit kein so großes Problem. Mobilität für alle kann auch ohne ein für jedermann finanzierbares Auto möglich sein.
Und solange es im flachen Gelände weniger als 10 km sind, fände ich auch Fahrräder zumutbar. Aber darum geht es hier ja nicht.

Auf dem Land, wo der nächste Einkaufsladen in der Tat 20 km und mehr entfernt ist, muss das Autofahren erschwinglich bleiben. In der Stadt, wo eh schon gut ausgebaute öffentliche Verkehrsmittel zu Verfügung stehen sowie die Straßen wegen zu starken Autoverkehrs überlastet sind, würde ich "teures" Autofahren aber begrüßen. Wenn die Öffentlichen deutlich billiger sind als das eigene Auto, werden auch die angeblich so autoverrückten Deutschen umsteigen. Klar wird es welche geben, die dennoch Autofahren und anderswo verzichten. Aber der Großteil wird doch auf das Geld schauen und dann entscheiden. Wobei gerade dann der beste Aspekt der öffentlichen Verkehrsmittel zum Tragen kommt. Je mehr Leute sie (langfristig) benutzen, desto besser werden sie. Kürzere Taktzeiten, mehr Linien. Bei Autos und Straßen sinkt hingegen mit steigender Nutzung die Qualität signifikant (Staus, in Zukunft immer stärker auch ein "Platzproblem").

In einem dicht besiedelten Land wie Deutschland finde ich ein Auto für jeden ehrlich gesagt ziemlich verkehrt. Wenn dünn besiedelte Länder wie Schweden oder geographisch sehr ungünstige wie die Schweiz ein funktionsfähiges öffentliches Nahverkehrsnetz wirtschaftlich am Laufen halten können, müsste es für uns unter deutlich besseren "Bedingungen" eigentlich leichter sein. In der Schweiz und in Schweden kommen auf 1000 Einwohner deutlich weniger Autos als in D (bei uns knapp 600, in Schweden beispielsweise 450). Nach gängiger Argumentation der meisten Deutschen müssten es in Schweden aber deutlich mehr Autos sein, da die Strecken noch länger sind, flexibel müssen auch Schweden sein... Es ist also keine Frage, ob es möglich ist. Alles nur eine Frage, ob es auch umgesetzt wird.

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