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Tübinger Archäologen graben unter neuer Leitung im antiken Troia weiter

Nach dem Tod des damaligen Grabungsleiters Manfred Korfmann im letzten Jahr ist durch die Türkei eine neue Grabungsgenehmigung für die Fortsetzung der Arbeit durch Tübinger Archäologen erteilt worden. Die alte Genehmigung war an Korfmann gebunden.

Im Juli und August machen sich nun wieder Forscher unter der neuen Leitung von Peter Jablonka an die archäologische Spurensuche im antiken Troia. Das Interesse richtet sich jetzt auf bronzezeitliche Gräber und die bronzezeitliche Stadtbefestigung.

Auch ein lange vorgesehenes Museum soll bei Troia im Nordosten der Türkei gebaut werden. Korfmann ging davon aus, dass Troia eine große Handelsstadt mit einer Fläche von 270.000 Quadratmeter war. Andere Forscher kritisierten die Aussagen Korfmanns.


WebReporter: Thothema
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Archäologe, Leitung
Quelle: www.baz.ch

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7 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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19.07.2006 18:08 Uhr von Thothema
 
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Ich habe Manfred Korfmann in einem Vortrag über Troia noch erlebt. Ein beeindruckender Mann, der auch mit seiner Durchsetzungsfähigkeit und seinem Charme und natürlich seinem Können viel erreicht hat. Trotz oder wegen der vielen Dispute mit Kollegen.
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19.07.2006 18:58 Uhr von ferry73
 
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türken wollen in berlin ausgrabungen machen: dürfen türken in deutschland ausgrabungen machen wenn sie höflich nachfragen?
was hat deutschland mit den trojanern zu tun.

warum graben die türken nicht selbst?
wer ist dagegen das die türkei in die eu beitritt?
die türkei verkauft sich an jedes land nur um in die eu beizutreten.

legt ne kleine bombe and die stelle wo troja vermutet wird, bumm und ruh ist.

verdammt seltsame einstellung von mir.
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19.07.2006 23:50 Uhr von Kater Carlo
 
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@ ferry73: Weil die Türkei ihr Geld lieber fürs Militär ausgiebt?

Ich war schon sehr oft in der Türkei (meine Frau ist Türkin) und mir ist aufgefallen das nur dort wo Touristenhochburgen sind, die ehemals Griechischen oder auch Byzantischen Kulturdenkmäler erhalten werden (wenn überhaupt).
Im Nordosten der Türkei gibts eigentlich wenig Tourismus...

MfG

Carlo
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20.07.2006 01:48 Uhr von DorianArcher
 
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Schrieb sich Troja nicht bislang immer mit j? Ich weiss ja nicht wie die Lehrmeinung ist, aber der Duden sagt ganz eindeutig j.
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20.07.2006 17:57 Uhr von Ali_Mente
 
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@DorianArcher: "Die Schreibweise Troia ist die aus dem Altgriechischen stammende und in den Altertumswissenschaften übliche (z.B. in "Der Neue Pauly", dem Standardreferenzwerk), davon abgeleitet: Troianer und troianisch. Die deutschen Rechtschreibbücher verwenden die seit dem 19. Jh. übliche Schreibweise Troja, Trojaner und trojanisch. Im Englischen wird fast ausschließlich Troy und Trojan verwendet.“

Wikipedia is your friend... ;)
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20.07.2006 20:22 Uhr von j.w.richter
 
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Deutschland und die Trojaner: Deutschland war (zumindest seit den Argonautenreisen) im Altertum ein bedeutender oder gar wichtigster Handelspartner der Trojaner.

Begründung dieser These:
In mehreren Argonautenreisen erkundeten um 1400 v.C. die Griechen die Handelsrouten nach Nordeuropa, d.h. auch nach Deutschland.
Die Argonautenreisen führten offensichtlich unmittelbar zum Trojanischen Krieg um 1250 v.C., denn die Teilnehmer waren die Väter der Helden im Trojanischen Krieg.
Nach Informationen aus der Baierischen Chronik (vom ersten deutschen Historiker Aventinus, um 1500 geschrieben, Siehe ISBN 3-424-00540-1) haben auch Deutsche Krieger auf der Seite Trojas an diesem Krieg teilgenommen und sind aus der Niederlage wohlbehalten heimgekehrt.
In der Namensliste der deutschen Fürsten, die Aventinus ebenfalls veröffentlicht hat und mit dem König Tuitsch (Lat. Tuisco) um 2214 vor Christus beginnt, findet man an
- 17er Stelle ein König Brenner (Amtszeit 1224-1186 vC., d.h. genau zum Trojanischer Krieg!)
- 28er Stelle ein König Brenner (Amtszeit 589 - 479 v.C.)
- 30er Stelle ein König Brenner (Amtszeit 399 - 361 v.C.)
- 31er Stelle ein König Brenner (Amtszeit 361 - 279 v.C.)
(Liste veröffentlicht im Internet in "Compendium of World History", durch Herman L. Hoeh in Englischer Sprache).

Diese Namen "Brenner" deuten zur besagten Zeit auf einen intensiven Handel im "brennbaren" Bernstein.
Die Bernsteinrouten lassen sich auch heute noch aus den Siedlungsnamen ableiten und bündeln in 2 südlichen Hauptrouten: eine über Troja eine eine über Athen.
Vermutlich war der Trojanische Krieg deshalb ein Handelskrieg um den Bernstein ("Gold des Nordens"), womit die Griechen und Trojaner zusammen mit dem damaligen "Deutschen" Volk ihr Gold verdient haben.
(Weitere Details zur dieser These: "Der Brenner & Tuisc Codex", Joannes Richter, ISBN 3-8301-0965-2).
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23.07.2006 19:03 Uhr von marshaus
 
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muss bis diesem thema: sofort an heinrich schliemann denken und den verschwundenen schatz.
dieses thema ist wirklich sehr intressant habe die buecher von schliemann gelesen, aber ebenso die kritiker die schliemann ja zerissen haben.

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