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"Frankfurter Rundschau" wird von DuMont übernommen

Die Mehrheit der Geschäftsanteile an der Zeitung "Frankfurter Rundschau" wurde von der Kölner Verlagsgruppe DuMont Schauberg übernommen. Laut Medienberichten wurden 50 % plus eine Stimme zu einem Gesamtpreis von über 30 Millionen Euro aufgekauft.

Im April 2004 erwarb der Investor DDVG 90 % der Anteile an der "FR". Schon zum damaligen Zeitpunkt gab die DDVG bekannt, sie wolle die Zeitung nach erfolgreicher Sanierung wieder verkaufen. Im Rahmen der Sanierung gingen 370 Arbeitsplätze verloren.

Der ursprüngliche Eigner, die Karl-Gerold-Stiftung, behält zehn Prozent der Unternehmensanteile. DuMont Schauberg ist der viertgrößte Zeitungsverlag Deutschlands und bringt Zeitungen wie den "Express" und die "Mitteldeutsche Zeitung" heraus.


WebReporter: DorianArcher
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Frankfurt
Quelle: www.spiegel.de

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5 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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19.07.2006 03:16 Uhr von DorianArcher
 
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Schon schade, wenn so eine rennomierte Zeitung zum Spielball von Investoren wird. Mittlerweile muss man sich ohnehin Sorgen um die Meinungspluralität im Bereich Qualitätsjournalismus machen.
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19.07.2006 10:14 Uhr von teufelchen1959
 
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Nu ja Der "Express" ist ja ein ganz schönes Skandalblatt à la "Blöd" und "Gurkenpost" - aber die "Mitteldeutsche Zeitung" kann man durchaus lesen. Man kann nur hoffen, dass durch die Übernahme nichts von ersterer Zeitung auf die FR abfärbt. Ich finde, dass sie noch eine der wenigen lesbaren Überregionalen ist.
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19.07.2006 10:42 Uhr von caterdev
 
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Meinungspluralität: Gibts schon lange nicht mehr auf dem deutschen (und auch auf anderen) Zeitungsmarkt. Die meisten Blätter sind mittlerweile in den Händen irgendwelcher großen Meinungsbildungskonzerne, wie Bertelsmann oder eben DuMont. Das heißt, die gleichen Meinungen und Ansichten werden dem gläubigen Leser unterbreitet und die zweite Seite einer Medaille gibt es nur noch in Zeitungen, die mitunter sogar vom Verfassungsschutz beobachtet werden.
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19.07.2006 11:01 Uhr von teufelchen1959
 
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@caterdev: Das ist ja nichts Neues, allerdings hätte ja der neue Inhaber auch die Möglichkeit, die FR völlig zu verändern. Ich hoffe, dass DuMont das nicht tut.

Dass auch Zeitungen vom VS überwacht werden, ist bekannt und auch das gute Recht des VS. Sonst könnte ja jeder ungestraft irgendwelche Hetzblätter herausbringen. Leider gibt es trotzdem noch einige, die eigentlich verboten gehören, weil sie Auffassungen verbreiten, die nicht mehr durch die Pressefreiheit gedeckt sind, sondern den Straftatbestand der Volksverhetzung erfüllen.
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24.07.2006 23:46 Uhr von handels buffy
 
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@teufelchen1959: "Ich finde, dass sie noch eine der wenigen lesbaren Überregionalen ist. "

Da halte ich die Welt oder die FAZ für bessere Zeitungen, aber naja, Meinungssache...

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