16.07.06 20:15 Uhr
 578
 

Die großen Volksparteien leiden unter Mitgliederschwund

Seit Jahresanfang haben die SPD 13.000 Genossen, die CDU etwa 4.000 Mitglieder weniger. Die großen Volksparteien verlieren demnach immer mehr Mitglieder. Am 30. Juni 2006 hatte die SPD 573.799 und die CDU 565.079 Aktive in ihren Reihen.

Niedersachsen ist das einzige Bundesland, über das sich die CDU freuen kann. Dort steigen die Mitgliederzahlen an. Derzeit ist es nach Nordrhein-Westfalen der zweitgrößte Landesverband der CDU.

Die FDP freut sich als der lachende Dritte über 5.082 neue Mitglieder seit der Bundestagswahl. Allerdings legten auch bei der FDP 3.820 Bürgerinnen und Bürger ihre Parteimitgliedschaft nieder. Ende 2005 waren 65.000 Menschen in der FDP.


WebReporter: Thothema
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Mitglied, Volkspartei
Quelle: www.rp-online.de

Jetzt Deinen
Kommentar abgeben!

DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

"Die Partei" holt ein Prozent der Stimmen: "Ab jetzt jagen wir Gauland"
Martin Schulz schlägt Andrea Nahles als neue SPD-Fraktionschefin vor
Aggressiver Martin Schulz attackiert und pöbelt in "Elefantenrude"

Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben

18 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen
16.07.2006 20:12 Uhr von Thothema
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Kein Wunder. Besonders wenn man sieht, wie die Chancen, in einer Partei zu Verantwortung zu kommen, schwinden, wenn man einen eigenen Kopf hat. Das macht auch wenig Sinn für Leute, die etwas bewegen wollen und dann an Parteiregularien oder mangelndem Vitamin B scheitern.
Kommentar ansehen
16.07.2006 20:51 Uhr von Teppichratte
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Vielleicht: sind unsere Mitbürger ja moralischer als bisher gedacht.
Gut, nun war die Politik nie ein wirklich moralisches Geschäft, aber seit Kohl, und Schröder hat das perfektioniert, ist die Politik entgültig in so eine halbseidene Schmuddelecke gerückt.
Es wird immer dreister und unverhohlener gelogen und betrogen, dieses offen zur Schau getragene "was kümmert mich mein Geswchwätz von gestern", oder dieses "mir kann doch eh nix passieren", gipfelt nun in der großen Koalition.
Das heißt natürlich nicht, dass es bei dem Rest unserer Politkasper besser aussieht, und wer möchte schon so einem Verein angehören.

Aber vielleicht haben ja viele einfach aufgegeben, weil sie gemerkt haben, dass sie in der Politik eigentlich nur noch die Wünsche der Wirtschaft zu erfüllen haben, und nicht wirklich was bewegen können.

Politiker müssen medienwirksam sein um wahrgenommen werden, Querdenker, Menschen mit Ideen haben kaum Chancen sich bemerkbar zu machen, und wer will das schon.
Kommentar ansehen
16.07.2006 21:00 Uhr von chizra-Nali
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
@Autor: >Seit Ende 2006 dieses Jahres haben...<

"seit" und dann Zukunft "Ende 2006"?

Lass doch den Satz bitte mal irgendwie verbessern. Hört sich ja grauenhaft an...
sorry
Kommentar ansehen
16.07.2006 21:50 Uhr von terrordave
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
erster satz: "Seit Ende 2006 dieses Jahres...." boa der ist ja mal richtig misslungen! nix für ungut...

die entwicklung ist aber nicht überraschend, war vorauszusehen. ich denke mal, dass wir in der nächsten wahl (wenn die politik so bleibt) die grünen und die fdp bei +10 Prozent haben. das sind nämlich alles die wechselwähler, die nicht eine bestimmte richtung bevorzugen.
Kommentar ansehen
16.07.2006 21:57 Uhr von opppa
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Die mißtrauenbildenden Maßnahmen der großen: Koalition laufen ja auch auf vollen Touren, sodaß sich jetzt - zwar verspätet - die Folgen bei der bisher kritiklosen Mitgliederschar zeigen.

Wahrscheinlich wird sich die Wirtschaftslobby bereit erklären, einen Griff in die Portokasse zu tun und den Parteien die durch die weggeekelten Mitgliederbeiträge zu ersetzen.

Ich kann nur raten: W E I T E R S O !
Kommentar ansehen
16.07.2006 21:58 Uhr von Thothema
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
@alle hab ich Hitzwallungen?!

Tschuldigung für den Quark!

Ich lass es gerade ändern!

Blöd, wenn man nach dem Newsen einen Krimi guckt...und der auch noch nicht ebsonders ist!

Danke an alle!
Kommentar ansehen
16.07.2006 22:09 Uhr von opppa
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
terrordave: Wir wollen doch nicht hoffen, daß die FDP, die der Wirtschaft noch näher steht, als die CDU/CSU und die GRÜNEN, die schon in der letzten Regierung kräftig am Steuererhöhungshebel gedreht haben, bei der nächsten Wahl Stimmenzuwächse erzielen.

Ich habe immer noch die Hoffnung, daß die Wähler irgendwann mal erkennen, daß alle Parteien, die bisher an deutschen Regierungen beteiligt waren, einfach nur die Absicht haben, ihre Lobby zu bedienen und sich selbst die Taschen voll zu stopfen!

Vor den Wahlen hört sich das immer ganz anders an; die Meldungen über Haushaltslöcher kommen immer erst nach der Wahl und führen dazu, daß die kleinen Leute noch mehr belastet werden. Schuld daran ist dann immer die jeweilige Vorgängerregierung.

Daher rufe ich dazu auf, die kleinen, neuen radikalen Parteienzu wählen, bei denen wir, weil sie noch klein sind, noch eine Chance haben, auf die Politik Einfluß zu nehmen.

ES LEBE DIE DEMOKRATUR !
Kommentar ansehen
16.07.2006 22:11 Uhr von opppa
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Thothema: Bei unserer Oma fing das auch so an...........................
Kommentar ansehen
16.07.2006 22:24 Uhr von Thothema
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
@opppa: stimmt, jetzt erinnere ich mich...bei unserem Hamster auch :-))
Kommentar ansehen
16.07.2006 22:24 Uhr von mcgrasi
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
tja: wenn die volksparteien politik für den kleinen bürger machen würden, würden die ganz schnell auf der siegerseite sein. aber keine der im parlament vertretenen parteien hat meiner ansicht nach den willen und die möglichkeit dazu. gute nacht deutschland...
Kommentar ansehen
16.07.2006 22:55 Uhr von alexolaf
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
das: liegt vielleicht daran, das niemand mehr richtig weiß wo es lang geht. Allen sind die Hände gebunden...
Kommentar ansehen
17.07.2006 00:31 Uhr von Kid Rob
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Wer beisst schon die Hand, die einem das Fressen hinwirft.
Das das Volk kein Essen mehr verteilt, dürfte klar sein...
Kommentar ansehen
17.07.2006 01:09 Uhr von Gunny007
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
@oppa: was ein wirres geplappere. wer die randparteien wählt wählt eben nun mal indirekt spd und cdu, genau wie die nichtwähler.
es gibt noch die pds und die grünen. ja die grünen.
mittlerweilen sagen börsenexperten deutschland solle sich doch alternativen energien, bioethanol, biodiesel und so, zuwenden um vom öl unabhängiger zu werden.
und da ist auch keine rede von atomstrom, weil uran ist dann wieder kongo und so, ja auch skandinavien, aber viel wird doch in anderen kriesenregionen gefördert.
Kommentar ansehen
17.07.2006 01:55 Uhr von grimpi
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
schwachsinn: also welcher normalo geht schon inne partei, die machen doch eh nur das was für sie selber gut is..... nein danke, NIE solche ****** dort grrrr
Kommentar ansehen
17.07.2006 08:40 Uhr von opppa
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Thothema: Und wie hat der Hamster geschmeckt?
Kommentar ansehen
17.07.2006 08:49 Uhr von opppa
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Gunny007: Für mich bleiben als Alternative nur die PDS und die NPD.

Schrei meinetwegen gleich los, ich sei ein Nazi; aber die NPD hat (bis jetzt) noch so wenig echte Köpfe, daß sie kaum umhin können, auf die Stimmen der Wähler zu hören.

Es gehr einfach nur darum, die Parteien, die von der Lobby gesteuert sind, und die nur ihre Parteibonzen versorgen wollen/müssen, einmal (zumindest kurzfristig von den Futternäpfen zu vertreiben.

Eine vierjährige Abwesenheit von der Fütterung würde dort mit Sicherheit sogar bei den Unbelehrbaren größere Lenprozesse auslösen.

Wenn die Lobby weiter unser - icht deren - Land regiert, werden wir bald einen richtigen Klassenkampf - diesmal von unten nach oben - bekommen und daran kann keinem gelegen sein.
Kommentar ansehen
18.07.2006 01:09 Uhr von Gunny007
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
@oppa: und genau doch. diesen kampf wird es irgendwann leider geben. den ausgang kann man in endzeitfilmen wie mad max betrachten.
ich meine zwar anarchie wäre machbar herr nachbar, aber nicht in unserer welt, weil dort müßten auch die harz vierer arbeiten - oder ist daß dann doch der kommunismus, oder wäre das einfach nur ein vernünftiges miteinander? - jeder macht halt was er kann, aber er/sie macht was.
und es gibt keine megareiche die ihre millionen eh nicht fressen können.
Kommentar ansehen
09.08.2006 12:09 Uhr von walterK
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
FDP freut sich als lachender Dritter und Westerwellewird von den Medien als
großer Oppositionsführer dieser ohnehin schon
neoliberalen Politik aufgebaut!
Erst vor wenigen Tagen wieder, ein grosses Interview im
ZDF mit Guido Westerwelle: "Herr Oppositionsführer
..., Herr Oppositionsführer ..."
Ich frage mich, aus welchen Motiven vor allem das ZDF
diesen Titel für Westerwelle eingeführt hat -
jedenfalls bin ich mir ziemlich sicher, dass die
Mehrheit der Opposition aus FDP, Linke und Grüne sich
nicht auf einen Oppositionsführer Westerwelle einigen
würde können.
In dem Denken wären Gysi oder Lafontaine dann wohl
stv OpF, weil sie der zweitgrößten Oppositionsgruppe angehören, oder wie?
Nochmal: Es fand nie eine Wahl zum Opposotionsführer
statt, demnach existiert auch kein solches Amt.

Dass manche Medien also stur diese Bezeichnung wählen, scheint mir vor allem an der Motivation der
Verantwortlichen inkl. einer bestimmten Lobby zu
liegen - denn von da an lässt sich leicht der Bogen
schlagen zu den von den selben Medien beauftragten
Umfragen, wie: "Wer ist in Ihren Augen der wichtigste
Oppositionspolitiker?"
Welch Wunder: 26 % der Bürger nannten Westerwelle!
- In dem Fall kann man sich nur wundern, dass es nur
26 % sind. Die Medien liegen stramm neoliberal, aber
ihre Macht hat dann doch irgendwo auch seine Grenzen.

Refresh |<-- <-   1-18/18   -> -->|
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben


Copyright ©1999-2017 ShortNews GmbH & Co. KG

Die News auf dieser Website werden eigenverantwortlich von Nutzern erstellt. Die Shortnews GmbH & Co. KG nimmt keinen redaktionellen Einfluss auf die Inhalte.

impressum | agb | archiv | usenet | zur mobilen Ansicht
SCHLIESSEN

Willst Du die Seite wirklich verlassen?


DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

GZSZ Wochenvorschau 25.09 - 01.10
"Die Partei" holt ein Prozent der Stimmen: "Ab jetzt jagen wir Gauland"
Altkanzler Gerhard Schröder nun mit Südkoreanerin liiert


...oder unseren und keine aktuellen News mehr verpassen?