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Altötting: Löschzug der Feuerwehr fuhr gegen Haus - Fahrer tödlich verunglückt

Am Freitagabend war die Freiwillige Feuerwehr von Garching bei Altötting zu einem Unfallort gerufen worden, um zu helfen. Der 14 Tonnen schwere Löschzug kam ins Schleudern und fuhr gegen ein Haus. Der Feuerwehrmann hinter dem Steuer starb.

Noch ist nicht bekannt, warum das Löschfahrzeug verunglückte. Es war von der Fahrbahn abgekommen, hatte einen Baum umgefahren und überschlug sich, nachdem es gegen den Balkon eines Wohnhauses gefahren war.

Sechs der sieben Insassen wurden in dem Fahrzeug eingeklemmt. Das Aufgebot der herbeigerufenen Rettungskräfte konnte nur fünf befreien, der Fahrer war tot. Zwei Schwerverletzte mussten in Krankenhäuser geflogen werden.


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WebReporter: la_iguana
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Tod, Feuer, Haus, Fahrer, Feuerwehr
Quelle: www.20min.ch

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7 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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16.07.2006 03:59 Uhr von la_iguana
 
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Verflixt tragische Geschichte. Und wenn so viele Einsatzkräfte für die verunglückten Einsatzkräfte im Einsatz waren... was passierte dann mit den Verunglückten des Unfalls, der zu dem Unglück der Feuerwehr führte?
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16.07.2006 10:14 Uhr von Bommel123
 
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Übermotiviert? Oft, aber natürlich nicht immer ist die freiwillige F. übermotiviert. Ich kenne das aus meinem Heimatort. Da wird die Tempo 30 Zone im Privatauto mit 80 durchquert. Dass es kurvig ist und man nichts sieht interessiert wenig. Natürlich finde ich es gut, dass die mit soviel Einsatz zu helfen versuchen, leider bleiben solche unschönen Geschichten dabei nicht aus. Da die Quelle nichts hergibt, will ich mir über den aktuellen Fall aber kein Urteil erlauben...
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16.07.2006 13:00 Uhr von hunley0
 
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übermotiviert? Nicht jede Feuerwehr ist eine Berufsfeuerwehr, die innerhalb von Sekunden ausrückt... Viele Feuerwehren in Deutschland sidn FREIWILLIGE, die schon mehr als ein paar Minuten braucht, überhaupt die zum Feuerwehrhaus zu kommen, sich umzuziehen, die Fahrzeuge zu besetzen und rausfahren. Zudem begibt man sich mit jeder Nutzung der Sonderrechte in besondere Gefahr, da sich die anderen Vekehrsteilnehmer oft nicht so verhalten, wie es eigentlich angebracht wäre, und oft die Einsatzkräfte zusätzlich behinder, ja sogar oft gefährden.

Bevor man sich die Frage dtellt, ob die Freiwilligen Helfer/innen übermotiviert sind, sollte man mal fragen, welche Einsatzlage hatten die überhaupt? Wohnungsbrand? Ein Mensch kann ohne Sauerstoff nur wenige Minuten überleben, die braucht aber die Feuerwehr in vielen Fällen schon für die Anfahrt...
Verkehrsunfall mit eingeklemmter/n Person/en? Kommt der Notarzt überhaupt an die Verunfallten Personen heran? Können die Verunfallten überhaupt so versorgt werden, dass ihr Leben erhalten bleibt?
Baum auf Strasse/auf Haus? Können Folgeunfälle passieren? Tritt Gefahrstoff aus? Diese Liste lässt sich ewig lange fortsetzen!

Ich denke, es ist einfach nur unfair den Leuten von der Feuerwehr gegenüber, sie als "Heizdüsen" und "übermotiviert" zu bezeichnen, da sie 24h am Tag und 365Tage im Jahr bereit sind, ihre Freizeit zu opfern, vielleicht auch ihr Leben riskieren, um anderen Menschen in Notlagen zu helfen, und um Leben zu retten.

An dieser Stelle möchte ich auch mein Mitgefühl den Anghörigen des Verunfallten zum Ausdruck bringen, sowie den verletzten Kameraden gute Besserung wünschen!
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16.07.2006 14:22 Uhr von webschreck
 
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Witzige Uberschrift: So tragisch der Unfall ist - die Überschrift ist witzig. "Fahrer tödlich verunglückt". hört sich so an, als wäre es kein Unglück, wenn ein Auto gegen ein Haus fährt...
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17.07.2006 03:06 Uhr von Bommel123
 
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@hunley0: Nach wie vor, darf laut Grundgesetz, dass Leben eines Menschen nicht gefährdet werden um ein anderes zu retten. Und so wie einige - ich will hier nicht verallgemeinern - durch Straßen heizen wo Kinder spielen, mit Vollbremsung, quietschenden Reifen und Gummispur auf der Straße ihre Autos abstellen um 2 Sekunden rauszuholen - wohl gemerkt ich rede hier nicht von der Fahrt im Einsatzwagen sondern von der Fahrt im Privatwagen zur Feuerwehr.

Übermotiviert bis völlig rücksichtslos trifft es da schon. Auf der Fahrt zur Feuerwehr fühlen die sich wie Superman nur schneller.
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18.07.2006 00:23 Uhr von hunley0
 
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@Bommel123: Was sind das denn für Zustände bei euch??
In einer solchen Gegend wohne ich (zum glück) nicht, bei uns geht das eigentlich sehr gesittet zu (mal ein bischen zügiger wird zwar gefahren, aber nicht dermaßen übertrieben, wie Du das geschildert hast). Liegt vielleicht auch daran, dass unsere Wache direkt neben einem Kindergarten liegt, und wir uns mit eben dieser Problematik auseinander gesetzt haben. Die Problematik des "Zuparkens" durch die faulen Mütter der Kinder trifft uns eher, auch z.T. so, dass wir selbst nicht mit unseren Fahrzeugen ausrücken können.

Du sagst folgendes:
"...Nach wie vor, darf laut Grundgesetz, dass Leben eines Menschen nicht gefährdet werden um ein anderes zu retten..."
Demnach dürfte ein Einsatz eines Trupps in einem brennendem Gebäude zur Menschenrettung unter Atemschutz nicht erfolgen, bzw. dürfte der Einsatzleiter nicht den Einsatzbefehl hierzu geben, da es ja nicht auszuschließen ist, dass der Trupp sein Leben gefährdet.

§323c StGB (Unterlassene Hilfeleistung) besagt jedoch folgendes:
"Wer bei Unglücksfällen oder gemeiner Gefahr oder Not nicht Hilfe leistet, obwohl dies erforderlich und ihm den Umständen nach zuzumuten, insbesondere ohne erhebliche eigene Gefahr und ohne Verletzung anderer wichtiger Pflichten möglich ist, wird mit Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr oder mit Geldstrafe bestraft."

Aber ich glaube, wir kommen vom eigentlichen Thema ab!
Klar, im Strassenverkehr ist es nicht zu rechtfertigen, wenn man andere stark behindert oder gar gefährdet, allerdings gibt es da gewisse Sonder~ (z.B. Parken auf Bürgersteigen) und Wegerechte (z.B. Nehmen der Vorfahrt, überfahren von Ampeln und Stoppschildern). Diese werden überall in den Wehren und auf diversen Foren heftig diskutiert, was man darf, und was nicht. Allerdings gilt: grob fahrlässig handeln darf man in keinem Fall! Weder mit, noch ohne Blaulicht und Martinshorn!

Der Fall, der hier aufgezeigt wurde, war allerdings einer, wo die Lage unklar ist, warum das ganze passierte. Auch war ein FEUERWEHRAUTO daran beteiligt, kein privater PKW!
Häufig ist es so, dass die anderen Verkehrsteilnehmer sich fehlverhalten, Situationen falsch einschätzen, wenn ein Fahrzeug Sonderrechte in Ansspruch nimmt, und es so zu Unfällen kommt (siehe den Unfall in Mecklenburg Vorpommern von neulich, wo 4 Kameraden starben, weil sie zu einer Alarmübung im Kindergarten ausgerückt sind, und ein anderer Verkehrsteilnehmer die Vorfahrt nahm).
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18.07.2006 03:08 Uhr von Bommel123
 
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Ich muss leider sagen: das ich nicht übertreibe. Ich weiß nicht wie es da heute aussieht, weil ich da nicht mehr wohne. Vor 5 Jahren war es da aber schon ziemlich krass...

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