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Sachsen: DNA-Massentest soll Vergewaltiger zweier Mädchen überführen

Seit Samstag läuft in Sachsen ein DNA-Massentest, um die Vergewaltigung an zwei jeweils neun- und elfjährigen Mädchen in der Nähe von Dresden aufzuklären.

Über 3.000 Männer im Alter von 25 und 45 Jahren sollen in Coswig bei Dresden eine Speichelprobe abgeben. Die Beteiligung der Bevölkerung sei zum Zeitpunkt des Polizeiberichts sehr beeindruckend, so das Landeskriminalamt.

Laut Staatsanwaltschaft könnten im Extremfall bis zu 100.000 Proben angefertigt werden.


WebReporter: dicksuicide
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Mädchen, Sachsen, Masse, DNA, Vergewaltiger
Quelle: www.kn-online.de

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7 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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16.07.2006 08:46 Uhr von gatito
 
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"Die Beteiligung der Bevölkerung sei sehr beeindruckend"
wahrscheinlich, weil die meisten beweisen wollen, das sie es nciht waren!!
ich hoffe das sie den täter finden und einsperren!!!!!
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16.07.2006 10:44 Uhr von Buster_
 
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Ohne mich: Ich würde an diesem freiwilligen Test nicht mitmachen. Nur um die Arbeit der Polizei zu erleichtern, sollen tausende unschuldige ihre DNA-Proben abgeben. Die Daten dieser Proben wandern dann für immer in Sexualtäterdateien (die Löschung solcher Daten wurde ja schon öfters nicht eingehalten).
Wie lange wird es dauern bis eine Festplatte mit diesen Daten mal bei Ebay erscheint?
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16.07.2006 10:54 Uhr von Mooki
 
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Nicht ganz Die News ist etwas falsch wieder gegeben :

"Über 3.000 Männer ... müssen .. eine Speichelprobe abgeben."

MÜSSEN nicht, SOLLEN wäre das richtige Wort, weil es eine freiwillige Aktion ist.
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16.07.2006 14:42 Uhr von webschreck
 
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Sehr freiwillig! Wer bei solchen Tests nicht erscheint, gerät erst Recht in das Visier der Polizei! Ich selbst halte Gentests für sehr wichtig und bin Befürworter einer zentralen Gendatenbank. Das spart viel Geld und führt viel schneller zu den Tätern. Außerdem kommen unschuldige gar nicht erst in Verdacht, was ja gerade bei Vergewaltigungen und Kinderschändung sehr nachteilige Folgen hat. Fürchten müssen sich nur diejenigen, die etwas zu verbergen haben!
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16.07.2006 18:19 Uhr von Buster_
 
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@webschreck: "Das spart viel Geld und führt viel schneller zu den Tätern. "
Warum Pflanzen wir nicht gleich allen Neugeborenen einen Chip mit GPS Ortung ein.? Das führt auch schneller zu (deutschen) Tätern.


"Fürchten müssen sich nur diejenigen, die etwas zu verbergen haben!"

Und alle Menschen denen Bürgerrechte und Privatsphäre etwas bedeutet. Es ist doch naiv zu glauben das eine zentrale Datenbank, wenn sie einmal gefüllt ist, nicht missbraucht wird. Da könnte ich auch glauben das ein Milliarden teures Mautsystem auf Dauer nur für die Abrechnung des LKW Verkehrs genutzt wird.

Wer garantiert das in ein parr Jahren nicht viel mehr Daten aus den Proben extrahiert werden, als dies jetzt möglich/beabsichtigt ist. Wer sagt mir das nur die Polizei an die Daten kommt. Das gerade durch den Bundestag gepeitschte "Antiterrogesetz" ist doch ein Beispiel wie wenig auf Bürgerrechte geachtet wird. Beim nächsten Anschlag in Timbuktu gibt es dann ein neues Gesetz das allen Zollfahndern, dem MAD usw. Zugang zu der Datenbank gewährt. Und dann ist es nur eine Frage der Zeit bis eine Kopie der Daten bei Versicherungen, Kreditunternehmen oder anderen Zwielichtigen Interessenten ist. Man braucht doch nicht viel Fantasy um sich die Missbrauchsmöglichkeiten vorzustellen. Es gibt auch keine Sicheren Datenbanken. Selbst in Unternehmen, für die Datensicherheit das wichtigste ist (z.b. Kreditkartenunternehmen, Banken), wurden Millionen sensible Datensätze verloren.
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16.07.2006 20:20 Uhr von xerox-18
 
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Buster_: Ich gebe dir da voll kommen recht.

Ich würde mich mit allen mitteln gegen diesen DNA Test wehren und wenn es sein muß bis zum oberste Gericht.

Eine Rechtschutzversicherung wird in diesem Land immer wichtiger.
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18.07.2006 15:28 Uhr von traveler25
 
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DNA-Massentest = die Masse ist unschuldig! Ich würde ebenfalls niemals freiwillig so einen Test mitmachen. Wer weiß schon, was mit meinen Daten passiert? Das ist mir zu unsicher!

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