15.07.06 13:10 Uhr
 3.940
 

Lehrer leiden unter "extrem hoher" Arbeitsbelastung

Im Zuge einer Umfrage, bei der Lehrer und Lehrerinnen von Gymnasien und Hauptschulen befragt wurden, kam heraus, dass Lehrer nicht nur 51 Zeitstunden pro Woche arbeiten, sondern auch mit einer hohen Belastung zu kämpfen haben.

43 Prozent gaben an, binnen eines Schuljahres verbal angegriffen worden zu sein. Unter solchen Angriffen litten sogar 53 Prozent der Hauptschullehrer. Beschädigungen an Privateigentum beklagten sieben Prozent aller Lehrer.

Vier Prozent der Befragten gaben an, dass ihnen Gewalt angedroht wurde, bei 1,4 Prozent wurde Gewalt ausgeübt. Diese Werte lagen an den Hauptschulen jeweils höher. Medizinprofessor Joachim Bauer sagte, dass Ganztagsschulen helfen könnten.


WebReporter: hans_peter002
Rubrik:   Freizeit
Schlagworte: Arbeit, Lehrer
Quelle: de.news.yahoo.com

DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Rührende Anzeige erfolgreich: Einsamer alter Mann findet Platz für Weihnachten
Bis 2020 sollen 40.000 Flüchtlinge an deutschen Unis eingeschrieben sein
Berlin: Einsamer Rentner sucht Weihnachtsfamilie zum mitfeiern

Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben

48 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen
15.07.2006 13:34 Uhr von Her.Man
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Also wer noch nicht wusste, dass Lehrer eine sehr hohe Arbeitsbelastung haben, muss wirklich nicht lange in der Schule gewesen sein. Dass ein geringer Prozentsatz auch bedroht wird und eine Menge beleidigt hätte ich auch so jedem sagen können. Die nächste große Enthüllung wird dann sein, dass Lehrer sogar in den Schulferien arbeiten müssen...

Grund für die hohe Belastung ist zu einem nicht geringen Teil übrigens der herrschende Personalmangel. Abgesehen davon sind an manchen Schulen (aus persönlicher Erfahrung) zeitweise 40-50% der Lehrer krank...
Kommentar ansehen
15.07.2006 13:46 Uhr von Bender-1729
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Oh ja! Das ist verständlich wenn ich 12 Wochen im Jahr frei hätte , jeden Tag spätestens um 16 Uhr nach hause gehen könnte (Oh, Verzeihung! Ich habe die oft vorkommenden Konferenzen vergessen!!!) und nur einmal in meinem Leben ein Arbeitsprogramm ausarbeiten müsste, das ich dann jahrelang bis zur Rente einfach abstottern könnte, wäre ich auch sehr sehr gestresst!

Und wenn man dann auch noch für sein pädagogisch völlig inkompetentes Verhalten das man an den Tag legt, weil man sich wie der Klügste überhaupt vor einer Gruppe Jugendlicher aufspielt und seine Macht ausnutzt, auch noch Gegenargumente bekommt. Puhhhh, also das is schon ein drecks Leben ...

Ps.: Wer Sarkasmus findet, darf ihn behalten! Diese Leute sollten es mal in einem richtigen Beruf versuchen und dann nochmal nachdenken! Viele Leute arbeiten JEDEN Tag bis jenseits der 18 Uhr Grenze, werden JEDES Jahr neuen Herausforderungen gegenübergestellt und kriegen dafür KEINE 12 Wochen Urlaub im Jahr + Beamtenvorteile des Staates!
Kommentar ansehen
15.07.2006 13:59 Uhr von metal-heli
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
tja bender: selten so einen unqualifizierten kommentar gesehen, dich möcht ich sehen wenn du im lehrberuf tätig bist. hast nämlich so einiges vergessen bei deiner aufzählung wie leicht es die lehrer haben
Kommentar ansehen
15.07.2006 14:01 Uhr von opppa
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Das liegt einzig und allein am einzelnen Lehrer! Es gibt Lehrer mit natürlicher Autorität und welche, die sich in der Klasse nicht durchsetzen können.

Ein Lehrer ohne Durchsetzungsvermögen wird trotz hoher Arbeitsbelastung sein Arbeitspensum nicht schaffen und dann vom Staat in den vorzeitigen Ruhestand versetzt.

Der Lehrer, der sich in (nicht gegen) der Klasse durchsetzt, arbeitet einmal in seinem Leben seinen Lehrplan auf und kann dann ohne Überrarbeitung den Rest seines Arbeitslebens von dieser Vorarbeit leben.

Daß bei einer Umfrage die gewünschten Werte herauskommen, ist nicht verwunderlich. Wahrscheinlich ist das ein weiterer Vorstoß, die "überlange" Arbeitszeit zu verkürzen oder die Ferien zu verlängern!
Kommentar ansehen
15.07.2006 14:27 Uhr von scheune
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
@opppa: Der Lehrer hats leicht, viel Ferien, früh Feierabend, Macht über die Schüler, zu viel Gehalt und noch andere Vorurteile.

Lehrer sein ist einer der härtesten Berufe, grade weil man nicht jedes Jahr dasselbe machen kann und weil jede Klasse eine neue Herausforderung darstellt und man seine Autorität in der heutigen Jugend jeden Tag neu erringen muss, denn den meisten Jugendlichen fällt es schwer zu akzeptieren, dass der Lehrer auch nur ein Mensch ist und mit seiner Persönlichkeit zu kämpfen hat. Des weiteren beziht sich die überlange Arbeitszeit nicht unbedingt auf die in der Schule geleisteten Stunden, sondern vor allen auf die Heimarbeit und die wird nicht bezahlt. Jede Klausur muss kontrolliert werden , Stunden müssen vorbereitet und nachbereitet werden und man macht sich Gedanken, wie man die Schüler heut noch für Schule begeistern kann. Und vor diesem Hintergrund werden dann Lehrer bedroht oder erfahren tatsächlich Gewalt anwendungen. Auch ist nicht zu vergessen, das die Schule heute immer öfter als Ersatz für das Elternhaus fungieren muss und somit ein erzieherischer Auftrag an die Lehrer geht, der gar nicht dorthin gehört.
Vor diesem Hintergrund bitte ich sämtliche Schwacheiten über den Lehrerberuf zu unterlassen, weil das Urteil der meisten auf ungenügender Information und Vorurteilen basiert.
Kommentar ansehen
15.07.2006 14:32 Uhr von Bender-1729
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
@ Metal-heli: Aha, fühlt sich da etwa jemand auf die Füße getreten?

Ich finde meinen Kommentar ganz und gar nicht unqualifiziert. Ich habe Abitur und konnte somit lange genug die Basis für meinen Kommentar studieren. Vielleicht ist meine Meinung ja eine generelle Vereinheitlichung. Mag schon sein. Ich will auch nicht bstreiten, dass es evtl. Lehrer gibt, die ihren Beruf mit Spaß an der Arbeit ausüben, aber diese Exemplare sind wohl leider genau so häufig wie die Schüler, die den Unterricht genießen, wenn du weisst, was ich meine. Mir bot sich ganz einfach jahrelang der Anblick einer Berufsgruppe, die Jahr für Jahr den gleichen Stoff mit gleichen Lehrmaterialien durchzieht (Ein Vergleich durch befreundete Mitschüler in anderen Stufen war oft genug möglich) und wahre Leistung mit Füßen tritt und eher die "Ja, Herr Lehrer" Schleimer Gruppierung mit guten Noten belohnt. Ob absichtlich oder aus Mangel an Menschenkenntniss sei einmal dahingestellt und mit Verlaub: Ich glaube jeder Handwerker, jeder Büroangestellte hat da (in der Regel) mehr Anlass zu Stressanzeichen. Ob man es glaubt oder nicht: Auch diese Leute arbeiten mit anderen, teilweise nicht mehr fachkundigen, Menschen! Und wer sich der psychischen Belastung durch den Umgang mit Kindern nicht gewachsen sieht, der sollte evtl. bedenken, ob er nicht seinen Beruf verfehlt hat und sich nicht nachher über den Ungehorsam der Kinder beschweren und sich selbst als Übermensch mit unmenschlichen Aufgaben hinstellen. Ich habe auch noch nie einen Müllmann gesehen, der sich über den Schmutz bei seinem Job beschwert!
Kommentar ansehen
15.07.2006 14:38 Uhr von inDOKnito
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Wow, gleich 2 mustergültige Lexikoneinträge für "Ingnoranz, die"
Es gibt ja z.B. auch den ein oder anderen Lehrer, der seinen Unterricht am Zeitgeschehen orientiert, die ein oder andere Klausur korrigiert etc.
Schade, wenn jemand vielleicht nur scheiß Lehrer hate, aber kein grund, so pauschal über einen Berufsstand herzuziehen.
Meine Lehrer, mit denen ich nach dem Abi noch Kontakt hatte, haben die "12 Wochen Urlaub" und die ganze "Freizeit ab 16:00 Uhr" großenteils über den Heften verbracht, dazu noch andere Klausuren vorbereitet.
Vom Rohmaterial ganz zu schweigen - hier gerate ich in Gefahr, zu verallgemeinern. Es ist scheinbar kaum noch üblich, dass sich Eltern für ihre Kinder und deren Erziehung verantwortlich fühlen oder interessieren. Mir laufen jeden Tag so viele geschädigte Jugendliche mit gleichermaßen miserabler Einstellung und Grammatik über den Weg, dass mir jeder korrekt engewendete Dativ ein Fest ist.
Natürlich GIBT es echte Leerer(!), die ihr Programm runterrattern und im Unterricht nichts zu melden haben, aber ich habe VERDAMMT viele Pädagogen erlebt, denen man mit einer solchen Hasstirade völliges Unrecht antut.
Kommentar ansehen
15.07.2006 14:40 Uhr von Starlett
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Ganztagsschule? ganztagsschulen machen doch alles nur schlimmer, weil alle viel genervter und noch gestresster sind! Hallo?!
Kommentar ansehen
15.07.2006 14:50 Uhr von Mi-Ka
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Hmm,
ich stelle mir gerade vor, ich sei ein Lehrer und bekomme diese Frage vorgesetzt.
Wo manche ich mein Kreuzchen und was denke ich dabei?
*grübel" ob jammern hilft? Uns werden doch die vielen Frühpensionierungen vorgeworfen, alle denken doch, dass wie viele Ferientage haben und dass wir nur unser Standartprogramm abspulen.
"Ich denke, ich mach mal das Kreuzchen bei "superstressig" und kaum machbar!"
Muss ja nicht stimmen, aber schaden kann es nicht.
Kommentar ansehen
15.07.2006 14:52 Uhr von spock44
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
es gibt nicht DIE LEHRER: Hallo,
jeder hat wohl so seine Erfahrungen gemacht mit dem einen oder anderen Lehrer. Aber ich glaube nicht, dass es bestandenes Abitur jemanden qualifiziert über eine ganze Berufsgruppe zu urteilen.
Gott sei dank wird ja auch eingestanden, dass es solche und solche Lehrer gibt.

Man kann aber auch nicht immer jeden Menschen für die gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Veränderungen verantwortlich machen und auch darunter leiden der Lehrer wie der Müllfahrer. Beide sind wichtig und haben nicht unbedingt die "freie Auswahl" an Veränderungen, wenn sie mit ihrem Job nicht mehr klar kommen.

Es ist wie im Fussball - es gibt 11 Spieler - aber Millionen von Trainern ;-))

In diesem Sinne - Toleranz
Kommentar ansehen
15.07.2006 14:57 Uhr von lieschen greta knoff
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
lehrerkommentar: 12. klasse, grundkurs

"herr xxx, haben sie unsere klausuren korrigiert?"
"nö"
"aber die haben wir doch vor 7 wochen geschrieben und jetzt waren auch noch 2 wochen ferien dazwischen"
"ja eben. ferien! ich musste surfen. achja, nächste woche schreiben wir die zweite klausur."

soviel zur immensen arbeitsbelastung.

ich muss zugeben, dass es einige lehrer gibt, deren unterricht man anmerkt, dass sie sich gründlichst vorbereitet haben, die leistungskursklausuren nach spätestens zwei wochen zurückgeben, die vielleicht sonderpositionen innerhalb der schule einnehmen (vertrauenslehrer und ähnliches) und die sich eben wirklich viel mühe geben und hart arbeiten.

aber lol, wenn man dann mal aufzählt, wie viele es gibt, die es nach über zwei monaten immer noch nicht gebacken kriegen, arbeiten zurückzugeben, die ihren unterricht bestreiten, indem sie das buch aufschlagen und ablesen, die die ganze stunde nur verlabern über die dummheit der schüler, sodass sie sich gar nicht erst vorzubereiten brauchen, die, beispielsweise bei tut-treffen etc. alles organisatorische den schülern überlassen, die in den schulkonferenzen zeitung lesen, essen (kein gerücht) und arbeiten korrigieren, die jeden dienstag und mittwoch zur 5 stunde haben und um 14:20 schluss, die den abi-streich verbieten lassen wollen, weil er ihnen mit zuviel stress verbunden ist (und nein, es wurden keine felgen abmontiert oder lehrer geteert und gefedert) und sonstige späßchen, dann muss man doch blind sein, um nicht zu sehen, dass es dem durchschnittlichen lehrer um einiges besser geht als dem durchschnittlichen arbeitnehmer.

wie das mit beleidigungen und sachbeschädigungen auf einer hauptschule ist, kann ich nicht beurteilen. da war ich zum glück nie. wahrscheinlich ist es dort nicht besonders nett.

auf dem gymnasium, auf dem ich war, habe ich aber in meiner gesamten schullaufbahn höchstens zwei mal eine direkte beleidigungen eines schülers gegen den lehrer vernommen.
provokationen und sich frech benehmen kamen dagegen häufiger vor. das ist allerdings vollkommen normal, damit müssen die lehrer leben.
körperliche angriffe hat es nie gegeben.

ps: ich war übrigens auf einem gymnasium, das in einem sog. problemstadtteil liegt, ausländeranteil 50-60 %.

achtung achtung: dass sind alles nur meine persönlichen erfahrungen. dass lehrer auf einem gymnasium in imaginärstadt nachm unterricht von schülern gefoltert werden, ist durchaus möglich, aber nicht wahrscheinlich.
Kommentar ansehen
15.07.2006 14:58 Uhr von Teppichratte
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Ich frag mich wirklich, warum jemand noch Lehrer werden will, nicht nur dass selbst die dümmsten Vorurteile und Gerüchte bezüglich Beamtentum und Arbeitszeit, wahrscheinlich von gefrusteten Ex-Schülern, immer weiterverbreitet werden, nö, da wird auch noch erwartet, dass die Fehler unfähiger Eltern von den Lehren korrigiert werden.
Sie müssen sich von "coolen" Schülern und deren unfähigen Erzeugern anpöbeln lassen und werden dafür noch mit einer katastrophalen Schulpolitik bestraft.
Meinen uneingeschränkten Respekt hat jeder, der sich dieser undankbaren Aufgabe stellt.
Kommentar ansehen
15.07.2006 14:58 Uhr von webschreck
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Klar sind Lehrer völlig überlastet, weil sie nebenher politische Karriere machen und sich um Dinge kümmern, von denen sie wirklich keine Ahnung haben1 Würden sie sich so um ihre Schützlinge kümmern, hätten sie auch alles im Griff. Mit Lehrern habe ich überhaupt kein Mitleid. Außerdem: Andere Leute müssen auch arbeiten und jammern nicht. Drei monate urlaub sind doch für die Erholung wirklich genug!
Kommentar ansehen
15.07.2006 15:08 Uhr von Ötschie
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Das Problem ist eher dass meistens die falschen Leute Lehrer werden.

Ich hatte größtenteils nette, aber dennoch nicht gerade hochqualifizierte Lehrer, obwohl man das auf einem Gymnasium ja eigentlich erwarten kann.

Es gab auch Lehrer, die einfach Spass hatten die Schüler mit ungerechten Fragen zu quälen (das ist jetzt kein Scherz).

Natürlich haben es die Lehrer nicht immer leicht, aber diese Umfrage halte ich einfach für nen Witz! Natürlich kreuzen die da an, dass ihr Job super stressig ist. Wessen Job ist das nicht?

Nur den Lehrern glaubt das eh keiner mehr.
Kommentar ansehen
15.07.2006 15:12 Uhr von metal-heli
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
@bender: ne, ich fühl mich net auf die füße getreten, zumindest nicht mir persönlich. bin kein lehrer und möcht das auch nicht. hab auch abitur, und hab auch genug einblick gewonnen.

meine reaktion beruht aber darauf, dass ich sehr wohl weiß, was meine mutter (volksschullehrerin) leistet. plag du dich jedes jahr mit neuen kleinen verzogenen kids rum, und versuch ihnen das lesen beizubringen. das möcht ich sehen.

natürlich gibts auch lehrer, die sich nix denken dabei, aber sehr viele denken sich echt was bei.

ich bin 13 jahre in die schule gegangen (jede klasse nur einmal ^^) und von meinen ca 25 verschiedenen lehrern die ich gehabt hab, waren vielleicht 3 oder 4 dabei, wo man sagt, die arbeiten wirklich gar nix. von dem her sind solche pauschalurteile wie von dir echt daneben. aber gut - ich hab als antwort genauso alle lehrer wieder in einen topf geworfen und gesagt das stimmt net - sind wir quitt ;)
Kommentar ansehen
15.07.2006 15:13 Uhr von DarkSebman
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Mal ehrlich, weiviele Vorurteile passen in einen Post?

Ich würde jedem von euch mal empfehlen eine Woche Lehrer zu sein.

Einmal ein Programm erstellen und dann immer wieder abspulen? Na dann würde ja im Info Untericht immernoch Comal unterrichtet. In allen Fächern unterliegt der Stoff einer Zeigeschichtlichen Veränderung. Auch scheinbar statische Fächer wie Mathematik müssen jedes Jahr und jeder Klasse neu angepasst werden.
Klar wird 1 und 1 immer 2 bleiben, aber den einen muss man das mit Äpfeln und den anderen mit Spielzeugautos erklären.
Klar ist das ein scheinbar naives Beispiel aber es ist auf jeden Themenbereich zu übertragen.

Und was ich noch anmerken möchte. Es zählt nicht nur allein der Arbeitsaufwand.
Die psychische Belastung und der Druck der den Lehrern heutzutage gemacht wird ist schon sehr immens.

Ich bin Handwerker gewesen und meine Eltern sind beide Lehrer. Ich war Abends früher fertig udn wesentlich entspannter.

Lg
DarkSebman
Kommentar ansehen
15.07.2006 17:52 Uhr von Borgir
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
ooooooooooooooooooooooooooooccchhhhh: die armen, armen lehrer. von denen reißt sich doch keiner ein bein aus..................
Kommentar ansehen
15.07.2006 18:02 Uhr von asmodai
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Gelächter: Klar... ständig nur Ferien, Feiertage usw. usw. aber von hoher Arbeitsbelastung sprechen. Meiner Ansicht nach wissen die meisten Lehrer gar nicht, was "Belastung" eigentlich ist.. sicher gibt es auch Ausnahmen.
Kommentar ansehen
15.07.2006 18:23 Uhr von kathrinchen
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Ihr könnt sagen was Ihr wollt, ich möcht mich jedenfalls nicht jeden Tag einer Gruppe von 30 vom Elternhaus nicht in Ihre Schranken gewiesenen, unerzogenen, authoritätsresitenten und obercoolen Pubertierenden als Tutor gegenüber sehen. Ich hatte auch diese zwei Arten von Lehrern (motiviert / demotiviert). Aber es gab immer noch ein Grundpotential an Respekt, der heute scheinbar fast jedem Jugendlichen abhanden gekommen ist. Da bleib ich doch lieber Handwerker mit Abi und nervenden Kunden bevor ich Lehrer sein möchte!!!

So, und nun dürft Ihr auf mich bzw. meinen Post eindreschen - viel Spaß dabei.
Kommentar ansehen
15.07.2006 18:35 Uhr von Oberscht
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Jaja, die armen: Ich bin auf dem Gymnasium, ich kann die Hauptschule nicht beurteilen (Is ja auch Schwachsinn, die €rgebnisse dieser beiden Schularten zu vermischen) aber ich kann nur sagen:
Ausgelastet? Wer?
Etwa die Typen, die da jeden Tag auf dem Schulhof als "Aufsicht" rumschlendern, sich mit anderen Lehrern oder Schülern unterhalten und jedem Ärger aus dem Weg gehen?
Die armen vollbelasteten Lehrer... Ich werd schon seit 4 Jahren (ok, es gab 5-10 Monate dazwischen Ruhe) von meinen werten Klassenkameraden und welchen aus anderen Klassen durch die Gegend gemobbt, und noch NIE, NIEMALS gabs auch nur eine Strafandrohung seitens der Lehrer! Nur solche Kommentare wie "Ach, hör doch nicht hin" oder "Dann ärger ihn doch zurück!".
Strafen gibts nur für den Lehrer ärgern und bei weiblichen Lehrern Mädchen ärgern. Ansonsten ist man da vogelfrei, solang es keine Gewalt oder Diebstähle gibt. Schließlich is ja auch eine verdiente gebrochene Nase von so nem Mobber viel viel schlimmer als der Selbstmord eines dauerhaft gemobbten.
Und ansonsten sieht man auch den enormen Stress der Lehrer im normalen Unterricht.
Beispiel:
Der Biolehrer redet was. Er steht ungefähr 3 Meter von mir entfernt. Kann ich was verstehen? Nein! Und warum nicht? Weil zwischen uns drei Tratschtanten sitzen und sich lautstark über nonsens zulabern!
Soviel mal zur extremen Lehrerbelastung.

@lieschen greta knoff
Sowas wie am Anfang deines Kommentars kenn ich. Das war in der 7. Klasse glaub ich.
Da schreiben wir in Französisch ne Arbeit. Nach paar Tagen fragen wir die Lehrerin dann
"Haben Sie die Arbeit?"
"Nein, die kriegt ihr später."
Am nächsten Tag das Selbe, am übernächsten Tag dann
"Haben Sie die Arbeit?"
"Nein, ich hab auch noch anderes zu tun, ihr seid nicht die einzigen!"
Die Arbeit haben wir dann 1,5 Wochen nachdem wir sie geschrieben haben bekommen.

Zum Vergleich:
Unsere damalige Mathelehrerin war sehr tüchtig. Sie hatte, glaub ich, sogar noch mehr Klassen und somit noch mehr zu tun als die Französischlehrerin.
Und dennoch bekamen wir damals ne Arbeit, das weiß ich noch ganz genau, am Tag danach zurück! Obwohl wir da nicht mal Mathe hatten!
Kommentar ansehen
15.07.2006 19:34 Uhr von Demokrator
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Liegt an der BRD! Ich kann die Lehrer, die in der BRD lehren oder auch oft leeren, ziemlich gut verstehen. Diese modernen Pädagogen wurden in einem System erzogen, in dem man verweichlicht und sie wurden nicht Lehrer, weil sie LEHRER, werden wollten, sondern, weil sie BEAMTE werden wollten. Es wird so getan, als wäre das Leben des Lehrers hart, da er sich mit entarteten Kindern rumquälen muss und so getan als würde ein Lehrer ein bloßer Wissenüberbringer sein, doch das ist falsch. Nun mögen mir viele Lehrer zustimmen und sagen, dass man viel schönere Dinge machen könnte, als nur den langweiligen Stoff rüberzurbingen, doch genau diese Lehrer sind es, die das System in die Knie zwingen. Es sind die Faulen, die eben keine Lehrer sind, sondern bloß den Beruf Lehrer haben. Es muss eine Selbstverständlichkeit sein, dass ein Lehrer auch die Kinder erzieht. Die Kinder sind nämlich einen drittel des Tages in der Schule und in dieser Zeit muss der Lehrer sie nicht nur bilden, sondern auch erziehen, obwohl das ja eigentlich das Gleiche ist, bloß muss man es immer wieder bei den selbst entarteten lehrern mitteilen. Manche Lehrer - das sind die, die ich mag - würden gerne mehr Authorität ausüben, doch der Staat, geformt von Grünen Fehlerzogenen und Sozialistischen Musterdemokraten, erlaubt es ihnen nicht. Da wundern sich dann auch wieder die Leute darüber, dass keiner Lehrer werden will und tun so als läge es an den fehlerzogenen Kindern, doch genau solche Menschen dürfen keine Lehrer werden, denn der Arbeitsmarkt wird immer härter und somit muss man auch die Ausbildung der Kinder an diese härte anpassen un dkann nicht verweichlichte Kinder erwarten, die nur gehorchen. Es sind doch auch genau diese verweichlichten, die für die Emanzipatdingens stehen, doch wie soll eine Frau ihr Kind erziehen, wenn sie arbeiten muss, weil sie eben emanzipdings ist? Ihr verarscht euch bloß selbst udn merkt es nicht. 51 Wochenstunden sind doch nicht viel? Das sind 8*5 = 40 und 11 auf die 7 tage verteilt, also von Mo bis Di aufgerundet 10 Stunden und am Wochenende ebenfalls täglich 2. Das ist doch nicht mehr als ein Schüler leisten muss. Er muss täglich zur Schule und soll dann am besten 2 Stunden lernen. Da Lehrer ein Vorbild sein sollten, sollten sie sich um 1 oder 2 Stunden mehr Arbeit am Tag absolut nicht beschweren. Damals hatte man Respekt vor Lehrern, weil sie eben eine hohe Leistung erbrachten und daher auch Authorität ausstrahlten, da sie eben überlegen waren in ihren Fähigkeiten, doch heute sind die meisten Lehrer unterqualifizierte Verweichlichte. Das merkt der normale dummgehaltene Schüler natürlich nicht, dass seine Lehrer ihm etwas beibringen, das kaum einsetzbar in der Wirtschaft ist, weil es voller Lücken ist und falsch erklärt wird, aber einem wie ich, der sich aus selbstverständlicher Tugendhaftigkeit der täglichen Weiterbildung als Form der Arbeitskrafterhaltung verpflichtet fühlt und daher lernt, dem fällt all diese Niveaulosigkeit auf und der kriegt das Kotzen bei dem, was die LEher von sich geben. Es muss wieder Tugendhaftigkeit einkehren und nicht bloß Konsumgier, aber das kann man predigen wie man will. Wir sind zu umerzogen worden damals. 12 Wochen Ulraub hat sonst auch keiner und diese Beamtenbevorzugung auch nicht. Viele Lehrer gehen frühzeitig in die "Rente" und erzählen uns Schülern das sogar. Der Staat macht denen doch schöne Angebote! "Geh 3 Jahre früher, mach 3 Jahre fats nichts, krieg fast genauso viel sonst!" Personmalmangel herrscht natürlich, aber das ist wohl egal, denn drum kümmern tut man sich nicht so gerne, denn wenn man wollte, könnte man dies sehr schnell ändern, aber da schickt man den Israelis lieber ein paar U-Boote oder kauft neue Flugzeuge für die Regierung. Es muss wieder Härte ins System, den das Leben ist hart. Für die weichen Sachen, soll der Mensch sich eine Liebe suchen, dann weiß er wenigstens, dass sie ihm wichtig ist. Einer hier Sprach von "unqualifiziertem Beitrag" und sein beitrag gleicht in seiner Konstruktivität der Beiträge vieler Lehrer. Viele erklären einem heute nicht mehr, was falsch ist, sondern sagen, dass es pädagogisch sinnvoller ist, den Fehler selber zu finden! Ich schmeiß die Neugeborenen dieser Lehrer bald ins Wasser und sag denen, dass sie die Kinder nicht retten sollen, weil es pädagogisch sinnvoller ist, alleine Schimmen zu lernen.

Ich wäre gerne Lehrer geworden in einem harten System,
doch wenn in einem Kollegium nur solche Spaßbürger sind,
dann habe ich da keine Lust drauf, denn Lerher sein, also auch beamter,
heißt Staatsdiener zu sein und ich würde meinem Staat liebend gerne
dienen, weil der Staat normalerweise das Volk ist. Wir allerdings leben in einer Demokratur und der Staat hat sich schon lange vom Volk verabschiedet. Es wird hier alles untergehen als Folge der Dummheit, die aus der Verwöhntheit der Mächtigen entstand.
Kommentar ansehen
15.07.2006 19:35 Uhr von blazebalg
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
man muss: sich nur mal den anteil an lehrern in psychosomatischen kliniken anschauen. also ich will kein lehrer sein, nein danke. ein maurer sieht was er baut, und ist stolz darauf. ein ingenieur sieht, was er entwickelt, und es funktioniert meisstens. aber ein lehrer? der sieht nur dass die schüler scheiss machen und nix blicken und somit arbeitet er für nix, auch wenn er sich anstrengt sind immer oft welche dabei die keinen bock haben. das macht seelisch kaputt sowas.
Kommentar ansehen
15.07.2006 19:43 Uhr von HolyLord99
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Geil: Lehrerbashing ist wohl genauso populär wie Türkenbashing. :)
Kommentar ansehen
15.07.2006 19:45 Uhr von Bender-1729
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
@ Beführworter: Auch wenn mans nicht glaubt, aber ich kenne auch Ausnahmen und beharre trotzdem auf meiner Meinung. Die vielleicht 5% aller Lehrer die engagiert sind, können gegen die 95% die dieses Bild erzeugen leider auch nichts machen. Soll ich Euch verraten, wieviele engagierte Lehrer mir in 13 Jahren Schule untergekommen sind? ... 3! Das ist eine verdammt mickrige Zahl. Diesen 3 rechne ich Ihre Arbeit sehr hoch an und mit unserem einen LK Lehrer hat der Kurs sogar immernoch Kontakt! Ein Spitzen-Mann, aber das macht den Rest leider nicht wieder gut! Genaugenommen, hab ich nämlich sogar 14 Jahre "studieren" dürfen, was an deutschen Schulen so abgeht, weil ich ein Jahr wiederholen musste, weil ich von meiner Französisch Lehrerin in der 7. Klasse systematisch in die Verzweiflung gemoppt wurde (das ist keine Übertreibung), bis ich irgendwann kapituliert habe, durchgefallen bin und im nächsten Jahr mit ner neuen Lehrerin fortsetzen konnte! Von pädagogischem Verhalten haben nämlich die wenigsten Lehrer Ahnung. Ein anderer Lehrer der kategorie "Mathelehrer" hat es an unserer Schule geschafft, dass in einem Jahr 5 Schüler wegen seiner Notengebung das Jahr wiederholen mussten. Ein Notendurchschnitt von 4 und schlimmer war bei Ihm normal, aber das war selbstverstänlich NUR der Kurs alleine Schuld. Und von der ursprünglichen 5er Klasse waren noch 9 Leute da zum Schluss! Das ist ein verdammt klares Bild, wie es um unsere Bildungspersonal bestellt ist.
Kommentar ansehen
15.07.2006 19:54 Uhr von Dr.G0nz0
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
also ein paar fakten über lehrer:

1. lehrer sind in deutschland schlechter angesehen als in anderen ländern. und zwar erheblich schlechter.

2. unser schulsystem ist der grösste scheiss den sich ein industrieland je ausgedacht hat.

3. lehrer sind falsch ausgebildet. vor ner schulklasse is eben nicht immer nur fachwissen entscheidend.

4. es ist sozialer stress der die lehrer fertig macht .. in kombination mit den vorherigen punkten.


die meisten lehrer sind übrigens deshalb so scheisse, weil sie in ein system eingespannt sind, dass eigenständiges und vernünftiges verhalten nicht fördert sondern bestraft und unterbindet. das grosse pronblem is das deutsche bildungssystem .. es ist völlig für den arsch und es korrumpiert mit der zeit auch gute und engagierte lehrer.

woher ich das weiss? meine mutter is lehrerin an einer gesamtschule und ich kenn nen haufen von diesen leuten.

Refresh |<-- <-   1-25/48   -> -->|
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben


Copyright ©1999-2017 ShortNews GmbH & Co. KG

Die News auf dieser Website werden eigenverantwortlich von Nutzern erstellt. Die Shortnews GmbH & Co. KG nimmt keinen redaktionellen Einfluss auf die Inhalte.

impressum | agb | archiv | usenet | zur mobilen Ansicht
SCHLIESSEN

Willst Du die Seite wirklich verlassen?


DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Dresden: Flüchtling aus Syrien onanierte vor kleinen Mädchen in Straßenbahn
Sachsen: Gerade mal 50 Interessierte zur ersten Versammlung der "Blauen Wende"
Berliner Integrationsbeauftragter will keine weißen Sheriffs


...oder unseren und keine aktuellen News mehr verpassen?