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Bildung in Bayern - Kinder in strukturschwachen Gebieten haben es schwer

Kinder aus wirtschaftlich schwächeren Regionen Bayerns besuchen weniger häufig eine höhere Schule als Kinder, die in Ballungsräumen leben. Dies ergab eine Studie, die Kultusminister Siegfried Schneider dem Landtag vorstellte.

Exemplarisch für diese Beobachtung sei die Region Hochfranken. Im Landkreis Hof geht nur jedes dritte Kind nach der vierten Klasse an ein Gymnasium. Jeder zweite Schüler macht an der Hauptschule weiter. In München ist es genau andersherum.

In der Stadt Hof mussten im Schuljahr 2003/04 16,6 Prozent der Realschüler und 6,6 Prozent der Hauptschüler wiederholen. 22 Prozent der Hauptschüler gingen ohne Abschluss von der Schule. Bildung scheint von der wirtschaftlichen Lage abzuhängen.


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WebReporter: Thothema
Rubrik:   Freizeit
Schlagworte: Kind, Bayern, Bayer, Bildung, Gebiet
Quelle: www.frankenpost.de

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5 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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14.07.2006 18:23 Uhr von Thothema
 
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Das Bildungswunderland Bayern lässt Federn. Was eigentlich jedem klar ist und war, wird von Stoiber und Co. immer wieder geschönt oder gar verschwiegen. Auch in Bayern ist nicht alles Gold was glänzt.
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14.07.2006 23:49 Uhr von shadow#
 
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Bildungswunderland??? Ich glaube nicht dass es Bundesländer gibt in denen die Bildungschancen mehr vom sozialen Status abhängen als in Bayern! Für eine sozial schwache Familie ist es finanziell nahezu unmöglich ihre Kinder in Richtung einer akademischen Laufbahn zu bringen. Diese Entwicklung wurde bewusst politisch herbeigeführt!
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15.07.2006 09:17 Uhr von hannesje
 
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Ist doch schon länger bekannt die Sache. Wurde ja bereits nach der 1. niederschmetternden Pisastudie den Bayern angekreidet, dass höhere Bildung in Bayern meist nur den Wohlhabenderen vorbehalten ist.
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17.07.2006 22:58 Uhr von BreakingNews
 
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Wär interessant zu erfahren wies in anderen Bundesländern aussieht. Wenn es in der Schleswig-Holsteinischen Provinz umgekehrt aussähe, wärs tatsächlich übel.
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21.07.2006 08:30 Uhr von zenon
 
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Für was auch Abitur: um später mal den Hof zu übernehmen?

Oder ist die Region Oberfranken zu nah an ehemaligen DDR?

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