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Die Antarktis könnte in hundert Jahren wieder bewaldet sein

So wie vor 20 Millionen Jahren könnte sich die Antarktis in absehbarer Zeit wieder präsentieren. Damals, so zeigen Untersuchungen an Fossilien, gab dort es eine üppige Vegetation, die an die Phasen der Dunkelheit angepasst war.

Durch Veränderungen des Klimas könnten sich solche Bedingungen wieder ergeben, so Robert Dunbar von der Universität Stanford auf einem Kongress in Sydney. In etwa 100 bis 200 Jahren könnten in der Antarktis wieder Bäume, Büsche und Wiesen wachsen.

Im Eis der Antarktis ist der größte Teil des Süßwassers unseres Planeten gespeichert. Die Polarregionen seien ein entscheidender Faktor für das Klima der Erde. Umweltveränderungen würden die Antarktis wie auch die Arktis sehr schnell beeinflussen.


WebReporter: Thothema
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Jahr, Antarktis
Quelle: derstandard.at

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17 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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12.07.2006 15:39 Uhr von Thothema
 
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Vielleicht kann man ja bald einen erträglichen Urlaub in der Antarktis buchen...wenn wir von dem Schmelzwasser noch nicht überflutet sind.
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12.07.2006 15:52 Uhr von pippin
 
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Zweischneidige Sache: Also prinzipiell kann man "mehr Wald" ja begrüßen, wenn man sich so anschaut, was durch Umweltschäden alles kaputtgemacht wurde.

Auf der anderen Seite würde das aber bedeuten, dass die Menschheit es geschafft hätte, das Klima so weit anzuheizen, dass die Polkappen abschmelzen.
Und ob das nun so erstrebenswert ist, wage ich ehrlich zu bezweifeln.

Außerdem stellt sich mir da gerade die Frage, ob durch das Abschmelzen der Eismassen nicht "zu viel" Wasser frei wird, das dann die Landmassen der Antarktis direkt überflutet?!?
Dann wird das auch nix mit dem Wald.
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12.07.2006 15:55 Uhr von Zenon v.E.
 
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@pippin: Du weisst aber schon, dass die Antarktis eine grosse Landmasse hat und auch 4000 m bis 5000 m hohe Gebirge? - So schnell sollten die nicht überflutet sein ;-)
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12.07.2006 16:08 Uhr von pippin
 
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@Zenon: Ja, ich hab gerade mal ein bisschen recherchiert und jetzt weiß ich es ;-)

Trotzdem bliebe die Tatsache bestehen, dass die Menschheit dazu das Klima noch weiter anheizen müsste.
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12.07.2006 16:48 Uhr von Enny
 
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könnte, könnte: Europa könnte in hundert Jahren unter Wasser stehen.
Oder der Mond könnte in hundert Jahren völlig besiedelt sein. Ist zwar kein schöner Ort, aber egal.
In hundert Jahren kann und wird soviel passieren.
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12.07.2006 17:01 Uhr von brainbug1983
 
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ich bezweifel immernoch das die erwärmung KOMPLETT vom menschen verursacht wurde. Meiner meinung nach wird, wennn überhaupt, die ganze sache nur durch den menschen beschleunigt...
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12.07.2006 17:02 Uhr von Schattenlos
 
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Fakten zum diskutieren: 1. Ohne Eis gäbe es nicht eine Landmasse Antarktis - Die Antarktis bestünde aus mindestens 3 großen Inseln - die Antarktische Halbinsel, Marie-Byrd-Land und das Vinson-Massiv. Die ostantarktische Landmasse wäre übersät mit vielen Seen und Binnenmeeren, deren Grund teilweise weit unter den Meeresspiegel reichten.

2. Wald in Antarktis bedeutet keine Verbesserung der Umweltproblematik dieses Planeten. Es würde bedeuten, daß die Amerikaner (und wer sonst noch Interesse daran hat) über das Land herfallen, den Wald roden und dem Land die Bodenschätze entreissen werden. Danach werden sie nichts weiter als eine leblose Steinwüste hinterlassen ...

In der Antarktis wurden 45 Milliarden Barrel Erdöl, 115 Billionen Kubikmeter Erdgas, Kohle, Titan-, Chrom-, Eisen- und Kupfererz sowie Uranerzlagerstätten festgestellt. Außerdem wurden Platin und Goldvorkommen gefunden. Der Antarktisvertrag verbietet jedoch bisher die wirtschaftliche Nutzung der Antarktis. Der Vertrag der 45 Nationen wird 2041 auslaufen.

3. Eine Überflutung riesiger Gebiete würde mehr Lebensraum vernichten als entstehen würde - 90 % des irdischen Eises und 75 % der weltweiten Süßwasser-Reserven sind in der bis zu 4500 m dicken Eisdecke enthalten. Ich glaube Südostasien, Nordamerika und Holland (als Beispiele) werden sich auf nasse Füsse gefasst machen müssen.
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12.07.2006 17:25 Uhr von Bundespropagandamin.
 
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bewaldet? Die Antarktis wird in 100 Jahren unmöglich bewaldet sein, denn selbst wenn auf der Stelle das gesamte Eis der Antartis wegschmelzen würde, die Bäume müssten sich erstmal entwickeln. Nur weil es angepasste Bäume für den hell-dunkel Wechsel gab, werden sich nicht in 100 Jahren sofort wieder welche entwickeln. Die Samen im Boden sind sicherlich nicht im Boden erhalten geblieben. Eine bewaldete Antarktis werden wir sicherlich nicht in den nächsten 1000 Jahren erleben, außer der Mensch hatte dabei Aktiv seine Finger im Spiel und konnte durch Genmanipulation Bäume entwickeln, die schon angepasst sind.

Bis dann
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12.07.2006 17:44 Uhr von Ampelmann
 
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@brainbug1983: genau: ich bin genau deiner Meinung. Ich meine, wenn die Antarktis vor 20 Millionen Jahren schon einmal bewaldet war, dann bedeutet das, dass es nicht erst seit "kurzer" Zeit so warm auf dem Planet Erde wird. Warum viel Geld in Gebiete zu stecken, um dieses vor Überschwemmung zu retten, anstatt einfach mal noch 100 Jahre warten und sich dann ein Stück Land in der Antarktis kaufen. Es könnte alles so einfach sein!
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12.07.2006 17:50 Uhr von ciaoextra
 
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@ Autor: Zu deinem Komment... die Arche Noahs liegt noch iregndwo rum, die könnte dann wieder in Betrieb genommen werden. :o)
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12.07.2006 21:58 Uhr von Curse
 
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So viel zum Sinn des Kyoto-Protokolls z.B. Der Mensch ist halt doch nicht für alles verantwortlich.
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12.07.2006 22:48 Uhr von Jorka
 
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Ich glaube nicht das es zu einem Baumbewuchs: in der Antarktis in den nächsten 100 Jahren kommen wird, selbst bei einem deutlichen Temperaturanstieg dort, wird es
wohl höchstens für eine Tundravegetation reichen.

Weiter hoffe ich auch das der Antarktis Vertrag 2041 verlängert wird, das es ansonsten nicht mehr lange dauert und auch der letzte Kontinent hat seine Bodenschätze dem Profit preisgegeben....
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13.07.2006 08:08 Uhr von Katastrofee
 
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Manchmal weiß ich nicht, ob ich fasziniert oder amüsiert sein soll, wenn hier einige Hobby-Forscher meinen, sie hätten die Kompetenz dazu, Thesen von Stanford-Wissenschaftlern anzuzweifeln.
Natürlich könnte das hier auch ein Forum von Mensa-Mitgliedern sein - wer weiß...
:)
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13.07.2006 08:48 Uhr von Wuppertaler1983
 
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Die Natur wird das schon alles regeln. Wenn es sein muss, werden halt 1-2 Millarden Menschen dabei drauf gehen. Auch wenn wir die Erde noch so sehr versuchen zu zerstören: Irgendwann kommt der große Knall und dann stehen wir vor unseren Trümmern. Aber werden wir daraus lernen?
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13.07.2006 09:48 Uhr von snickerman
 
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Da war noch was WO war eigentlich die Antarktis vor 20 Millionen Jahren?

Die ist gewandert...
Soviel zu den Hell-Dunkel-Phasen....

Ein Zitat:
Ohne Eis gäbe es nicht eine Landmasse Antarktis - Die Antarktis bestünde aus mindestens 3 großen Inseln - die Antarktische Halbinsel, Marie-Byrd-Land und das Vinson-Massiv. Die ostantarktische Landmasse wäre übersät mit vielen Seen und Binnenmeeren, deren Grund teilweise weit unter den Meeresspiegel reichten.

Das ist korrekt, aber wenn das Eis komplett verschwindet, lässt das fehlende Gewicht die heruntergedrückten Landmassen wieder hochkommen-
Teile Skandinaviens haben sich nach der letzten Eiszeit um 300 Meter gehoben.
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13.07.2006 09:53 Uhr von Jarfar
 
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Eiswürfel, na dann haben wir in der Arktis Wald und wer trägt die Eiswürfel in die Wüste wollen ja nicht ganz auf Arktis verzichten.
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13.07.2006 10:30 Uhr von Mr.E Nigma
 
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@pippin: ich bezweifle, dass dadurch wirklich mehr Wald entstehen sollte, denn bei solch einem Temperaturanstieg, muß mann davon ausgehen, das sich die jetzt schon bestehenden Wüsten rasant ausbreiten.

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