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Merkel fordert mehr Ausbildungsplätze statt mehr Geld für Auszubildende

Bundeskanzlerin Angela Merkel sagte auf dem Handwerkertag der Handwerkskammer Osnabrück-Emsland, dass man den Jugendlichen eine Chance geben sollte, eine Ausbildung anzufangen.

Zudem sagte sie, die Unternehmen sollten lieber mehr Auszubildende einstellen, als den Auszubildenden mehr Geld zu bezahlen. Außerdem gab Merkel zu bedenken, dass es in drei bis fünf Jahren zu wenig junge Menschen geben wird.

Laut Merkel ist vor allem die Schulbildung sehr wichtig, da diese zu einer Handwerkerausbildung passen müsse. Weiter sagte sie, dass die Bundesregierung in zukunftsträchtigen Bereichen wie Hochschulbildung und Wissenschaft investieren werde.


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WebReporter: hans_peter002
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Geld, Angela Merkel, Ausbildung, Auszubildende
Quelle: de.news.yahoo.com

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17 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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12.07.2006 11:59 Uhr von falkone
 
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Das wäre der richtige Weg: Lehrjahre sind nun mal keine Herrenjahre!

Wir haben als Lehrlinge im ersten Lehrhalbjahr mal 60 Mark bekommen.

Damit könnten wir in Deutschland erstmal wieder der Jugend eine Zukunftsperspektive geben.
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12.07.2006 12:17 Uhr von cyrus2k1
 
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@falkone: Ich weiß nicht ob es dir aufgefallen ist, aber die Preise und Lebenskosten in Deutschland sind etwas gestiegen. Was will man mit ungefähr 30€ im Monat anfangen? Wenn man den Eltern nicht auf der Tasche liegen kann, wie will man damit zurecht kommen. Unmöglich. Das würde nur dazu führen das noch viel weniger eine Ausbildung anfangen. Auszubildene leisten heute größtenteils genau die selbe Arbeit wie Angestellte, teilweise sogar noch mehr.
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12.07.2006 12:19 Uhr von evil1
 
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@ falkone: und wann war das, was hat da alles gekostet?
du solltest bei sollchen aussagen mal die preisliche relation im auge behalten...
die löhne in den meißten lehrberufen sind schon jetzt so ziemlich an der untergrenze, wenn man bedenkt das viele lehrlinge ja davon auch noch wohnung, fahrzeug und essen bezahlen müssen und nicht alle elter gewillt sind sie zu unterstützen.
wer jetzt sagt auto und ne eigene wohnung brauchen die leute ja auch nicht, können ja mit den öffentlichen fahren und zuhause wohnen.
die sollten mal darüber nachdenken, dass meißt keine lehrstelle in der umgebung zu finden ist und beides oft unumgänglich ist.
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12.07.2006 12:34 Uhr von enkill
 
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wer fordert denn mehr Geld für Lehrlinge? o0
Waren nicht erst gegenteilige Rufe von Politikern zu hören?
Ausserdem lässt sich die "New Economy-Generation" bereits
zu sehr schröpfen :>

Ausbildungsplätze kann es ohnehin nie genug geben, da diese
aber langfristige Investitionen sind und womöglich nicht mit
einem direkten return of inv. für die eigene Unternehmung,
ist es für heutige Manager wohl gänzlich uninteressant...
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12.07.2006 12:38 Uhr von Cenor_de
 
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@falkone: Also man 60 Mark bekam, waren das ja wohl späte Mitte des letzten Jahrhunderts.

In der Titanic war in den frühen 80ern eine Poster: "Wochenend und so nen Schein." und ein Hundertmark-Schein flatterte über die Wiese.

Die Dose Turborg kostete damlas 69 pf , die Flache Hannen Alt 49 pf)
Das Bier in der Kneipe kostete ne Mark (manchmal auch 80 pf) und ne Wurst oder nen Bagett dazu 2 Mark..
Mit nem Deckel von 20 Mark war man gut stramm.
Das Pächchen Kippen kostete 3 DM
(alternativ kostete ein Gramm guter Libanese, von dem man ölige Finger bekam 9 DM)
Der Eintritt ins Kino kostete 4 DM im grossen und 3 DM im Stadtkino.
Und Lehrlinge und Schüler bekamen Monaskarten mit denen man von Duisburg bis Köln und von Neuss bis Wuppertal fahren konnte.

Mit 100 DM (Fünfzig Euro !!) konnte man:

Auto volltanken, Lebensmittel einkaufen für´s WE,
Freitag und Samstag ins Kino und anschliessend in die Kneipe, und Kippen ziehen. Und nen Eis essen gehen.

Heute kostet das:
Volltanken 120 DM
Einkaufen für´s Wochenede 75 DM
4 Päckchen Kippen: 33 DM
2x Kino: 28 DM
2x Kneipe (bei gleicher Biermenge): 65 DM

Die Preise haben sich also mehr als verdreifacht.
(von den kosten für Kleidung will ich garnicht anfangen, ne Levis kostete damals 60 Mark)

Ich möchte nicht wissen, wie die Preise waren, als Du noch 60 DM bekommen hast. Denn zu der Zeit, die ich hier beschreibe, fuhren meine Kumpels im 3. lehrjahr bereits ein eigenes Auto.
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12.07.2006 12:45 Uhr von Jorka
 
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@falkone: Sage mir bitte wie man heutzutage mit 30 € (60 DM) überleben kann?
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12.07.2006 12:50 Uhr von ghling
 
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Mehr Ausbildungsplätze In meinen Augen lösen mehr Ausbildungsplätze das Problem absolut nicht. Es wird immer geschrien, die Betriebe würden nicht genug ausbilden - das mag auf den ersten Blick richtig sein. Aber deswegen diese dazu verpflichten, mehr Leute auszubilden ist doch keine Lösung. Wer jemanden braucht, der bildet ihn aus. Wenn aber kein Bedarf da ist, wird der Azubi nach der Ausbildung eben wieder rausgeworfen. Gewonnen hat er dadurch nicht unbedingt etwas - findet er keinen Job in seinem Ausbildungsberuf, muss er vlt. sogar eine umschulung oder zweite Ausbildung machen. Dann hat er letztlich nur Zeit verloren.
Oder es wird auch gerne so gehandhabt in größeren Firmen, das mehr ausgebildet wird, als Bedarf ist. Und nach der Ausbildung wird man dann vor die Wahl gestellt - entweder man wird unterqualifiziert angestellt (Stichwort: Schicht-Arbeit) oder darf gehen. Gewonnen hat man damit am Ende allerdings nichts..
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12.07.2006 12:51 Uhr von Teppichratte
 
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Frau Merkel: kann fordern was sie will, es wird nur keinen interessieren.
Es geht nur noch darum, optimalen Gewinn, in kürzester Zeit mit so wenig human Material wie möglich zu machen.

Unseren Politmarionetten bleiben ja noch unzählige Talkshows, in denen sie über ihre politschen Fantasien faseln können.

Die wirklich wichtigen Entscheidungen fallen seit Jahren in den Chefetagen, nicht im Parlament.
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12.07.2006 12:57 Uhr von KingChimera
 
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Hach, bin ich froh das ich meine Lehrzeit in wenigen Wochen hinter mir habe...

Zugegeben: ich habe während meiner Ausbildung nicht schlecht verdient, es hat gereicht um davon ne Wohnung zu bezahlen und immer was zum beissen im Kühlschrank zu haben. Auto habe ich keins, das habe ich weder am Anfang in München gebraucht, noch in dem Kaff hier.
Natürlich konnte ich mit dem Geld keine großen Sprünge machen, aber hier und da konnte man sich schonmal was leisten.

Aber 60 Mark haben vllt. damals gereicht, inzwischen ist das absolut utopisch!! Ich sag lieber nicht was ich verdient habe (Überstunden habe ich zum Glück auch noch bezahlt bekommen), sonst würde "falkone" wahrscheinlich gleich sturmlaufen.

Aber zum Thema: natürlich muss die Merkel mehr Ausbildungsplätze fordern, was denn sonst? Wahrscheinlich werden dieses Jahr wieder 50.000 Jugendliche keinen Platz finden, soll das etwa so weitergehen? Das Problem ist das die Unternehmen inzwischen viel zu sehr an das liebe Geld denken, an Umsatz und Gewinn, anstatt mal daran zu denken das man mit mehr Azubis das eigene Geschäft für die Zukunft zu rüsten. Nur dann müsste man ja viiiiiiel mehr zahlen, und der Gewinn würde zurückgehen, die Aktionäre (falls vorhanden) laufen Amok, an so etwas denkt die Wirtschaft.

Servus, greetz KingChimera
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12.07.2006 13:12 Uhr von summertime
 
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och Leute ja klar ... am besten 100% Lohnerhöhung für Lehrlinge .. was wird dann wohl passieren? Keiner stellt mehr Lehrlinge ein, so einfach ist das. Bleibt doch mal realistisch...

Was ist Euch lieber... normales Lehrlingsgehalt oder gar keinen Job, weil keiner mehr einstellt?

Und die Zeiten wo man mit 18 auszog sind eh vorbei ... geht zwar immernoch, dann sucht Euch halt nen Zweitjob ;) Luxus muss man sich erarbeiten, so einfach ist das. Wir haben ne scheiß Generation erwischt wo einiges schwieriger ist und damit müssen wir umgehen, fertig.
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12.07.2006 13:13 Uhr von Kid Rob
 
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Wartet halt noch 10-20 Jahre: Dann stirbt Deutschland leer, weil die Menschen sich keine Kinder leisten können.
Dann gibts auch wieder genug Arbeits- und Ausbildungsplätze, wenn die liebe Regierung nicht noch mehr Inder ins Land holt.

</sarkasmus></galgenhumor></zynismus></etc>
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12.07.2006 14:46 Uhr von Julizka84
 
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ich verstehe ehrlich gesagt nicht warum "normale" Arbeiter immer mehr Lohn fordern und Azubis die größtenteils die gleiche Arbeit machen so ausgebeutet werden sollen. Wäre ich in einer Gewerkschaft und diese würde das unterstützen wäre ich der erste der kündigt.

Viele Azubis müssen sogar Überstunden machen und die IHK interessiert das einen Sch**** und wenn man sich dann mal den Stundenlohn eines Azubis anschaut für die GLEICHE Arbeit ... naja moderne Sklavenhaltung ne? Nur 1 € Jobber sind günstiger.
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12.07.2006 14:52 Uhr von opppa
 
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Ich habe im ersten Lehrjahr DM 65,00 bekommen. und ich wäre niemals auf eine der folgenden Ideen gekommen:
- Eigene Wohnung
- Telefon (Handy gabs noch nicht)
- Computer (gabs noch nicht)
- Auto (man fuhr Bus oder Fahhrad)

Es war einfach normal, daß ein Lehrling zu Hause wohnte und (evtl) Kostgeld abgab und Taschengeld bekam.

Vom Taschengeld konnte man mal mit Freundin ins Kino gehen, dann war das Geld weg. Eis war schon zu teuer.

Wenn ich heute sehe, daß schon Schüler mit ihrem Handy (natürlich mit den neuesten Klingeltönen) rumtelefonieren oder mal ganz cool eine eigene Wohnung verlangen, frage ich mich, wie sie das finanzieren wollen. Aber irgendeinen Luxus zu verlangen, ist ja eine Lieblingsbeschäftigung der jungen Leute.
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12.07.2006 15:01 Uhr von ManuelDoninger
 
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tja opppa: zu deiner zeit ging man noch zum handwerker oder zur firma im ort. da brauchte man keine eigene wohnung. ich würd mir auch keine wohnung im selben ort in dem meine eltern wohnen, anmieten. bloß findet man halt häufig keine arbeit im näheren umkreis, besonders in den ländlichen gegenden (und ich red jetzt wirklich nicht von städten). da kann man sich dann überlegen ob man hunderte von euros fürs auto bezahlt oder ne wohnung bzw. zimmer mietet. und wer in ländlichen gegenden wohnt, wird mir auch bestätigen, dass da die busse nicht im 10 oder 5-minutentakt fahren.
und das luxusverlangen die lieblingsbeschäftigung der jungen leute ist, kann ich nicht bestätigen. ich selbst will mir zwar auch ab und zu was leisten, aber ich arbeite dafür (und zwar neben meinem studium). ich musste bisher noch keine staatliche leistung wie bafög in anspruch nehmen. und meine eltern mussten mich auch nicht unterstützen.
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12.07.2006 15:08 Uhr von P. Panzer
 
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Also im Klartext fordert Merkel mehr Billigarbeitskräfte anstatt die jetzigen Billigarbeitskräfte mehr zu entlohnen! (Wer gibt denn freiwillig mehr Geld?)


Ausserdem sind die meisten sowieso wieder beim BA!

Die Unternehmen stellen NIEMANDEN ein WEIL Sie/Er eine Ausbildung haben sondern NUR wenn Sie/Er gebracuht werden! Dieses bedeutet das IMMER einige mit AUSBILDUNG auf die Straße stehen werden!

Aber wie soll ich das der tollen "wir haben Deutschland wieder aufgebaut unsere Brötchen mit der Hand gebacken und die soziale Marktwirtschaft nicht verstanden Generation" erklären?


Wie soll ich denen erklären das die nicht nur gearbeitet sondern auch konsumiert hatten? Denn ansonsten wären die Steuergelder ja garnicht geflossen;-)


Aber ist gut, sagt ruhig euren kindern das sie ein Ausbildung anfangen sollen dann studieren gehen sollen usw.
Alles damit die Firma ein gutes Gehalt zahlt!


Und dann wundern die sich das die Firma ÜBERHAUPT kein Gehalt mehr zahlt weil der Konsument fehlt!

Henry Ford sagte schon zu seinen Arbeitern, "Ihr bekommt euer Geld nicht von mir, sondern von unseren Kunden! Ich gebe das Geld nur weiter." (Ach wo sind die schlauen Leute von damals?)

Ach seinen wir mal ehrlich, ohne den "Ludwig Erhard" (ihr solltet ihn wie ein Gott verehren!) würden die Leute damals Dreck fressen, aber kein Geld für ihre Arbeit bekommen!

Den die mächtigen von damals habe nsich nicht nur gedanken darüber gemacht wie man was produziert sondern auch wie man es verkaufen kann:-)

Aber ihr werdet es schon erleben:-)
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12.07.2006 15:36 Uhr von rotflmao
 
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@ P.Panzer: wennde mir jetzt noch erzählst, dass ne Firma tausende von Leuten entlässt, trotz 20% Gewinnsteigerung, weil der KONSUMENT fehlt, dann starte ich ne Unterschriftenliste gegen dein BWL-Diplom....
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12.07.2006 16:16 Uhr von P. Panzer
 
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@rotflmao: " wennde mir jetzt noch erzählst, dass ne Firma tausende von Leuten entlässt, trotz 20% Gewinnsteigerung, weil der KONSUMENT fehlt, dann starte ich ne Unterschriftenliste gegen dein BWL-Diplom...."

Das geschiht weil diese Arbeitskräfte nicht mehr benötigt werden. Ist ja auch OK!

Ich habe nichts gegen die Wirtschaft deren Aufgabe es ist und mit Gütern und Dienstleistungen zu versorgen, sondern gegen die Gesellschaft die nicht Akzeptieren will das wir in Zukunft nur ein Bruchteil der jetzigen Arbeitskräfte benötigen!

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