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Berlin: Regenbogenfahne vor Rotem Rathaus gehisst

Das Symbol der Homosexuellen-Bewegung, die Regenbogenfahne, wurde heute von Bürgermeister Klaus Wowereit (SPD) vor dem Roten Rathaus in Berlin-Mitte als "Zeichen für Toleranz, gegen Ausgrenzung und Diskriminierung", gehisst.

Am 22. Juli wird in Berlin der Christopher-Street-Day stattfinden. Bis zu diesem Datum wollten eigentlich alle Bezirksrathäuser die Regenbogenfahne hissen. Nur der Bezirk Reinickendorf verweigert sich bislang.

In Reinickendorf würden nur hoheitliche Flaggen aufgezogen, so die Begründung der Bezirksbürgermeisterin Marlies Wanjura (CDU).


WebReporter: divadrebew
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Berlin, Regen, Rathaus, Regenbogen
Quelle: www.berlinonline.de

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13 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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11.07.2006 17:52 Uhr von caterdev
 
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Hoheitliche Flaggen: Aber natürlich :o)
Diese Ausrede gabs hier in Leipzig auch, als bei uns CSD war. Komisch nur, dass zur Osgar-Verleihung BILD-Flaggen an genau den Masten hing, an denen die Regenbogenfahne aufgrund genau dieser hoheitliche-Flaggen-Aussage nicht hängen durfte.
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11.07.2006 18:21 Uhr von necesite
 
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Beitrag: Wie sieht eigentlich die Flagge der Heterosexuellenbewegung aus?

Muss ich mir langsam Sorgen machen?!?
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11.07.2006 21:52 Uhr von torix
 
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@necesite: Ja, musst du dir leider.
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12.07.2006 10:15 Uhr von system_verachter
 
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Berlin ist eine Reise wert - heißt es ja allgemein!!!
Aber jetzt sollte man doch lieber nen Bogen drum machen!!!
Ob die ganzen Touristen jetzt denken, daß wir alle homosexuell sind???
Zum Glück gibt es noch kein Gesetz in welchem steht, daß man seinem, ungläubig fragenden 5-jährigen Kind sagen muß, daß es in Ordnung ist wenn 2 in Lack und Leder gekleidete Männer auf der Parkbank "knutschen´´ !!!
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12.07.2006 10:25 Uhr von Cenor_de
 
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@system_verachter: Es gibt auch kein Gesetzt daß Dich zwingt, Deinem Kind zu erklären was ein Auto ist, oder warum es regnet.
Oder warum sich der Junge und das Mädchen auf der Parkbank küssen.

Es ist Teil unserer Art, daß minimal 5-10% homosexuell veranlangt sind. Das ist völlig normal und war schon in der Steinzeit so. Und wenn das mal alle begriffen haben brauchen diejenigen die davon betroffen sind, sich auch nicht mehr emanzipieren.

Wer nur hoheitliche Flaggen vor seinen Rathäusern will, der kann sich ja für die Gleichstellung von Homosexuellen einsetzen.
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12.07.2006 10:27 Uhr von vst
 
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ungläubig fragenden 5-jährigen Kind ein 5-jähriges kind fragt auch ungläubig wieso mama so einen dicken bauch hat.

aber das brauchst du nach dem gesetz auch nicht beantworten.
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12.07.2006 11:05 Uhr von Cenor_de
 
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Dabei is die Antwort so einfach: "Die haben sich lieb genau wie Mama und Papa"

Nachfrage meiner Tochter (damals tatsächlich 5):
"Aber das sind doch beides Männer"

"Antwort ja das gibt´s Manche Männer lieben Männer, manche Männer leiben Frauen und manche Frauen lieben Frauen (das wusste sie schon, weil wir lesbische Freundinnen in unserem engeren Bekanntenkreis haben. - Auch Schwule aber die waren alle Single zu der Zeit.)"

Damit war sie absolut zufrieden. Es gab soviele dinge, die sie noch nicht wusste, daß sie neue Informationen einfach zur Kenntniss nahm.

Ich sehe absolut nicht wo das Problem liegt. Im Gegenteil. Nun stell ich mir vor ich hätte einen kleinen Jungen und mach da so ein verklemmtes Getue drum. Und nun ist der Schwul. (Die Chancen stehen 1/10 - 1/20 - nichtmal das wissen wir so genau, weil das völlig unsinnigerweise tabuisiert wird.)

Der hat doch dann Probleme das zu sagen und damit umzugehen, weil er denkt ich werd dann sauer oder bin geschockt. und so eine Bezeihung möchte ich zu meinem Kind nicht haben.
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12.07.2006 12:57 Uhr von caterdev
 
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Aufgeklärt & Tolerant? Scheinen die Deutschen doch noch nicht zu sein. Die Welt zu Gast bei Freunden galt auch nur, wenn die Freunde danach irgendwann wieder gehen und wenn sie dem christlich-konservativen Weltbild entsprechen. Oder natürlich zwei gut aussehende Frauen was miteinander haben. Das finden dann wieder alle, die hier gegen Homosexualität wettern, geil...
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12.07.2006 13:35 Uhr von Cenor_de
 
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@caterdev: Warum Homosexuelle diskriminiert werden:

a) Die chrsitliche Doktrin:
Menschliche Liebe dient ausschliesslich der Forpflanzung und der Brutpflege.
Eine von vielen christlichen Lehren die auf Unwissenheit beruhen, die ja Grundlage jeder Religion ist. Tatsächlich erfüllt die menschliche Liebe eine komplexe Menge unterschiedlichster Funktionen, in denen auch die homosexuelle liebe einige wichtige Funktionen erfüllt.

b) Die Homophobie
Durch die jahrhundertelange Unterdrückung der Homosexualität durch die Religion wurde auch die, weit häufigere Form, der Bisexualität unterdrückt, was umso leichter viel, da Bisexuelle ihr Coming-Out gänzlich vermeiden können, indem sie einen Aspekt ihrer Liebe und Sexualität unterdrücken und trotzdem ein Leben mit Liebe und Sexualität führen.

Die Heterosexualität der Bisexuellen (Grössenordnungen kann man nur vermuten, sieht man aber als Vegleichsgruppe unsere nächsten Verwandten die Bonobos, so sind 50% wohl nicht zu hoch gegriffen - man betrachte hierzu auch das Verhalten von menschen unter Deprivation des anderen geschlechts, z.B. Gefängnisse) ist eine Vermeidungshandlung.
Man möchte gern, hat sich das unbewusst aber aus "moralischen" Gründen untersagt.
Die Folge dieses psychologischen Konstrukts ist Homophobie.

Die homophobische Gesamtsituation der männlichen Bevölkerung, führt nun dazu ständig seine Heterosexualität unter beweis stellen zu müssen.
Schwulenwitze und heterosexuelle Überkompensation sind Teile dieser Vermeidungsstrategien.
letztere führt in der Regel zu Impotenz, die noch so ein Tabuthema ist, die im Fahrwasser christlicher Sexualethik unter den Tisch gekehrt wird.

Es ist also schwer von Menschen Tolleranz für etwas zu fordern, vor dem sie sich fürchten.
Wir müssen den Einfluss der Religion (bei uns Christentum) auf die psyche unserer kinder brechen, um die psychotischen Folgen des Christetums einzudemmen, die nicht nur eine tollerante Gesellschaft torpedieren, sondern auch eine gesunde, zur Natur des Menschen passende, Selualität.
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12.07.2006 16:45 Uhr von tobi-89
 
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Oh mein Gott: Jetzt machen die Politiker sogar schon einen auf Homo... sorgt sicherlich für Anerkennung und Respekt im Ausland (vor allem bei den Moslems). Ich bin dagegen!
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06.08.2006 21:41 Uhr von jurij1980
 
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Ein schwuler Regierender-Bürgermeister: darf auch seine persönliche Fahne vor seinem Amtssitz hissen lassen. Er ist doch sehr stolz auf seine "warme Brüderlichkeit" als laßt ihn auch seine warme Fahne hissen! Die Welt lacht doch eh`schon über die Deutschen! Da kommts doch auf eine Schwulenfahne mehr oder weniger nicht an.
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09.08.2006 23:16 Uhr von gpu2000
 
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Nun laß dem schwulen Klaus Wowereit: doch seine schwule Fahne! Ein wenig Toleranz mit 175ern sollte man schon aufbringen. Es sind doch auch nur Menschen! Und wer es gern hintenrein hat, der soll dabei glücklich werden! ;-)))))
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09.08.2006 23:20 Uhr von gpu2000
 
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Manche Personengruppen: haben nicht einmal eine eigene Fahne, also laßt den Schwulen doch auch bitte ihre eigene Fahne. Außer einem warmen Arsch haben sie doch sonst nichts!

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