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Nobelpreisträger Crutzen: Mit Schwefeldioxid gegen die globale Erwärmung

Der Nobelpreisträger und Atmosphärenchemiker Paul Crutzen (72) hat einen eher ungewöhnlichen Vorschlag für das Stoppen der globalen Erwärmung vorgelegt. Demnach soll ausgerechnet das giftige Schwefeldioxid die Temperatur auf dem Globus senken können.

Das Atemgift könne laut Crutzen mit Ballons in die Atmosphäre gebracht und dort freigelassen und verbrannt werden. Die Schwefelteilchen würden rund ein bis zwei Jahre dort verweilen und Sonnenstrahlen zurück ins All reflektieren.

Einen ähnlichen Effekt beobachteten Wissenschaftler bereits im Jahr 1991 nach dem Ausbruch des Pinatubo. 20 Millionen Tonnen Schwefel gelangten damals in die Atmosphäre. Im nachfolgenden Jahr verringerte sich die Temperatur auf der Erde um ein halbes Grad Celcius.


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WebReporter: madasa
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Nobelpreis, Nobel, Nobelpreisträger, Erwärmung, Schwefel, globale Erwärmung
Quelle: www.spiegel.de
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11 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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11.07.2006 16:04 Uhr von madasa
 
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Die Quelle ist jedem interessierten Leser zu empfehlen. Der Vorschlag klingt für mich auch erst mal nach Science-Fiction und Hollywood - und doch irgendwie plausibel.
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11.07.2006 18:36 Uhr von myheroisalex
 
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Also: das Prinzip ist nicht wirklich neu. Die Luftverschmutzung der Industrie fördert schon seit Jahrzehnten die sog. "globale Verdunklung", die natürlich der globalen Erwärmung durch das in der News erwähnte Prinzip entgegenwirkt.
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11.07.2006 18:41 Uhr von sacratti
 
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Daran ist nichts Utopistisches: Das kennt man von allen Kathastrophalen Vulkanausbrüchen und Atombombentests- atomarer Winter heisst das Zauberwort. Das Problem aller Wissenschaftler ist nur, dass sie zwar Lösungen parat halten, aber die langfristigen Auswirkungen zu vernächlässigen scheinen.
Wie wäre es, weit ungiftigere Substanzen zu finden oder den Erwärmungseffekt nutzbar zu machen. Und,mit elcher Kraft will man die Sache bewerkstelligen?
WElche Auswirkungen hätten bspw. im All angebrachte Spiegelsysteme, die die Erde bei Nacht erhellen und so eine Menge Energie einsparen könnten. Ähnlich fungiert ja der Mond, es wäre ein Leichtes, ein solches System zu installieren und bei Bedarf-wieder abzubauen. Klar, das könnte/ würde Proteststürme hervorrufen, aber man wäre auf einer rel. sicheren Seite. Dass die Staatskassen schwere Einbussen dadurch erleiden würden, ist eine andere Sache und wohl mit ein Grund ,warum so etwas erst gar nicht versucht wird.
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11.07.2006 18:58 Uhr von Schattenlos
 
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Schwachsinn über den ich mich schon vorige Woche in der BLÖD-Zeitung amüsiert habe :-)

1. Wie will man es fertig bringen, 20 Mill. t Schwefel in die Atmosphäre zu bringen. Wer soll das bezahlen ... Wer hat soviel Geld ...

2. Was passiert, wenn der Schwefel wieder in die unteren Schichten der Atmosphäre gelangt? Saurer Regen war ein Witz dagegen :-)

3. Warum bringt man nicht weniger Kohlendioxid in die Luft anstatt 20 Mill. t Schwefel?

Eigentlich ist dieser Wissenschaftler typisch für die heutige Zeit - Wir ändern nichts am Problem, wir pfuschen lieber an den Auswirkungen herum!
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11.07.2006 22:50 Uhr von jens3001
 
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@schattenlos: Richtig.

Ausserdem sind ja immer wieder Zweifel aufgekommen an der Ursache für den Treibhauseffekt.
Die Stimmen die das als natürlichen Vorgang beschreiben werden immer lauter.

Beispielsweise verringert sich das magnetische Schild um die Erde im Laufe von Jahrhunderten (Tausenden?!) bis es irgendwann vollständig zusammenbricht.
Danach baut es sich langsam wieder auf.

Ähnlich könnte es auch mit der Ozonschicht sein. Sie löst sich irgendwann nach und nach auf und entsteht irgendwann wieder neu.

Der Mensch bildet sich evtl. mehr Einfluss ein als er tatsächlich hat. Statt den Treibhauseffekt ins Rollen zu bringen hat er ihn evtl. "nur" beschleunigt.

Auf jeden Fall halte ich es für ein sehr gefährliches Spiel zusätzliche Dinge in die Luft zu "jagen" um etwas anderes wieder auszugleichen. Das kommt wie ein Boomerang irgendwann zurück.
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11.07.2006 23:37 Uhr von Der_Bestrafer
 
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@Schattenlos: Absolut korrekt
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12.07.2006 00:18 Uhr von 666leslie666
 
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Machen se doch schon: nicht mit Schwefeldioxid dafür mit Barium und Aluminium.

-->http://www.bfed.info/

-->>http://www.chemtrails-info.de/

-->>http://www.gandhi-auftrag.de/...

-->>http://www.beepworld.de/...

Mfg jp
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12.07.2006 00:39 Uhr von GuaranaJones
 
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@666leslie: ähm, naja, also....ich hab mir mal den FEMA text unter dem ersten link durchgelesen.

soviel haarsträubenden schwachsinn habe ich ja noch nie gelesen. gute güte.

wen es interessiert....bitte lacht oder weint mit mir ob solchen humbugs. :D

http://www.bfed.info/...
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12.07.2006 02:57 Uhr von Der Erleuchter
 
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DANKE 666leslie: ohne dich hätten wir nie die Wahrheit erkannt....*g*

Soviel Kreativität ist echt was wert!
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12.07.2006 03:39 Uhr von DorianArcher
 
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Zu viel Hat selber wohl zuviel Schwefeldioxid eingeatmet. Keine Surge weiss wie sich das plötzlich aufs Klima auswirken könnte. Er ist zwar Nobelpreisträger, aber so ne Athmosphäre, die ist verdammt groß und mächtig. Allein um das SO2 herzustellen müsste man schon wieder so viel Energie aufwenden, das sich der Effekt mit dem CO2-Ausstoß wieder aufheben würde... mein Senf.
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12.07.2006 09:37 Uhr von 666leslie666
 
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@ Der Erleuchter: Du machst deinem Namen keine Ehre ;-))

Mfg jp

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