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USA: Bush stellt Kubas Opposition 80 Millionen US-Dollar zur Verfügung

Wie bei ssn schon berichtet, soll laut dem Weißen Haus in Washington der Wechsel zu einer "legitimen, demokratischen Regierung" in Kuba eingeläutet werden. Dafür hat der US-Präsident George W. Bush nun Gelder reserviert.

Bisher fördert die US-Regierung zwei Radiosender der kubanischen Opposition mit 35 Millionen US-Dollar. Mit zusätzlichen Millionen sollen noch andere Medienträger wie Fernsehen und Internet "unzensurierte Informationen" verbreiten können.

Mit den insgesamt 80 Millionen US-Dollar, die für die nächsten zwei Jahre auf Kuba einen politischen Wandel unterstützen sollen, werden auch "demokratische Bewegungen" Unterstützung bekommen.


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WebReporter: la_iguana
Rubrik:   Politik
Schlagworte: USA, Million, Dollar, George W. Bush, Opposition, Verfügung
Quelle: tagesschau.sf.tv

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11.07.2006 02:47 Uhr von la_iguana
 
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Das halte ich für hinausgeworfenes Geld. Damit werden sich nur einige der „guanos“ noch mehr bereichern. Die Geschichte hat gezeigt, dass solche unpartizipativen Investitionen bei der hier angepeilten Zielgruppe, den Kubanern auf der Insel, wenig bis nichts ausrichten.
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11.07.2006 10:10 Uhr von jens3001
 
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Haben die USA nicht gelernt? Solche Aktionen haben sie doch schon mehrmals versucht. U.a. haben sie den Irak und den Iran unterstützt und die dortigen Regime gestärkt bzw. mit aufgebaut.
Und ein paar Jahre später waren das auf einmal die Bösen.

Noch dazu läuft das in Kuba wohl darauf hinaus das die USA sich Einfluss erkaufen wollen. Früher waren es Handelssperre und militärische Drohungen.. heute probieren sie es mit Korruption und Hintertürchen.

Ausserdem halte ich es für vermessen von einem Staat wie den USA von Demokratie und "unzensierten Informationen" zu reden.
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11.07.2006 10:23 Uhr von Der Isses
 
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lol: Mich wird nicht wundern wenn Castro der alte Fuchs die Kohle einstreicht. Erfindet mal schnell `ne Opposition und Bush der Trottel zahlt. Auch eine Möglichkeit die Staatsfinanzen aufzubessern.

frag mich nur woher Bush die Kohle nimmt. Hat der keinen Finanzminister? Der müsste ihm doch schon längst mal auf die Finger geklopft haben.
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11.07.2006 11:10 Uhr von horror1
 
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wenn: es doch so eine brutale diktatur ist?
wieso gibt es dann eine opposition auf so einer kleinen insel?das können doch eigentlich nur terroristen sein?in tchetchenien ist es doch auch nicht anders.und für ein untergrund radio sender braucht man keine millionen.
ich will nicht castro gut reden im gegenteil aber sein regime existiert nicht nur weil die leute unterdrückt werden.die menschen dort leiden bittere armut wegen dem jahrzehntelangen total embargo der usa.ähnlich wie bei asterix und dem dorf
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11.07.2006 13:02 Uhr von India.Arie
 
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Aha so ´unzensurierte´ Medien, so wie in den USA, ja? *lol* Na alles klar.
Da ich Medienwissenschaft studiere, frag ich mich aber ernsthaft, wie ein paar Radiosender auf einer relativ kleinen Insel so viel Geld brauchen können? Und eine Frage schließt sich natürlich gleich an: wohin geht das Geld, wenn nicht an die Sender?

Ach ja, das ist schon ein Schauspiel, was die USA da bieten. An Dramatik fast nicht zu überbieten. Man möchte eigentlich umschalten, weil es einem zu sehr an den nerven kratzt. Geht nur leider nicht.

Ich seh das schon, der Bush wird noch als schlechtester US-Präsident in die Geschichte eingehen und Reagan von Platz 1 verdrängen. ;-)
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11.07.2006 13:14 Uhr von opppa
 
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W A R N U N G !!! So fing das in Chile auch an! Die nächste Stufe ist dann die CIA!

ES LEBE DIE DEMOKRATUR !
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11.07.2006 14:11 Uhr von Lonni
 
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Ist doch gut: wenn das Geld so ausgegeben wird als sich mit Waffengewalt das Öl der Kubaner zu holen.

Und wenn das Geld im Land bleibt erfüllt es vielleicht noch irgendeinen Zweck. Immer noch besser als in Bush seinen Händen.
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11.07.2006 14:22 Uhr von la_iguana
 
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Diese Finanzmittel werden wohl in: erster Linie in den USA ausgegeben werden. So ein Radio, z.B. das radio Martí (http://www.martinoticias.com/...) hat in dieser Form keinen Platz in Kuba, das wäre nichts anderes als "Einmischung in innere Angelegenheiten").

Somit kommen die Exil-Kubaner (die gusanos) eben zum Zug und werden das Geld kassieren.
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11.07.2006 15:52 Uhr von marshaus
 
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intressant: aber die wenigsten wissen wohl das amerika in wirklichkeit das aermste land dieses planeten ist,
also mr. bush zerstoeren sie weiter und lassen sie das amerikanische volk noch mehr hungern

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