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Wichtige Produkte laufen aus - 2.700 Arbeitsplätze bei Bosch in Gefahr

Werner Neuffer, Betriebsratschef bei Bosch in Stuttgart-Feuerbach, sagte der Zeitung "Stuttgarter Nachrichten", dass die Lage beim Autozulieferer Bosch sehr kritisch sei.

Bosch sieht sich gezwungen bis 2009 ewta 1.400 Arbeitsplätze abzubauen. Nach 2009 sollen weitere 1.200 Arbeitsplätze abgebaut werden. Grund dafür ist, dass VW seine Dieseleinspritzung von der Pumpe-Düse-Technik auf Common Rail umstellen wird.

Ein weiterer Grund ist das Auslaufen der Produktion einer Verteilereinspritzpumpe. Die Geschäftsleitung und der Betriebsrat verhandeln über 840 Ersatzarbeitsplätze.


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WebReporter: hans_peter002
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Arbeit, Gefahr, Produkt, Arbeitsplatz, Bosch
Quelle: de.biz.yahoo.com

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6 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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11.07.2006 08:25 Uhr von mistake
 
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ich habe zwar keine Ahnung aber wenn, im Umkehrschluss, zur Produktion dieser Pumpen 1.400+1.200+840 Mitarbeiter notwendig sind - dann stimmt doch irgendwas nicht, oder???

Keine Frage, der Verlust von Arbeitsplätzen ist immer schlecht - aber 3.440 Leute wegen 2 Pumpen?!!?

(Das es so in der Quelle steht, habe ich gelesen...)
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11.07.2006 09:20 Uhr von ManuelDoninger
 
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@mistake: wie du schon sagtest, du hast keine ahnung.
ich arbeite selber bei bosch, hab da also die ahnung. fakt 1 ist, dass nicht nur ein paar arbeiter für die produktion dieser pumpen benötigt werden, denn 1. werden diese pumpen nicht nur an einer produktionsanlage gefertigt, sondern an mehreren. dann wird normalerweise im 3-schicht-betrieb gearbeitet, was die mitarbeiterzahl nochmal erhöht. außerdem muss man auch die vorherigen produktionsschritte dazuzählen, z.b. die fertigung des pumpenmotors etc., welche ja dann auch nicht mehr benötigt werden. außerdem gibt es noch fertigungsverantwortliche, meister, ingenieure, die dann ebenfalls arbeitslos werden, angestellte in der personalabteilung, buchhaltung etc. denn bei weniger arbeiter ensteht ja kein so großer aufwand in den personalabteilungen.
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11.07.2006 10:04 Uhr von mistake
 
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@ManuelDoninger: So weit hab ich durchaus in der Schule aufgepasst, trotzdem vielen Dank für die Aufklärung.

Aber auch wenn ich nicht bei Bosch arbeite - ich bleibe dabei, dass irgendwas an den Zahlen nicht stimmen kann oder bei Bosch falsch läuft.
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11.07.2006 12:49 Uhr von opppa
 
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ManuelDoninger: Eine Frage: Ist Herr Lopez jetzt bei Bosch?
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11.07.2006 17:57 Uhr von JFranklin
 
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Technikumstellung: Sieht das etwa so aus, als ob die von Bosch etwas verschlafen hätten?
Ganz plötzlich verwenden die bei VW Common Rail statt Pumpe-Düse...

Interessant wäre es jetzt zu erfahren wieviel Geld Bosch in den letzten Jahren in seine Forschung gesteckt hat. Eventuell rächen sich jetzt die Kürzungen. Ich dachte bis jetzt immer, dass Bosch Forschungs- und Produktmäßig gut aufgestellt sei. Die Verantwortlichen bei Bosch dachten wohl dasselbe.
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11.07.2006 20:24 Uhr von ManuelDoninger
 
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@opppa: sag mir, wie der mit vornamen heißt, in welchem geschäftsbereich der arbeiten soll und in welcher position der sein soll, dann kann ich dir sagen, ob der lopez den du meinst bei bosch arbeitet. unter den über 100000 mitarbeitern in deutschland und über 200000 gibts wohl mehrere lopez.
und @mistake: bei bosch läuft einiges falsch, aber das ist ne andere debatte. die zahlen können gut stimmen, da diese produkte ja in großen mengen hergestellt wurden und natürlich dann auch entsprechend die anzahl der produktionsanlagen groß ist.
entwicklungs- und forschungsmäßig kann ich nur über das werk bzw. den geschäftsbereich in dem ich arbeite sagen, dass da zwar knapp 800 ingenieure in der entwicklung arbeiten, aber irgendwie nix richtiges am ende rauskommt.

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