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DGB kann sich Einfrieren von Lehrlingsgehältern vorstellen

Nach Ansicht der stellvertretenden DGB-Vorsitzenden Ingrid Sehrbrock ist es durchaus zu überlegen, ob man Lehrlingsgehälter auf dem jetzigen Stand einfriert. Allerdings müsste im Gegenzug die Zahl der Lehrstellen steigen.

Gegen eine Senkung der Bezahlung von Lehrlingen sprach sie sich jedoch aus, damit der Anreiz, eine Ausbildung zu beginnen, nicht sinkt.

Um ausländische Jugendliche zu fördern, denkt Sehrbrock an eine Quote, die von der Wirtschaft zu erfüllen ist.


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WebReporter: urxl
Rubrik:   Politik
Schlagworte: DGB, Lehrling
Quelle: de.biz.yahoo.com

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10 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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10.07.2006 18:05 Uhr von urxl
 
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Das Problem ist meiner Ansicht nach eher, dass viele Jugendliche zu schlecht ausgebildet sind. Viele Hauptschüler haben zu große Mängel bei den Primärtugenden (Pünktlichkeit, Benehmen, Motivation usw.) und bei Grundlagen des Wissens (Rechtschreibung, Kopfrechnen).
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10.07.2006 18:33 Uhr von The_Nothing
 
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Ja sicher! "Um ausländische Jugendliche zu fördern, denkt Sehrbrock an eine Quote, die von der Wirtschaft zu erfüllen ist."

Nix da! Stellen haben gefälligst nach Leistung und Qualifikation besetzt zu werden. So weit kommts noch, dass ein ausländischer Bewerber, der schlechter ist als andere, nur aufgrund einer Quote die Stelle bekommt.

Wenn er die Qualifikation mitbringt, sehr gerne, aber Quoten sind noch nie das richtige Mittel gewesen.
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10.07.2006 18:35 Uhr von urxl
 
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@ The_Nothing: Das mit der Quote sehe ich genau wie du!
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10.07.2006 18:48 Uhr von Muta
 
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Zwei Anmerkungen: Besser als eine Qoute für Migranten wäre wahrscheinlich wenn schon denn schon ein Antidiskriminierungsgesetz (aus vom 1. Kommentar genannten Gründen).

Zum Thema "schlecht ausgebildet":
Das widerspricht dem Ansinnen für mehr Lehrstellen ja nicht (bei dem Lehrstellenmangel momentan bekommen ja nicht nur Unfähige keine Lehrstelle). Freilich muss neben mehr Motivation zum Schaffen neuer Ausbildungsplätze natürlich zusätzlich auch eine vernünftige Bildungspolitik her (und neben Strukturveränderungen wird man auch u.a. um mehr finanzielle Mittel da nicht drum rum kommen, im Vergleich zu skandinavischen Ländern gibt Deutschland deutlich weniger vom BIP für Bildung aus).

Der gedachte Kuhhandel "wir Gehalt einfrieren [real sinkendes Gehalt] - ihr mehr Plätze" wird aber wohl so nicht aufgehen (der Betrieb wird dann die real sinkenden Gehälter lobend zur Kenntnis nehmen, aber nicht umbedingt auf die Idee kommen mehr Lehrlinge deswegen zu brauchen).
Da braucht es dann eher (neben einer allgemeinen Belebung der Binnenwirtschaft) eine Ausbildungsplatzabgabe (Diejenigen die ausbilden belohnen, Andere bestrafen).
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10.07.2006 18:51 Uhr von asmodai
 
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Abschaffung von Gewerkschaften ? Deutschland kann sich die Abschaffung von Gewerkschaften vorstellen!

Wozu sind die eigentlich noch gut? Außer für Skandale a la Volkswagen und als Erfüllungsgehilfen der Bosse sind die doch zu nichts mehr zu gebrauchen....!
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10.07.2006 19:07 Uhr von Muta
 
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asmodai: "Außer für Skandale a la Volkswagen"
Der Skandal bei Volkswagen um Luxusreisen und Tarnfirmen hat wenig mit Gewerkschaften zu tun, sondern mit dem dortigen Management.
Um das Treben u.a. vom früheren VW-Manager Klaus-Joachim Gebauer geheim zu halten mussten lediglich die Gewerkschafter aus dem Betriebsrat noch geschmiert werden.

Sprich: ohne Gewerkschafter wäre die Affäre genauso gelaufen, nur das es nie (oder nicht so schnell) rausgekommen wäre, da es keine Kontrollinstanz gibt die man zum Wegschauen bestechen muss und damit gäbe es wohl noch deutlich mehr solcher Geschehnisse.

Im übrigen sollte man bei Unzufriedenheit über die Gewerkschaftsarbeit lieber eine Auswechslung der Führung anstreben als eine Abschaffung der Instanz ;).
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10.07.2006 19:13 Uhr von asmodai
 
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@Muta: Na klar... und die Hexenverbrennungen hätte es auch ohne katholische Kirche gegeben! *g

Im Übrigen hast Du wohl Recht...;-)
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10.07.2006 20:28 Uhr von delauer
 
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Alles wird gut: Eine Quote erfüllen?

Das heißt, dass ein Betrieb in ukunft vll. einen schlechteren Mitarbeiter einstellen muss, als sie eigentlich könnten.

Außerdem würden einige ausländische Jugendliche das ausnützen, da sie sich denken, irgendein Betrieb muss mich einstellen, ganz egal wieviel Scheiße ich baue.
Soll jetzt nicht irgendwie Rechts wirken oder so, aber das ist so!
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10.07.2006 21:41 Uhr von The_Nothing
 
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@Vorredner: Zu spät, sobald du irgendetwas gegen Ausländer sagst, und sei es lediglich gerechtfertigte Kritik, wirst du von unserer Geselschaft sofort als rechts eingestuft. Bundesanwaltschaft is watching you :-)
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10.07.2006 22:02 Uhr von The_Nothing
 
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wok! Zukunft und Lebensplanung? -->> muhahaha!!! Da ist eine Ausbildung, selbst wenn sie gut abgeschlossen wurde, heutzutage leider kein Garant mehr. Und auch Lehrlinge müssen Essen kaufen, Miete zahlen usw. Und nicht alle können bei Mami und Papi wohnen.

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