10.07.06 13:12 Uhr
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Ölpreis fällt wieder unter die 74-US-Dollar-Marke zurück

Der Ölpreis ist im asiatischen Handel wieder unter die 74-US-Dollar-Marke zurückgefallen. Zuletzt wurde ein Barrel (159 Liter) der Sorte West Texas Intermediate mit 73,79 (Freitag: 74,09) US-Dollar gehandelt (Augustkontrakt).

Allerdings "sind die Ölmärkte weiter besorgt über die Entwicklung in Nordkorea und im Mittleren Osten", so ein Insider. Auch der Irankonflikt um dessen Atomprogramm belastet den Ölpreis weiter.

OPEC-Öl hat einen Preisrekord aufgestellt. Ein Fass kostete am Freitag 68,77 US-Dollar (Durschnittspreis). Das wurde heute von der Organisation Erdöl exportierender Länder in Wien mitgeteilt.


WebReporter: rheih
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: USA, Dollar, Marke, Ölpreis
Quelle: www.neue-oz.de

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10.07.2006 15:12 Uhr von Troll-Collect
 
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wie können die Märkte besorgt sein? ""sind die Ölmärkte weiter besorgt über die Entwicklung in Nordkorea und im Mittleren Osten""

Soll wohl eher heißen "die Spekulanten sind besorgt. Wie können die Märkte besorgt sein? Sind die Märkte Personen?

Interessanter Artikel hierzu im Spiegel:

>>
Und der Markt ist Gott geworden
...
Der Übergang von einem Phänomen mannigfaltiger Tauschbeziehungen zwischen Menschen zu einem Phänomen religiöser Verehrung zeigt sich besonders dort, wo man nicht mehr "am Markt" oder "auf dem Markt" sagt, sondern wo der Markt zu einem selbstständigen, überhöhten und wirkungsmächtigen Subjekt wird, der das Schicksal aller Menschen bestimmt: ehrfurchtsvoll harrt man seiner Entscheidung, dem Glücklichen teilt er Gewinn zu, die anderen bestraft er für ihre Torheit. "Der Markt gibt vor ...", "der Markt hat entschieden ...", "der Markt regiert ...". Kurz: Der Markt herrscht, ist unergründlich, und keiner kann ihn verleugnen. Im Markt zu bestehen wird zum Sinn des Lebens.

Jeder Priester weiß, eine Religion muss geformt, überwacht, reingehalten und stets von neuem verkündigt werden. Gleichzeitig muss so getan werden, als wäre das angebetete höchste Wesen unabhängig von einem. Im Glaubensvollzug wird es verselbständigt. Dann steht es da, anbetungswürdig, auf die Ewigkeit getrimmt und unerschüttert von den Schwankungen des Alltags. In seiner Entzeitlichung scheint es immun geworden gegen seine eigenen Anhänger.
...
Der neue Gott hat seine Tempel, seine Kirchen, und jeder weiß, die Banken haben längst die anderen Gotteshäuser in ihrer architektonischen Präsenz überragt. Gott spricht nicht mehr aus einem brennenden Ölbaum. Das flammende Geschrei im Börsengebetssaal verschwindet allmählich hinter dem verwirrenden Zeichengewirr auf Computerbildschirmen. Y- und X-Achse, an denen sich das Weltmarktgeschehen kurvenreich abzeichnet, bilden das Kreuz der neuen Verkündigung.
...
<<<
http://www.spiegel.de/...
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10.07.2006 16:53 Uhr von opppa
 
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Keine Sorge! das ist nur kurzfristig.

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