09.07.06 21:44 Uhr
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Geschendorf: Streit um Toilettenbrille artete in Prügelei aus

Zu einer handfesten Prügelei artete am Mittwoch in Geschendorf ein Streit um eine gebrauchte Toilettenbrille aus, welche eine 59-jährige Frau zur Sperrmüllabholung an die Straße stellte.

Als sich ein 42-jähriger Hamburger der Toilettenbrille bemächtigen wollte, stellte die Frau ihn zur Rede, ob er eine gültige Sammlerlizenz besäße. Der Mann reagierte jedoch nicht auf die Frau, so dass ein Streit entbrannte.

Als beide an der Toilettenbrille zerrten, endete dies in einer Prügelei, bei der sowohl die Besitzerin als auch der Sammler leicht verletzt wurden. Die Polizei ermittelt nun gegen beide Personen wegen Körperverletzung.


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WebReporter: divadrebew
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Streit, Toilette, Prügel, Prügelei
Quelle: www.e110.de

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13 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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09.07.2006 23:22 Uhr von blazebalg
 
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lol: tja manche gönnen anderen nicht mal ihren müll auf den sie jahrelang draufgefur** und draufgek** und draufgep** haben ^^ kranke welt...
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10.07.2006 00:05 Uhr von Python44
 
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Sammlerlizenz ??? Was soll das denn sein ???
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10.07.2006 00:31 Uhr von divadrebew
 
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Python44: Meines (beschränkten) Wissens nach, gibt es keine Sammlerlizenz, also keine Lizenz zum Sammeln (von Sperrmüll) für Einzelpersonen, wohl aber für Abfallwirtschafts-Unternehmen.

kurze Erklärung:

"Dereliktion":
(lat.) "die Zurücklassung". Unter Dereliktion versteht man die willentliche Aufgabe des Besitzes oder des Eigentums, indem der Berechtigte für jeden Dritten zu verstehen gibt, dass er an einer bestimmten Sache nicht mehr interessiert ist. Liegt ein solches Verhalten vor, so kann jeder Dritter die Sache nehmen und sie behalten. Am deutlichsten wird die Dereliktion beim Sperrmüll. Stellt der Eigentümer E sein altes Damenrad zum Sperrmüll, so will er daran sein Eigentum aufgeben. Kommt jetzt Studentin S des Weges und nimmt das Damenrad mit, so gehört es nunmehr ihr.

Das verhält sich allerdings in jeder Gemeinde anders, denn:
Ein zur Herrenlosigkeit führender Verzichtswille ist nämlich dann nicht gegeben, wenn der Eigentümer das Eigentum nur zugunsten einer anderen Person (oder Organisation) aufgeben will, hier also zu Gunsten des Entsorgungsbetriebes.

So, ich hoffe jetzt ist alles klar?
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10.07.2006 02:28 Uhr von divadrebew
 
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ach und noch was: Mal wieder komisch:
Eigentlich habe ich die News mit dem Titel:
"Streit um gebrauchte Toilettenbrille....." eingeliefert.

Desweiteren wurde mal wieder meine "Meinung zur News" unterschlagen. Macht aber nichts, da blazebalg so nett war, sie nachzuliefern, wenn auch ein wenig vulgärer ausgedrückt.
Schon komisch.
*kopfschüttel*
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10.07.2006 07:29 Uhr von webschreck
 
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Einer von den beiden: muß wohl blind gewesen sein, sonst hätte er die Toilettenbrille nicht gebraucht. Naja, es gibt Menschen, die streiten sich um jeden Kack...

Angesichts der wahnsinnigen Müllberge sind viele Entsorger froh über Sperrmüllsammler, auch, wenn das vielerorts nicht ganz legal ist. Jedenfalls habe ich noch nicht gehört, daß deswegen jemand verurteilt, geschweige denn, verhaftet wurde. Der PC, auf den ich gerade schreibe, ist zwar recht langsam für normale Anwendungen, aber für´s Netz reicht er allemal! Er stand völlig intakt auf dem Sperrmüll, noch nicht einmal die Daten vom Vorbesitzer waren gelöscht...
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10.07.2006 08:15 Uhr von Generalstreik
 
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Streitereien keine Seltenheit: So selten ist ein Streit unter "Sammlern" garnicht. Besonders in grenznahen Städten gibts einen wahren Sperrmülltourismus.
Ich konnte dies selbst schon in Chemnitz bestaunen. Organisierte Sperrmülltouristen aus Tschechien belegen schon am Tag vorher die betreffenden Straßen. Reviere werden eingeteilt und durch "Wächter" auf einem Stuhl vor dem jeweiligen Hauseingang gesichert.
Hier kann man häufig Streitereien unter tschechischen Zigeunern beobachten, die auch schonmal gegenseitig ihre PKW-Anhänger wieder entlanden. Echt putzig.
Für die Stadt bringt dies natürlich enorme Vorteile, müssen doch die Fahrzeuge der Stadtreinigung kaum Sperrmüll entsorgen, da fast alles noch von unseren Nachbarn verwertet werden kann. Es muß meist hinterher nur gekehrt werden.
Leider ist der Grenzverkehr in Richtung Tschechien nach einem Sperrmülltag sehr beeinträchtigt, schaffen es doch die alten Skodas kaum ihre überladenen Anhänger über das Erzgebirge zu bugsieren. So manch einer entleert dann sukzessive seinen Anhänger am Straßenrand um das Gewicht zu verringern. Kilometerlange dezente Müllspuren verkünden dann, dass in Chemnitz mal wieder Sperrmülltag war.
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10.07.2006 10:04 Uhr von stellung69
 
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Die Frau hätte: die Toilettenbrille lieber auf dem Flohmarkt verkaufen sollen.........
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10.07.2006 13:20 Uhr von python44
 
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@ divadrebew: Es ist rechtlich noch nicht einwandfrei geklärt, ob der Besitz
mit dem Abstellen auf der Straße zum
Entsorgungsunternehmen übergeht (bis jetzt hat es noch
keiner bis vor´s Gericht getrieben...). Denn es fehlt die
zeitliche Unmittelbarkeit (manche stellen ihre Sachen schon
Tage vorher an die Straße) und eine klare Kennzeichnung von
Sache und Ort. Dem privaten Müllunternehmer gehört die
Straße nicht, so daß er nicht direkt Anspruch darauf erheben
kann. Theoretisch müßte jedes einzelne Stück Müll
gekennzeichnet werden, wenn es nur einem bestimmten
neuen Besitzer zukommen sollte, damit wäre es aber eine
(steuerpflichtige) Schenkung ;o)))
In diesem Fall hatte die Frau den Besitz an der Klobrille
bereits aufgegeben, weswegen sie rein rechtlich gegen den
Typen nicht einmal Ansprüche hätte erheben können...
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10.07.2006 13:37 Uhr von divadrebew
 
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python: "In diesem Fall hatte die Frau den Besitz an der Klobrille bereits aufgegeben, weswegen sie rein rechtlich gegen den Typen nicht einmal Ansprüche hätte erheben können... "

Yup. Sag ich doch.
Die Frau hätte die olle Klobrille einfach dem Mann überlassen sollen. Damit wäre allen gedient gewesen, und gegen die beiden Streithähne würde jetzt nicht die Polizei ermitteln müssen. Kranke Welt.
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10.07.2006 13:38 Uhr von python44
 
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Nachtrag: Ich hab selber schon massig Sachen vom Sperrmüll geholt,
darunter ein funktionsfähiges Mofa, einen voll funktionsfähigen
Elektro-Rasenmäher, ein wunderschönes 50er Jahre
Fernsehschränkchen (Klavierlack schwarz/weiß), ein paar von
den teuren IVAR IKEA-Regalen und den Schreibtischstuhl auf
dem ich grad sitze... Letzeren habe ich nach ein paar Jahren
sogar nochmal neu beziehen lassen ;o)))
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10.07.2006 13:44 Uhr von Deniz1008
 
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Würrggss* echt würgs* !

die leute haben wirklich nix besseres zu tun als für belanglose sachen sich zu prügeln.

lol*


mfg

Deniz1008
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10.07.2006 14:17 Uhr von hady
 
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Also wenn es eine Sache auf der Welt gibt, für die ich KEINE Prügelei anfangen würde, dann wär´s ne alte Klobrille.
Ne neue gibt´s z.B. bei OBI übrigens für 30 - 40 Euro...
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11.07.2006 10:06 Uhr von isoerk
 
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blödsinn pur: wer zum Geier streitet sich um eine alte und versch....ene Klobrille.
Wenn die Oma sich nicht von Ihrer Klobrille trennen will, so solte sie sich die Klobrille einrahmen lassen.

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