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Die Frage nach dem Überleben der Menschheit erzeugt eine Flut von 21.000 Antworten

Der schwer körperbehinderte Physiker Stephen Hawking stellte auf Einladung von Yahoo in deren Forum die Frage, wie die Menschheit die nächsten 100 Jahre überleben kann, wenn sie sich derzeit im politischen, ökologischen und sozialem Chaos befindet.

Die Flut der derzeit 21.030 Antworten ist unüberschaubar und reicht von religiösen Motiven über "Peace" und "Love" bis hin zu Scherzantworten und sehr komplexen Ausführungen, wobei die Anzahl derzeit weiter steigt.

Die Auswertung der Antworten ist jedoch schwierig, da Yahoo keine Export- und Suche-Funktion zur Verfügung stellt. Auch die persönliche Antwort von Stephen Hawking ist sehr unwahrscheinlich.


WebReporter: robbie_68
Rubrik:   Kultur
Schlagworte: Mensch, Frage, Flut, Menschheit
Quelle: www.heise.de

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17 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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09.07.2006 13:18 Uhr von robbie_68
 
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Ich sage, die Antworten der Frage reichen für ein neues Buch von Hawking. bei etwa 100 Wörtern pro Antwort sind dass schon über 2,1 Millionen. Ich würde sagen, da kommt ne Menge Arbeit auf jmd. zu ;)
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09.07.2006 15:08 Uhr von sacratti
 
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Nach der Chaos Theorie: ist das Überleben garantiert. Daher stellt sich hier die Frage, ob wir tatsächlich in einem Chaos leben und diese Frage beantworte ich mit einem Klaren Nein.
Wir leben in einer überregulierten Welt, in welche die Regierenden immer regulativer einzugreifen versuchen und damit den natürlichen, chaotischen Umsatz, aus dem die gesamte Evolution besteht und der "gesund" ist, zerstören, so dass das Überleben tatsächlich in Frage zu stellen ist.
Allerdings wohl nicht die nächsten hundert Jahre, aber darüber hinaus sehe ich doch grosse Probleme.
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09.07.2006 17:09 Uhr von Bibi66
 
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Latürnich ist ein Überleben garantiert.

Nur wie und unter welchen Umständen bzw. wieviele. Das ist die Frage, der springende Punkt, das hüpfende Komma...

Und es kommt auf die Definition des Begriffs Chaos an.
Regulative Massnahmen bzw, die (Über)Steigerung selbiger fördert das Chaos. Warum? Durch die Komplexität und Masse der Regeln ergibt sich ein neues Chaos. Oder besser gesagt, ein verdecktes Chaos (versteckt in den Regeln... Besser ausgedrückt, Regeln sind sozusagen eine kosmetische Massnahme.. Wie das Makeup bei einer nicht dem momentanen Schönheitsideal entsprechenden Frau), genauso (un)durchschaubar bzw. (un)berechenbar wie ein Chaos ohne Regeln.

Regeln bzw. regulative Massnahmen kanalisieren, ändern aber nichts am Fluss. Dieser Fluss ist immer da, ob mit oder ohne Regeln. "Omnia fluctuat", wie der Lateiner schon wusste.

Regeln verzögern bzw. steuern, aber auf lange Sicht gesehen (also auf "MINUS Jahrzehnte-/hunderte "als kürzeste Sicht, "Jahrtausende PLUS " auf lange Sicht) bewirken sie nicht viel. Denn selbst diese regulativen Massnahmen sind nicht ewig... werden immer wieder geändert, angepasst usw. usf.

Zuviel Regeln, auch vergleichbar mit "Staudämmen" bei Flüssen, dämmen viel ein. Und es staut sich was auf. Und irgendwann bricht dieser Damm. Und das ursprüngliche, kosmetisch durch Regeln verschleierte Chaos tritt wieder ans Tageslicht.

Und genau hier sind wir wieder bei der Definition.

Sobald der Kanal aufbricht, sozusagen das kanalisierte, geregelte Chaos, und das vorhergehende Chaos ans Tageslicht tritt, tritt das Chaos wieder ein, das man als Chaos bezeichnet, in einer geregelten Gesellschaft als "Chaos" definiert, weil das geregelte Chaos nicht als solches erkannt wird.

Dennoch ist es ganz natürlich, das versucht wird, das Chaos durch Regeln zu beherrschen und sich nicht vom Chaos beherrschen zu lassen, auch wenn sich dadurch nur die Ebene des Chaos verändert, nicht das Chaos an sich. Die Regeln entstehen also praktisch aus dem Chaos, ändern allerdings den Zustand, ohne das Chaos allgemein als solches zu ändern. Es entwickelt sich nur auf eine andere Ebene. Welche ggf. wieder einbricht. Wie ein Staudamm, der das Wasser nicht halten kann, weils einfach zuviel wird. Und alles beginnt von vorne. Andere Spieler, andere Regeln... aber ähnliche bzw. die gleichen Konditionen. Hört sich nihilistisch an? Mag sein, aber ist es nicht. Es müssen ja nicht die gleichen Konditionen sein... Omnia fluctuat... Ob wir´s jemals begreifen (können)? Villeicht in Jahrhunderten-tausendePLUS.

Holladihööö

Jetzt schwirrt mir aber selbst wieder der Kopf, bei dem ganzen Chaos

Hasta luego
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09.07.2006 18:45 Uhr von 666leslie666
 
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CHAOS: [Für DAS Chaos nimm mal Deine VK... <;o) Hoffensterchen]

Soa n bisschen CHAOS für euch. ;-)))

Mfg jp
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09.07.2006 18:46 Uhr von robbie_68
 
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so reagierten die auch: thx folks.
so haben die auch in der umfrage reagiert ^^
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09.07.2006 19:16 Uhr von Schattenlos
 
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100 lange Jahre: 100 Jahre sind eine lange Zeit. Für die nächsten 50 Jahre erwarte ich persönlich eine weitere Aufsplitterung der jetzigen Nationalstaaten (z.B. Spanien, USA, Italien) In diese 50 Jahre fällt dann auch noch das Versiegen der Ölquellen. Ich freue mich schon auf weltweites Amish-Land :-) Danach vernichtet die Menschheit auch noch die restlichen Kohle- und Gasvorkommen, läßt weitere Tierarten aussterben, versucht andere zu erhalten indem sie in Tier-KZ´s (manche sagen auch Zoo) gesteckt werden, Kriege um die Grundversorgung der Menschen nehmen zu - fruchtbares, sauberes Ackerland und Wasser, und schließlich wird ein großer Teil der Menschheit elendig verrecken und die anderen werden in Mega-Cities auf ihr baldiges unwiderrufliches Ende warten. Danach erholt sich Gaia und die Kackerlaken besiedeln den Planeten :-) (Der Spaß musste einfach sein)
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09.07.2006 21:03 Uhr von Kampfpudel
 
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Es muß im ersten Absatz "sozialen Chaos" heißen.

Zum Thema: Ich wüßte nicht, was solche Fragen bringen sollen. Ändern werden sie am Verhältnis Mensch-Natur nichts. Also Quatsch mit Soße...
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09.07.2006 21:50 Uhr von polemikado
 
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Eine Atombombe vernichtet alles Leben bis auf: eine Bakterie. Diese verschimmelt den halben planeten und dann kommt die Evolution vorbei, und in absehbarer Zeit haben wir wieder mehrzelliges Leben und vielleicht dann auch eine intelligente Rasse. Wie wärs diesmal mit intelligenten Küchenschabe, von denen die Physikerküchenschabe gefragt wird, wie ihre Rasse wohl überleben kann bei all dem Chaos.
Gute Reise
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09.07.2006 23:42 Uhr von terrordave
 
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leude...die sonne fliegt in die luft und dann wars des...alles klar?! ;)
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10.07.2006 01:56 Uhr von Sektenspinner
 
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Sinnlose Frage da muss man doch nicht lange überlegen:
Ich bin suicher dass es die Menschheit in 100 Jahren nicht mehr gibt.
Wenn wir nicht am Klimakollaps verrecken können wir immer noch im 3.Weltkrieg von ner Superatombombe zerfetzt werden oder wir gehen einfach zugrunde wenn unser ganzes Wirtschaftssystem zusammenbricht weil das Öl alle ist.
Bis dahin könnten die meisten von uns jedoch schon von den Milliarden Armen aus den 3.Welt-Ländern vertrieben werden, welche sicherlich irgendwann die Ungerechtigkeiten zwischen Arm und Reich auf der Welt auf eigene Faust lösen...irgendwann werden die alle in die Industreistaaten abwandern...und was will man dann machen ? Wenn 4 Milliarden Menschen vor der Tür stehen ? Alle abknallen ? Wohl kaum.

Wie auch immer...wir müssen uns keine Sorgen machen...in 100 Jahren ist der Mensch Geschichte.

Vielleicht erholt sich ja der Planet und macht eine neue Evulotion möglich...und dann mal mit irgendwas intelligenterem als dem Menschen.

Wie auch immer...ich werde die letzten 100 jahre dieses Planeten fröhlich leben...gibt ja eh nixmehr danach ^^
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10.07.2006 04:27 Uhr von Matze37
 
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Der Mensch ist Zäh!! klar wird es uns in 100 Jahren noch geben...
Vielleicht haben wir bisdahin sogar schon den Sprung ins den Weltraum geschafft und breiten uns im Universum wie eine Plage aus...
und kultivieren den Mars.... ;)
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10.07.2006 10:25 Uhr von stellung69
 
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KA1 <<Der schwer körperbehinderte Physiker ......>>
Ist es eigentlich relevant für die News, daß er schwer behindert ist.....?
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11.07.2006 02:05 Uhr von Der_Bestrafer
 
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No chance: 100 Jahre hier noch zu überleben sehe ich als sehr positives denken an.

Das klappt nur wenn

1. Die Überfischung aufhört
2. LB West und solche Banken nicht weiter die Zerstörung des Regenwaldes subventionieren
3. Die Population der Menschheit sich mindestens um 70-80% verringert.
4. Wir das Klima nicht weiter kaputtmachen.
5. Wir endlich keine Ökosysteme mehr mit dummen Öl verseuchen.
6....
7....
usw usw... das wird mir jetzt zu lang...das iss eh ein Fass ohne Boden und sogut wie unmöglich.

Der einzelne Mensch wird erst klug wenns um sein eigenes Überleben geht...dann wird gewinselt was das Zeug hält...dann ists aber schon viel zu spät.

Hier 2 Zitate, die irgendwie zu dem Dilemma passen:

"Dass einmal das Wort Tierschutz erfunden werden musste, ist eine der blamabelsten Angelegenheiten menschlicher Entwicklung".

"Jagd ist nur eine feige Umschreibung für besonders feigen Mord am chancenlosen Mitgeschöpf. Die Jagd ist eine Nebenform menschlicher Geisteskrankheit"

Theodor Heuss, erster Bundespräsident Deutschlands 1949-1959
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11.07.2006 06:03 Uhr von The_free_man
 
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Link? Hat mal jemand nen link zu dem Forenpost da? Geht aus der Quelle leider nicht hervor.
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11.07.2006 23:45 Uhr von aumirake
 
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wir: machen uns doch selbst kaputt. wir vergiften uns selbst, wir toeten uns selbst klar ist die Menschheit irgendwann hin
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16.07.2006 22:09 Uhr von FleurMia
 
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schön: schöne Aktion.. diese Art der Diskussion würde ich mir in unserer Gesellschaft mehr wünschen..
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21.07.2006 16:48 Uhr von Xanobis
 
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ja klar: Das nehmen bestimmt alle sehr ernst. Die hälfte der antworten wird nicht zu gebrauchen sein und der ander Teil bestimmt auch nicht!!

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