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Restauratoren vor Problem: "Künstlerscheiße" und andere verderbliche Kunstwerke

Erst jüngst sorgte ein in Formaldehyd eingelegter Hai, der momentan dem Verwesungsprozess anheim fällt, für Schlagzeilen. Immerhin hatte das Kunswerk von Damien Hirst Millionen von Euro gekostet. Es handelt sich dabei um keinen Einzelfall.

Allzu oft haben in der Vergangenheit Künstler sehr vergängliche Materialien für ihre Werke benutzt. Josef Beuys hatte ein Faible für Fett und Filz, Piero Manzoni hatte 1961 gar seine Fäkalien in Dosen gefüllt und verkaufte sie als "Küntlerscheiße".

Die Restauratoren stehen vor großen Problemen. Handelt es sich noch um ein Original, wenn die allzu verderblichen Materialien ersetzt werden? Unter anderem versucht man dem Zerfall derartiger Kunstwerke mit spezieller Konservierung Einhalt zu gebieten.


WebReporter: rudi2
Rubrik:   Kultur
Schlagworte: Kunst, Problem, Künstler, Kunstwerk
Quelle: www.netzeitung.de

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13 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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09.07.2006 14:38 Uhr von rudi2
 
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Ingesamt ein sehr interessanter Bericht- natürlich konnte ich das alles hier nicht erschöpfend wiedergeben, die Quelle sei daher empfohlen- habe mich mal per Google über die "Künstlerscheiße" schlau gemacht- einige Dosen sollen schon explodiert sein- Manzoni hat sie sich damals in Gold aufwiegen lassen...........
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09.07.2006 15:57 Uhr von Matze37
 
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lol, das ist doch krank..
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09.07.2006 16:06 Uhr von slice123
 
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hehe ich hab eine dieser Dosen mit Künstlerscheisse mal in einer Ausstellung gesehen. Verschlossen allerdings :o)

aber wenn diese Dosen explodieren sollen möchte ich nicht in der nähe sein. Vielleicht war sie deshalb in einer Vitrine.
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09.07.2006 16:16 Uhr von Bibi66
 
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Tja Da zeigt sich´s mal wieder....
Man kann aus Scheisse o.ä. Geld machen.
Man muss nur wissen wie (DAS ist wohl die Kunst, hahaha)...

Von wegen "Stein der Weisen" und so, aus Blei mach Gold usw. usf.

Ne Dose, ein entsprechender "Inhalt", ein Name, entsprechendes "Marketing"...

Die beste "Scheiss-Kunst" fabrizierte meines erachtens nach jedoch der Hund meiner (noch)Frau...
Frisst Legomännchen, und scheidet sie wieder aus.
Sah schon gut aus.. irgendwie... leider machte ich kein Foto davon bzw. ich entsorgte das Kunstwerk...
Da gings dem Legomännchen in Scheisse wohl ähnlich wie der fettbespritzten Badewanne von Beuys, die eine eifrige Putzfrau reinigte und damit das Kunstwerk zerstörte...

Ein Kunstwerk, unwiederbringlich zerstört.... nur noch als Plagiat reproduzierbar...

Tjaja.... die Vergänglichkeit des Seins...

Hasta Luego
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09.07.2006 16:56 Uhr von amtrak
 
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Da ist es doch kein Wunder, wenn einige (auch gebildete - jaja) Leute ein "etwas gestörtes" Verhältnis zu dem haben, was einige Leute als Kunst verkaufen. (Da zähle ich mich ausdrücklich auch dazu).
Künstlersch... in Dosen. *Kopfschüttel*

Grüße
amtrak
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09.07.2006 17:47 Uhr von opppa
 
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Wer sich: Künstlerscheiße als Kunst verkaufen lässt, ist doch schon lange jenseits von gut und böse!
Das kann doch eigentlich nur dem Staat passieren!

Immerhin eine stramme Leistung des Künstlers!
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09.07.2006 18:49 Uhr von robbie_68
 
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wer kauft den scheiß? ^^: wer kauft eigentlich Künstlerscheiße?

Etwa bauern, daamit die ihre Ernte teurer verkaufen können, weil sie teureren Dünger verwendet haben?
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09.07.2006 18:53 Uhr von opppa
 
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Klingt nach EU-Logik: plausibel!
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09.07.2006 19:18 Uhr von Schattenlos
 
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Warum erhalten? Die Kunst liegt doch auch in der Vergänglichkeit der Werke! Warum wollen Menschen immer den Status Quo erhalten?
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09.07.2006 22:19 Uhr von fanatiker
 
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Kunst? Wer Dadaismus-Müll als Kunstwerk bezeichnet und sich auch noch tatsächlich Gedanken darüber macht diesen minderwertigen Dreck vor dem Verfall zu bewahren, der merkt eh nichts mehr.
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10.07.2006 09:44 Uhr von asmodai
 
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Pseudokunst: Die Frage ist doch - wie bereits einer meiner Vorschreiber richtig bemerkt hat - WER denn (Steuergelder?!) für so einen Blödsinn ausgegeben hat?! Beuys z.B. hat sich meiner Ansicht nach damals einen Riesenspaß daraus gemacht, einer Gemeinde aus Pseudointellektuellen und Möchtegern--Kunstkennern einen Mist nach dem anderen zu präsentieren und muss sich köstlich darüber amüsiert haben, dass er tatsächlich buchstäblich jeden Mist als Kunst an den Mann bringen konnte.
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16.07.2006 22:11 Uhr von FleurMia
 
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naja wer das Kunst nennt? Aber wundert mich gar nicht, dass es solche Menschen gibt... kennt ihr die Aussagen von dem "kunstexptere" über das Bild von affen und elefanten??
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01.08.2006 23:57 Uhr von DorianArcher
 
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Konservieren? Ich persönlich halte konservierten Kot für nicht besonders spektakulär. Ich glaube da braucht es schon Kotzkünstler oder sowas...

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