08.07.06 19:17 Uhr
 750
 

Rekordtief: Blutkonserven derzeit Mangelware

In Deutschland sind Blutkonserven derzeit Mangelware. In manchen Kliniken wurden deshalb bereits Operationen verschoben.

Annett Smolka vom DRK sagte in einem Interview: "An einen solchen Engpass kann sich bei uns niemand erinnern." Weiterhin äußerte Frau Smolka die schockierenden Zahlen, dass derzeit nur 1.000 Konserven vorrätig sind, normalerweise sind es 4.000.

Als Blutspender kommt jeder Gesunde im Alter von 18-68 Jahren in Frage. Im Internet unter http://www.blutspende.de findet man bundesweite Termine.


Videoplayer auf dieser Seite ausblenden
WebReporter: flofree
Rubrik:   Gesundheit
Schlagworte: Rekord, Mangel
Quelle: www.rbb-online.de

DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Australien: Ärzte konnten bei einigen Kindern Erdnussallergie heilen
Verseuchte Hühnereier: Noch ein Giftstoff in Desinfektionsmittel gefunden
Autonome Rollstühle sollen Pflegepersonal ersetzen

Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben

12 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen
08.07.2006 20:45 Uhr von Borgir
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
ist doch: normal. die spenden-faulheit in deutschland ist doch schon immer so gewesen. bei organen noch viel schlimmer.
Kommentar ansehen
09.07.2006 00:46 Uhr von no_trespassing
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Muß keine allzu schlechte Sache sein: Zunächst mal @borgir:
>>die spenden-faulheit in deutschland ist doch schon immer so gewesen.

Quatsch! Die Deutschen spenden enorm viel. Man denke mal an die Tsunami-Katastrophe...wie viel Geld wir allein da gespendet haben. Deutschland ist prozentual gesehen sicher an Platz 1 oder 2, was Spenden betrifft.

Zum eigentlichen Thema: Ich persönlich finde das keine schlechte Entwicklung, weil damit die Medizin endlich gezwungen wird, konsequent mit Blutersatzstoff zu arbeiten und von dieser unmöglichen Blutspendewahn anzurücken.

Die Top-Mediziner der Welt sind der Meinung, daß Blutersatzstoff längst die Bluttransfusionen ersetzen kann. Das Infektionsrisiko liegt mit Blutersatzstoff bei = 0.
Abgesehen davon, daß in wirtschaftlich schwächeren Zeiten (und man kann bei 5 Mio. Arbeitslosen das durchaus als eine sehen) eine Gruppe Blut spendet, weil das Blutspenden Geld bringt und die sagen wir nicht gerade die risikoloseste Gruppe darstellt.
Kommentar ansehen
09.07.2006 00:47 Uhr von no_trespassing
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
diesem unmöglichen Blutspendewahn a_b_zurücken.

meinte ich.
Kommentar ansehen
09.07.2006 03:32 Uhr von Borgir
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
@no_trespassing: wenn ich mich nicht irre geht es in der news um blutspenden. davon habe ich geschrieben, dass es eine große spendenfaulheit gibt. bei organen ist das das gleiche. und das ist fakt. dass deutschland wie du schreibst zum beispiel bei der tsunami-katastrophe enorm viele geld- und sachspenden dorthin geschickt hat, ist ein ganz anderes thema.
Kommentar ansehen
09.07.2006 09:07 Uhr von orimbor
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Wundert mich nicht Wenn ich schon Blut und Organspenden lese kommt es mir hoch. Es ist für mich eine der Abgrundtiefsten Sauereien das die Blutspendedienste , Pharmaindustrie und Kliniken mit diesen "Spenden" einen RIESENGEWINN und Reibach machen aber der Spender sich mit Gotteslohn begnügen soll. Ich sehe doch gar nicht ein das ich der Doofe bin wo andere ein Riesengeschäft mit machen. Ein Lebertransplantierter benötigt im Monat Medikamente für 5000 Euro. Ein Wahnsinnsgeschäft für die Pharmaindustrie aber wehe ein potentieler Spender deutet an das er auch gerne einen gewissen Vorteil da von hätte ist man gleich eine moralische Sau. Auch sind für Kliniken Transplantationen die lohnenste Sache überhaupt.
Spenden muss sich lohnen. Wenn man als regelmässiger Blutspender ermässigte Beiträge oder Vorteile bei der Krankenkasse geniessen und es für Organspender Sterbegelder geben würde so das man im Falle des Falles seine Familie im nachhinein noch etwas unterstützen könnte währe die Bereitschaft bedeutend grösser. Aber sich Gratismatrial für gewinnorientierte Konzerne zur Verfügung zur stellen kommt nicht in Frage !
Kommentar ansehen
09.07.2006 11:11 Uhr von mondwolke
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
@Orimbor: falls du dich mal informieren könntest, BEVOR du postest, wäre dein Kommentar gerade maximal halb so lang gewesen, vielleicht aber auch ganz weggefallen...

Wenn man in einem "Institut" Blutspenden geht, sprich in der DRK-Zentrale oder im Krankenhaus oder so bekommt man Geld dafür, momentan 50€ soweit ich weiß.Trotzdem ist Hilfsbereitschaft nichts schlechtes, aber ich weiß, ist ja "uncool" zu helfen,ne?
und warum willst du denn nicht Organspender werden? meinst du, dass tut weh oder so? ich denke mal eher nicht, dass wenn du tot bist, dass du dann noch Schmerz empfindest...

Ich gehe seit 2 Jahren ehrenamtlich, ohne Geld dafür zu bekommen, Blut spenden, weil wo ist dabei denn das Problem? es dauert wenn es hoch kommt eine halbe Stunde, piekst einmal im Finger und dann einmal in der Armbeuge, dann wartet man ein bisschen, geht dann was lecker essen und trinken und dann ist gut!

eine halbe Stunde werden doch manche Leute noch investieren können in Menschlichkeit und Hilfsbereitschaft...
selbst wenn es "uncool" ist mache es doch einfach mal, da wird keiner was negatives sagen, da können wir gerne wetten! ansonsten kann man dir auch nicht mehr helfen und ich hoffe falls du mal irgendwas braucht findet sich erstmal auch kein Spender, vielleicht machst du dir dann auch mal Gedanken darüber, ob asozial und cool wichtig sein sollten, oder vielleicht Menschlichkeit und Hilfsbereitschaft...

Jetzt frag bitte nicht, was Menschlichkeit, Hilfsbereitschaft o.ä. heißen, vielleicht findet sich ja jemand der dir das erklärt, aber da hab ich keine Lust drauf... notfalls such im Internet, vielleicht wirst du dann ja schlau, bzw schlau wärst du bei deiner Einstellung dann noch nicht, aber schlauer auf jeden Fall!
Kommentar ansehen
09.07.2006 11:49 Uhr von Styrmir
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Wikipedia muss mal wieder helfen "Unter einer Spende versteht man eine freiwillige und unentgeltliche Leistung...".

Ist doch gut wenn eine Gemeinnützige Organisation etwas an den Spenden verdient... kannst das als "two-in-one"-Spende ansehen!

Aber egal wer sich eine goldene Nase verdient, es geht hier um die Patienten die dringend diese Spenden brauchen. Ich mag gar nicht daran denken wie es wäre in der Situtation zu sein auf diese Spenden angewiesen zu sein, wenn der allgemeine Gedanke so lautet "tzz ich verdiene ja nichts an den Spenden!"

Ich sag mal so, das ist die einfachste Art Leben zu spenden! Es fehlt einem nichts nach dem man gespendet hat, im Gegenteil, man hat die Gewissheit dass man etwas getan hat um jemanden der es wirklich braucht geholfen hat. Und das ist wirklich ein gutes Gefühl!

Kommentar ansehen
09.07.2006 11:57 Uhr von asmodai
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Mögliche Ursachen?! Ich könnte mir vorstellen, dass die mangelnde Bereitschaft Blut zu spenden, auch mit dem Skandal um den Verkauf deutscher Blutspenden ins Ausland zu tun haben könnte. Offensichtlich haben sich damals irgendwelche "Oberen" des Roten Kreuzes eine goldene Nase mit dem Verschieben von Blutkonserven verdienen wollen. Dummerweise ist die ganze Sache aufgeflogen.
Kommentar ansehen
09.07.2006 12:15 Uhr von Alfadhir
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
"irgend wer anders wird schon spenden" und: "mir wird schon nichts passieren" typisch deutsch
Kommentar ansehen
09.07.2006 16:36 Uhr von sunny-ww
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
inoffiziell: ist es ja so, dass Leute, die selber Blutspenden gehen und KEIN Geld bekommen und Blut brauchen bevorzugt behandelt werden...

also hat es schon einen Vorteil, wenn man unentgeltlich zum Blut spenden geht.

Die Aussage darf zwar nie öffentlich getätigt werden, zwecks Gleichberechtigung etc. Ich arbeite in verschiedenen großen Kliniken, und es ist eigentlich ganz normal...Darum ist es auch wichtig, dass man immer den Blutspendepass bei sich trägt.
Kommentar ansehen
11.07.2006 08:59 Uhr von zenon
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
@sunny-w w: inoffiziell ist es doch vielmehr so, daß du totalen Bullshit von dir gibst...
Kommentar ansehen
13.07.2006 21:46 Uhr von think_twice
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
unterm strich bissher 12 antworten und alle null: ahnung,

um mal etwas licht ins dunkel zu bringen.

blutspende ist der allgemeine begriff,

danach wird im wesentlichen unterschieden zwischen
plasma, vollblut und trombozyhten,

letzteres ist übrigens nur 5 tage lagerbar, dann ist es nicht mehr zu gebrauchen,

plasma wird zumindest bei uns in anhalt nicht mehr abgezapft, da es künstlich hergestellt wird ,

eine ausnahme gibt es allerdings, und das sind private blutspendedienste die die konserven dann weiterverkaufen an universitäten. (25 Euronen gibts da pro spende)

für vollblut und plasma spenden gibt es die erstattung der fahrkosten vom heimatort zum drk-spendendienst erstattet (23km ca 21 Euronen)

zudem besteht die möglichkeit eigenblutspenden zu machen, das heist man spendet blut welches nur für den eigenen bedarf eingelagert wird.

hoffe etwas licht in die sache gebracht zu haben,

achso an die nicht-spender: wenns mal kein blut gibt, seid ihr an eurem tod selber schuld ;) , schonmal drüber nachgedacht?

Refresh |<-- <-   1-12/12   -> -->|
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben


Copyright ©1999-2017 ShortNews GmbH & Co. KG

Die News auf dieser Website werden eigenverantwortlich von Nutzern erstellt. Die Shortnews GmbH & Co. KG nimmt keinen redaktionellen Einfluss auf die Inhalte.

impressum | agb | archiv | usenet | zur mobilen Ansicht
SCHLIESSEN

Willst Du die Seite wirklich verlassen?


DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Iran möchte Blockierung von Twitter aufheben
Terroranschlag in Barcelona: Fußballstar Lucas Digne leistete Erste Hilfe
Zur Bundestagswahl treten 42 Parteien an: So viel wie seit Jahrzehnten nicht


...oder unseren und keine aktuellen News mehr verpassen?