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Schweiz: Am Eiger könnten bald an die zwei Mio. Kubikmeter Fels zu Tal gehen

Felsbewegungen an der Ostflanke des Eiger werden immer schneller. Am Donnerstag wurden 66 Zentimeter pro Tag gemessen, die sich auf 92 Zentimeter pro Tag erhöht haben. Schon klafft eine Spalte von fünf Metern oberhalb einer lockeren Felsnase.

Der Geologe Hansrudolf Keusen geht davon aus, dass die in Bewegung geratene Felspartie mit einem Volumen von an die zwei Millionen Kubikmeter Material bald auf den weiter unten liegenden Grindelwaldgletscher stürzen wird.

Am Donnerstag war es schon zu einem Abbruch gekommen, bei dem etwa 1.000 Kubikmeter Fels zu Tal gingen. Menschen sind nicht gefährdet. Der Zugang in die Gletscherschlucht wurde gesperrt und in dem Gebiet befinden sich keine Siedlungen.


WebReporter: la_iguana
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Schweiz, Tal
Quelle: www.zisch.ch

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8 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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08.07.2006 11:43 Uhr von la_iguana
 
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Wenn diese riesigen Felsmassen -auch als einzelne Brocken- auf den Gletscher stürzten, was passiert mit dem? Hier ein Link zur Orientierung (auch mit webcams):
http://www.grindelwald.com/...
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08.07.2006 16:55 Uhr von BigFunny
 
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..kommt der Berg ins Rutschen kannst kein Gletschereis mehr lutschen ... :)

Was soll mit dem Gletscher dann passieren ? - der liegt dann unter Fels begraben. Da Schwere Steine wohl langsam durch das Eis nach unten wandern, vermute ich mal, das der Gletscher durch die höhere Masse etwas schneller wandern wird - und in einigen Jahren eine ganze Menge Stein freigeben wird - wenn es den Gletscher überhaupt noch so lange gibt ( Erderwärmung)
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08.07.2006 21:00 Uhr von Borgir
 
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so lange: da keine siedlungen sind, geht´s ja noch. kann wenigstens keinem direkt was passieren.
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09.07.2006 10:40 Uhr von mondwolke
 
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unglückliche Formulierung ich finde beim zweiten Satz die Formulierung etwas unglücklich: " Am Donnerstag wurden 66 Zentimeter pro Tag gemessen, die sich auf 92 Zentimeter pro Tag erhöht haben"

weil wieviele Tage hat ein Donnerstag?!?
weil "pro Tag" kann man meiner Meinung nach erst sagen, wenn man es über ein paar Tage gemessen hat, "am Donnerstag wurden 66 cm gemessen" wäre die bessere Formulierung...
und in welchem Zeitraum hat sich das auf 92cm erhöht? wann wurden die gemessen?

aber zum Thema: da scheinbar keine Menschen gefährdet sind ist es ja nur halb so wild, aber wie viele Tiere leben denn dort und werden dann getötet, bzw verlieren ihr "zuhause", weiß man das auch?
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09.07.2006 16:25 Uhr von gimmeamedic
 
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Insider :) ich leb unter dem teil *g*: Die 1000 Kubikmeter, die letzte Woche runter vielen, haben das ganze Tal in einem kurzzeitiges Nebelmeer verschwunden lassen :-)

Also wenn das ganze Teil runterkommt, bin ich hoffentlich nicht hier. Die Felsen "könnten" in die "Gletscherschlucht" stürtzen, den Bach stauen und zu Überflutungen (wie letztes Jahr) führen.

Aber wer weis, ich glaube die Auswirkungen lassen sich nicht exakt berechnen. Bin da geteilter Meinung *g*.

Gruss Gam

(auf http://www.sfdrs.ch ist sonst noch ein Video zu sehen)
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09.07.2006 18:04 Uhr von opppa
 
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2 Mio cbm: reicht nicht für die Schweiz!
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10.07.2006 11:40 Uhr von snickerman
 
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Grund: Gletscherschwund! Weil das Eis sich zurückzieht, hängt der Fels jetzt buchstäblich in der Luft...
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11.07.2006 22:07 Uhr von megatrend
 
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@ mondwolke: ich finde die Formulierung total okay! Wenn steht, PRO Tag, dann ist es klar, dass mehrere Tage gemeint sind.

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