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Berlin: Vorzugsbehandlung in Reinickendorfer Jobcenter

In einer internen Rund-Mail wurden im Reinickendorfer Jobcenter die Mitarbeiter aufgefordert, Stellenangebote im eigenen Haus mit "vertrauenswürdigen" Verwandten oder Bekannten zu besetzen. Acht Personen wurden für eine kurzfristige Tätigkeit gesucht.

Konkret ging es um die Eingabe von Fragebögen ins Computersystem. Der Geschäftsführer des Jobcenters, Achim Tübbicke, bestätigte den Vorfall und erklärte, dass so etwas "nicht wieder vorkommen" werde.

Eine Benachteiligung anderer Arbeitssuchender wird jedoch ausgeschlossen, da die Stellenangebote auch im Internet veröffentlicht wurden. Wieviele der Arbeitsplätze aber wirklich durch Vetternwirtschaft vergeben wurden, ist nicht bekannt.


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WebReporter: divadrebew
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Berlin, Jobcenter
Quelle: www.morgenpost.de

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8 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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08.07.2006 03:03 Uhr von divadrebew
 
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Das ist ja mal ein starkes Stück.
Monatlicher Bruttolohn wären übrigens zwischen 1400 und 1700 Euro gewesen.

Dem interessierten Leser ist wie immer die ausführliche Quelle zu empfehlen.
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08.07.2006 12:00 Uhr von tutnix
 
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lol: nein es ist natürlich keine benachteiligung für die anderen. die konnten sich ja immerhin noch bewerben, nur eine chance hatten die nicht. ist der geschäftsführer wirklich so doof oder hält der die anderen nur für zu blöd um den schwachsinn seiner argumentation zu verstehen?
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08.07.2006 15:08 Uhr von quiupu
 
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willkommen in der Wirklichkeit. Das Stellen heutzutage bevorzugt an Bekannte und Freunde vergeben werden ist ja eigentlich gang und gäbe. So bin ich auch an meinen coolen Job gekommen. Und solange die Qualifikation stimmt, spricht nichts dagegen. Zumindest in der Privatwirtschaft. Beim Arbeitsamt sieht die sache schon wieder anders aus.
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08.07.2006 15:23 Uhr von Runeblade
 
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das problem zum beispiel bei mir hier in der audi ingolstadt ist, dass viele stellen zwar durch vitamin B besetzt werden, diese "Glücklichen" dann allerdings von tuten und blasen keine ahnung haben. scheissegal wo, überall regiert vetternwirtschaft die marktwirtschaft. sei es bei der auftragsvergabe oder beim stellenbesetzen... zum kotzen...
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08.07.2006 15:59 Uhr von Troll-Collect
 
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Die Ursache: liegt auch darin, daß die Arbeitslosen aufgrund der "Verfolgungsbetreuung" gezwungen werden, Quoten an Bewerbungen zu erfüllen, ob es nun passende Stellen gibt oder nicht.
Also bewerben sie sich zur Vermeidung von Kürzungen und Strafen auf Stellen, bei denen sie die Forderungen der Ausschreibungen nicht erfüllen.
Die Folge: Die Unternehmen bekommen hunderte an Bewerbungen, was entsprechende Kosten verursacht. Also schreiben sie nur noch intern aus - der normale Arbeitslose hat keine Chance mehr auf einen Job.
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08.07.2006 23:45 Uhr von BreakingNews
 
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Ist halt so Auch ne Art Korruption, die meist stillschweigend geduldet wird und nicht immer zum Wohle des Arbeitsgebers ist.
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09.07.2006 17:29 Uhr von marshaus
 
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intressant: aber wie immer der kleine ist der dumme und es gibt immer einige die wirklich bevorzugt werden.
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09.07.2006 19:03 Uhr von robbie_68
 
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schweinerei: wenn man grad über die föderalismus reform diskutiert, dann kann man doch gleich noch die soziale Marktwirtschaft weglassen, wenn es schon im Arbeitsamt vetternwirtschaft gibt !

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