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Schmerzwirkstoff Paracetamol kann das Risiko von Eierstockkrebs senken

Nach einer griechischen Studie, bei der über 70.000 Frauen erfasst wurden, hat der Schmerzwirkstoff Paracetamol das Risiko an Eierstockkrebs zu erkranken, um ein Drittel gesenkt. Dies soll nach einer Einnahme von 30 Tabletten pro Monat eintreten.

Die Neuerkrankungen dieser Krebsart liegen mit 8.000 nicht an der Spitze der häufigsten Krebsarten in Deutschland, aber die Todesrate ist sehr hoch. Aber die Forscher warnen vor der hoch dosierten Einnahme, denn dies könnte Leber und Nieren schädigen.

Auch müsse erst der Zusammenhang zwischen dem Wirkstoff und der Krebsform untersucht werden.


WebReporter: ringella
Rubrik:   Gesundheit
Schlagworte: Risiko, Schmerz, Paracetamol
Quelle: focus.msn.de

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15 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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07.07.2006 21:37 Uhr von ooo
 
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na ja: Mag zwar sein, das dadruch das Risiko sinkt an Eierstockkrebs zu sterben, aber so weit ich weis ist PCM auf dauer nicht gerade gut für die Leber.
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07.07.2006 21:58 Uhr von 666leslie666
 
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Paracetamol ist Dreck: Hat meiner Mutter den Magen zerfressen.

Und meistens sind Nebenwirkungen solcher Medikamente grösser als das was sie bekämpfen sollen.

-->>http://www.agenda-leben.de/...

Mfg jp
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07.07.2006 22:10 Uhr von Mondelfe
 
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Jeden Tag eine Paracetamol also ich weiß nicht...

und wenn ich sie dann wirklich brauche (wegen Fieber, Kopf- oder Bauchschmerzen oder was auch immer...) dann wirken sie nicht mehr, weil der Körper sich so an sie gewöhnt hat...
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07.07.2006 22:52 Uhr von ooo
 
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@666leslie666: PCM ist wesentlich ungefährlicher für den Magen als Aspirin. Es tut mir zwar leid das mit deiner Mutter, aber ich vermute mal, das es nicht nur an PCM lag, da solch ein Effekt nur nach regelmäßiger oder übertriebener Einnahme von PCM auftritt.
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07.07.2006 23:22 Uhr von 666leslie666
 
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Lag leider doch daran: Ist von dem Mistzeug abhängig geworden.

Mfg jp
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07.07.2006 23:34 Uhr von Puma7
 
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Hilft aber gut bei Fieber: Ich verwende Paracetamol allerhöchstens zum Fiebersenken und dan wirkt es sehr gut (wen ich mal wieder die 40° grenze schlage -.- )
Aber sonst verwende ich immer Aspirin is einfach simpler.
Die idee is zwar nutzbar aber nicht in dem sine das man täglich ne Tablette schluckt :P
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08.07.2006 12:49 Uhr von opppa
 
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Hurra: Die Werbeabteilung hat doch noch einen Weg gefunden, den Umsatz weiter zu steigern!
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08.07.2006 17:57 Uhr von heinz59
 
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Immer nachdenken: Seit Jahren beobachte ich den Schmerzmittelkonsum. Vor ein paar Jahrzehnten brachte eine Firma mal Aspirin auf den Markt, der Hauptwirkstoff ist Acetylsalicylsäure und in der ersten Tablette waren davon 1000 mg enthalten. Man fand heraus das diese Säure Nieren und andere Organe schädigen und griff zu dem Trick Tabletten mit geringeren Dosen auf den Markt zu bringen. Das gleiche machten andere Firmen, die in Lizenz den gleichen Wirkstoff verwenden. Firma Ratiopharm z.B. hat ASS 500, Ass200, Ass100 und so weiter, die Zahl bezieht sich auf den mg Anteil der Säure. Bei der Firma Togal ist es das Gleiche, es gibt Tabletten mit 400 mg und 250 mg.
Bei PCM weiß ich nicht ob dieser Wirkstoff auch enthalten ist. Tatsache ist nur, daß er auf Dauer schädigend wirkt, besonders in Verbindung mit Coffein, daß gerne zugegeben wird, damit er schneller ins Blut gelangt. Ich bin zu dem Schluß gelangt, Mittel mit dieser Säre kann man verwenden, nur in geringen Dosen und auch nicht über einen längeren Zeitraum. Ganz wichtig viel dabei Wasser trinken, damit die Tablette inkl. Säure Verdünnt im Magen ankommt, sonst bleibt sie in der Speiseröhre hängen oder kommt so im Magen an und kann dann dort Geschwüre verursachen.
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08.07.2006 19:51 Uhr von opppa
 
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heinz59: Gegen die Nebenwirkungen verkaufen die Dir doch aucg noch anderer Pillen (mit Nebenwirkungen) usw
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09.07.2006 23:10 Uhr von aumirake
 
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hmmm: meine Mutter hat das auch shcon mal genommen aber sonst ist mir diese erkenntnis neu.
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10.07.2006 16:20 Uhr von nabach
 
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Auch hier bitte bedacht bei der einnahme von Medikamenten!

Denn die Nebenwirkungen werden durch die dauerhafte Einnahme meist erst aktiv und der Körper gewöhnt sich an das Mittel, was zum Versagen bei der Anwendung führen kann!
(Gewöhnung ist Gefährlich!)
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11.07.2006 08:57 Uhr von zenon
 
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Täglich PCM? Naja, wenn ich täglich ´ne Pulle Schnaps trink erkält ich mich auch nicht mehr...
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13.07.2006 01:41 Uhr von Borgir
 
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@666leslie666: das paracetamol den magen geschädigt hat, ist mehr als unwahrscheinlich!!!!!!!! ass oder ibuprofen machen das eher. was paracetamol so gefährlich macht, ist die anwendung in der kinderheilkunde. erwachsene denken sich, das medikament kann nicht gefährlich sein, findet ja auch bei kindern und sogar säuglingen anwendung. eine menge von lediglich 3mg/d kann aber bereits zu irreparablen leberschäden führen. solche news wie diese, sind gleichermaßen interessant und gefährlich.
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13.07.2006 21:15 Uhr von marshaus
 
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intressant: wie ist bei den maennern, mein mann muss in 28 tagen 120 davon einnehmen
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13.07.2006 22:41 Uhr von heinz59
 
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Neue Erkenntnisse: Paracetamol wird rasch aus dem Magen-Darm-Trakt resorbiert. Die maximale Konzentration im Blut wird 30- 60 min nach oraler Anwendung erreicht. Seine Bioverfügbarkeit beträgt dabei bis zu 90%. Bei rektaler Verabreichung kann die Bioverfügbarkeit stark schwanken. Die Plasmahalbwertszeit liegt bei l-3 h ; bei schwerer Intoxikation kann sie bis über 12 h verlängert sein. Paracetanmol wird in der Leber mit Glucuronsäure, Schwefelsäure oder Glutathion konjugiert. Diese Metabolite erscheinen neben 10 % unverändertem Paracetamol im Urin.

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Bei Anwendung höher Dosen von Paracetamol wird die Kapazität der Leber zur Konjugation überschritten und der vermehrt anfallende Metabolit N-Acetyl-benzochinonimin bindet an Proteine der Leberzelle; es kommt zu Leberzellnekrosen. Beim gesunden Erwachsenen liegt die toxische Dosis bei l0 -15 mg/l, die toxische Plasmakonzentration bei >200 mg/l. Bei Patienten mit Leberfunktionsstörungen ist die toxische Dosis geringer (z. B. nach chronischem Alkoholmissbrauch). Für Kinder wird die tödliche Dosis je nach Alter mit 2 - 8 g angenommen, für Säuglinge mit 0,5 g. Als Antidot können bei frühzeitiger Gabe SH-Gruppendonatoren wie N-Acetylcystein lebensrettend sein. Bei Patienten mit einem genetisch bedingten Mangel an Glucose-6-phosphat-Dehydrogenase (Favismus) kann es Aufgrund der verringerten Bereitstellung von Glutathion nach Paracetamolgabe zur verstärkten Methämoglobinbildung kommen. Bei längerer regelmässiger Zufuhr hoher Dosen des Vorläufers von Paracetamol, des Phenacetins, wurden häufig interstitielle Nephritiden mit Papillarnekrosen beobachtet. Inwieweit auch Paracetamol bei langfristiger Anwendung speziell als Bestandteil von Kombinationspräpapaten nephrotoxisch ist, wird zur Zeit kontrovers diskutiert.

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