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Jörg Ludewig dopte wohl schon 2004 - ZDF wusste es und gab ihm einen Job

Wie ein Wirbelwind wütet derzeit der Dopingsumpf durch die Radsportszene. Das mag auch das ZDF dazu bewogen haben, diesbezüglich investigativ tätig zu werden. Unter anderem wurde der Radrennfahrer Jörg Ludewig zu einem Fax aus dem Jahre 1998 befragt.

In diesem hatte der Radprofi sich Informationen über Doping geholt, und sich nach geeigneten Substanzen erkundigt. Die Behauptung Ludewigs, er habe mit dem Schreiben lediglich Erkundigungen eingeholt, halten Fachleute für äußerst unwahrscheinlich.

Der eigentliche Clou ist aber, dass das betreffende Schreiben dem ZDF schon 2004 mit Adresskopf Ludewigs vorlag - aus "juristischen Bedenken" schwieg man sich damals jedoch aus. 2005 erhielt Ludewig sogar einen Job als Online-Kolumnist beim ZDF.


WebReporter: rudi2
Rubrik:   Sport
Schlagworte: ZDF, Job
Quelle: www.faz.net

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07.07.2006 21:55 Uhr von atyalf
 
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Bewiesen ist noch nichts: Nicht jeder, der sich nach leistungssteigernden Mitteln erkundigt, dopt auch gleich. Schließlich haben nahezu alle Tour-Teilnehmer Asthma und nehmen entspr. Spray für eine bessere Atmung. Und nicht jeder, der sich bei Dr. Fuentes oder Dr. Ferrari einen Trainingsplan erstellen lässt oder zufällig im selben Hotel beim Trainingslager wohnt, ist ein überführter Doper. Wo bleibt die Unschuldsvermutung?

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