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Gerichtsentscheidung: Während Sommerferien Arbeitslosengeld für Lehrer

Das Frankfurter Sozialgericht hat eine Zahlungssperre gegen einen Lehrer aufgehoben, der Arbeitslosengeld für die Sommerferien beantragt hatte.

Vor allem in Hessen werden aus Kostengründen Arbeitsverträge nur bis zu den Sommerferien geschlossen, und nach den Sommerferien ein neuer Vertrag.

Aus diesem Grund, so das Gericht, dürfen Lehrer in der Zwischenzeit Arbeitslosengeld beziehen.


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WebReporter: hans_peter002
Rubrik:   Freizeit
Schlagworte: Gericht, Arbeit, Lehrer, Sommer, Arbeitslosengeld
Quelle: de.news.yahoo.com

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23 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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06.07.2006 23:00 Uhr von opppa
 
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Matthias1979: Der einzige Unterschied ist, daß Beamte wohl das Gesetz gemacht haben!
Jeder sponsert seine Klientel!
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06.07.2006 23:18 Uhr von swald
 
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opppa: " Der einzige Unterschied ist, daß Beamte wohl das Gesetz gemacht haben!
Jeder sponsert seine Klientel!"

Es sind Beamte die diese lächerlichen Arbeitsverträge gestalten.

Kein wunder das alle "Angestellten Lehrer" die etwas taugen über kurz oder lang in Bawü oder Pp landen und in Hessen eine große Zahl an Lehrern fehlt.
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06.07.2006 23:19 Uhr von Troll-Collect
 
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@oppa: hier geht es aber offenkundig um einen angestellten und nicht um einen beamteten Lehrer. Und sechs Wochen ALG sind sicherlich keine Verbesserung.

Aber hier zeigt sich der Schwachsinn der Politik - sparen, koste es, was es wolle. Nur kommt die Kohle dann nicht aus dem Landeshaushalt, sondern wird auf die Sozialversicherung abgewälzt und man kann wieder auf Kostensteigerungen verweisen und hiermit Sozialabbau rechtfertigen.

(Ebenso wie die Notwendig für die Beitragserhöhungen bei der Krankenkasse erst dadurch entstanden ist, daß der Bund den Steuerzuschuß für versicherungsfremde Leistungen streicht und die Mehrwertsteuererhöhung die Kassen voll trifft).
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06.07.2006 23:25 Uhr von shadow#
 
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Koch und die CDU: Angriff auf die Bildung von allen Seiten...
Noch Fragen?
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06.07.2006 23:41 Uhr von Mondelfe
 
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ich kenen einen Lehrer dem es so geht...

Allerdings bekommt er erst in den Sommerferien Bescheid, ob er nach den Sommerferien wieder arbeiten kann oder nicht...
Ich sag euch, dass ist echt nicht lustig...
So von einem Jahr zum anderen zu leben und nicht genau zu wissen, ob die einen nach den Sommerferien noch weiter beschäftigen (können)...
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07.07.2006 02:01 Uhr von Borgir
 
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was ist das denn: arbeitslosengeld in den ferien. das erinnter mich an diese mitnahmementalität die immer angeprangert wird. gerade beamte. unfassbar
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07.07.2006 05:44 Uhr von ManuelDoninger
 
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ich betone: hier geht es um ANGESTELLTE lehrer und nicht um beamte. und wenn ich nicht weiß ob ich nach den sommerferien noch arbeiten darf, ist es meiner meinung nach legitim, dass ich schon während den sommerferien das alg beantrage. oder würdest du das nicht so machen?
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07.07.2006 05:59 Uhr von orimbor
 
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Wieso Arbeitslosengeld ? Der feine Herr Lehrer kann doch wohl gerade im Sommer auf die Felder und Erdbeeren pflücken gehen. Schliesslich hat stellt sich ja jeder Empfänger von Arbeitslosengeld auch dem Arbeitsmarkt zur Verfügung. Also nix hier mit auf Arbeitslosengeld Urlaub machen ! Zur Abwechselung mal ran an die Arbeit. Im Umkehrschluss ist dieses Urteil aber sehr intressant. Bestätigt es doch das verbeamtete Lehrer in dieser Zeit tatsächlich nur Urlaub und sich einen faulen Lenz machen. Von wegen Unterrichtsvorbereitung und ähnliches blabla.
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07.07.2006 08:26 Uhr von pippin
 
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@matthias1979: Pauschal kann ich nicht sagen, was Lehrer in den Ferien machen, aber die Lehrer, die ich persönlich kenne (egal ob Angestellter oder Beamter) gehören zu dem Teil, der die Ferien zu Fort- und Weiterbildung nutzt bzw. sich um die allgemeine Organisation und Verwaltung der Schule kümmert.

Klar machen die auch in den Sommerferien Urlaub!
Wann sollten sie es sonst machen?

Leider gibt es unter den Lehrern - genau wie in fast allen Berufsgruppen - etliche, die sich wirklich 6 Wochen auf die faule Haut legen und somit das Klischee vom lockeren Lehrerleben aufrecht erhalten.

Ich kann alle Angestellten im Lehrerbereich verstehen, die sich zwischen zwei Arbeitsverträgen um Arbeitslosengeld bemühen.
Nicht jeder findet in den 6 Wochen einen Job und falls doch, dann wird dieses Geld eh mit dem Arbeitslosengeld verrechnet. Also kein Grund zum Meckern.
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07.07.2006 08:28 Uhr von CSedl
 
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Is ja wohl klar ich verstehe gar nicht, wie man auf die Idee kommen konnte, es ihm nicht zu zahlen!! Ist ein völlig legitimer Anspruch!
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07.07.2006 10:53 Uhr von Tshaka67
 
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Dieses Problem haben wir im Moment auch. Der Lehrer meines Juniors (1. Klasse) ist auch Angestellter und sein Vertrag läuft nächste Woche aus. Angeblich sind genug Lehrer da, sodaß er nicht weiterbeschäftigt werden kann. Naja, genug Lehrer - nun ist eine Lehrerin zusammen mit einer Referendarin zuständig für 2 Klassen.

Diese Verträge (oft Halbjahresverträge) für angestellte Lehrer sind der Witz. Sogar zu den Weihnachtsferien hiess es, es könnte sein, dass er nach den Winterferien nicht mehr da ist. Er hat jetzt auch noch keine neue Anstellung und weiß auch nicht, ob er eine neue bekommt.

Aber am schlimmsten finde ich das ewige hin und her für die Kinder, vor allem Schulanfänger, nicht sehr gut. Da haben sie sich grad mal an einen Lehrer gewöhnt und schon bekommen sie wieder einen neuen vor die Nase gesetzt.
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07.07.2006 13:16 Uhr von MVPMarcel
 
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SOZIALNEID hoch 10: jwürde gerne mal was über die seltsamen beiträge hier loswerden.

manch einer hat den unterschied zwischen einem verbeamteten lehrer und einem angestellten lehrer mit einem zeitvertrag noch nicht verstanden.
es geht hier nur um lehrer, die zeitverträge über ein halbes oder ein ganzes schuljahr haben, NICHT UM BEAMTE!!!!!

ich würde gern mal aus der perspektive eines betroffenen berichten:

erst studiert man ca. 5 jahre, dann 2 jahre referendariat(in dem man auch nicht wirklich viel verdient), dann hat man einen abschluss, der wenn alles gut gelaufen ist, im bereich von 1, irgendwas ist.
leider muß man feststellen, dass man nicht wie so oft gesagt wird, die freie wahl hat und sich etwa eine stelle aussuchen kann, sondern dass man besser einen abschluß von ca 13 gehabt hätte, um einen sicheren arbeitsplatz zu bekommen.

also macht man sich auf die suche nach einer vertretungsstelle, die ebenfalls nicht so leicht zu bekommen ist.
diese stellen gehen über ein halbes oder ein ganzes jahr.
und angenommen man hat eine halbjährige stelle bis zu den sommerferien, dann hat man spätestens in den ferien enorme probleme, denn das refendariat wird nicht als arbeitszeit anerkannt und man hat ja noch keinen anspruch auf arbeitslosengeld, weil man kein jahr am stück gearbeitet hat, also geht es zum sozialamt.......

ich denke es ist nur recht und billig, dass man arbeitslosengeld in den ferien bekommt, man war schließlich im referendariat für das land eine billige arbeitskraft und GEARBEITET hat man ja.

für alle die, die das nicht verstehen, tut es mir eigentlich nur leid, denn der beruf des lehrers ist leider sehr stark vom sozialneid betroffen, faule lehrer, viel ferien, kurze arbeitszeiten, keine vorbereitung, zu hoch bezahlt.....

auf einige mag das sicherlich zutreffen, aber wenn alles so einfach ist als LEHRER, dann frag ich mich, warum bist du, der da immer meckert nicht einfach lehrer geworden......ist doch alles wunderbar.

schon die berufswahl ist eine frage der intelligenz
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07.07.2006 15:06 Uhr von Danielka
 
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@MVPMarcel: ganz deiner Meinung!!!
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07.07.2006 17:31 Uhr von DJCray
 
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@Alle: Zuerst Artikel durchlesen und dann kommentieren. Als ob ein Lehrer der als Beamter angestellt ist Arbeitslosengeld beantragen könnte.

Ich finde es eine Frechheit, was mit den Lehrern da gemacht wird. Lehrer nur für ca. 10 1/2 Monate einstellen um 1 1/2 Monate Gehalt zu sparen. An und für sich löblich wenn die Schule spart, aber der Schuss kann nur nach hinten losgehen. Über kurz oder lang, wird er sich eine neue Stelle suchen und in BW gibt es mehr als genug davon, die eine feste Stellung garantiert.

Wo kämen wir denn dahin, wenn jeder Betrieb nur noch 10 1/2 Monats-Verträge machen würde, da ja 30 Tage (6 Wochen) an Urlaub üblich sind und dann genommen werden muss.

Ich finde diese Praxis einfach Menschenverachtend.
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07.07.2006 17:40 Uhr von tiimmi
 
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was ist dann: mit den jungen Menschen wo BaFög bekommen? Weil die bekommen jetzt im nächsten Monat wo die Sommerferien beginnen kein BaFög. Weil ja im nächsten Monat kaum noch Schule ist gibt es auch kein BaFög.
So ne Schweinerei
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07.07.2006 19:41 Uhr von schallus
 
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@MVPMarcel: Das ist in der "Freien Wirtschaft" ganz normal, man macht Abitur, studiert und bekommt dann nen Zeitvertrag, der wird max. in 1-Jahresschritten, oft auch in Halbjahresschritten verlängert oder auch nicht, je nach Bedarf, nach ABlauf der maximalen 2 Jahre wird man - mit viel Glück - eingestellt oder entlassen oder man bekommt einen neuen Zeitvertrag (anderes Projekt oder andere Arbeitsstelle, um gesetzliche Regelungen einzuhalten) usw.
Die Bezahlung dabei ist ähnlich wie bei einem Lehrer wobei ich mich mit Gehältern angestellter Lehrer nicht auskenne und hier annehme, dass die ähnlich liegen wie die beamteter Lehrer im gleichen Alter.
Jeder kann aber frei entscheiden, ob er das "mitspielt" oder nicht. Grüße aus Schweden.
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09.07.2006 23:59 Uhr von alexolaf
 
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ist: doch in Ordnung. Die sehen in der agentur nur, das er wieder eine Arbeit beginnt
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10.07.2006 12:06 Uhr von Robbie_68
 
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was soll der Mist: In jedem anderen "Saisonberuf" gibt es soetwas nicht, aber bei Lehrern wir wieder eine Ausnahme gemacht? Erklär mir das einer bitte. Dann soll das zuständige Kultusministerium Arbeitsverträge über ein Jahr abschließen und jedes Jahr hat ein anderer Lehrer diesen Vorteil!
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10.07.2006 16:51 Uhr von Garviel
 
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@Robbie: Das ist eben das Problem! Natürlich wäre jedem angestellten Lehrer weit mehr damit gedient, wenn er einfach einen echten "Jahresvertrag" bekäme - und ich möchte gar nicht wissen, wieviel Geld man dadurch sogar sparen könnte, weil die ganze ausufernde Bürokratie für 6 Wochen ALG wegfiele.
ABER: Die Gehälter der angestellten Lehrer wird i.d.R. vom Land gezahlt, ALG hingegen nicht. D.h.: Das Land spart sich was, wenn es nur 11 Monate lang blecht. Und hat deshalb kein Interesse an einer Änderung.
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10.07.2006 16:53 Uhr von Garviel
 
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Im übrigen: finde ich es ganz wohltuend, dass sich hier ausnahmsweise mal nicht nur die Sozialneid-Lehrer-sind-faule-Säcke-Fraktion trifft. Wie MVP-Marcel schon sagte: Wenn das Lehrerdasein so easy wäre, warum sind dann die ganzen Schreihälse nicht auch welche geworden?
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16.07.2006 22:01 Uhr von FleurMia
 
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finde ich gut... wenn man die Lehrkräfte schon so hinterhältig ausnutzt, dann sollte den Lehren zumindest ein wenig Geld in der arbeitslosen zeit zukommen..
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16.07.2006 22:13 Uhr von Teppichratte
 
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Ist: bei Fußballern und Schauspielern genau so, aber geiler ist es mal wieder auf die Lehrer einzukloppen. Aber scheinbar waren eure Lehrer auch zu faul euch lesen beizubringen, oder warum versteht ihr die News nicht?
Immer schön das rauslesen, was die eigenen Vorurteile untermauert.
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17.07.2006 15:00 Uhr von jensalik
 
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@schallus: Na dich möcht´ ich sehen wenn du nach einem halben Jahr für eineinhalb Monate entlassen wirst mit dem Aussage - "Na schaun wir mal ob es danach weiter geht."

Und was soll der Lehrer dann tun? 6 Wochen als Rauchfangkehrer unterwegs sein? - Welche artverwandten Berufe gäbe es denn? Es ist unmöglich alle Lehrer als Nachhilfelehrer unterzubringen und in der (für die) kurzen Zeit wird man sie auch nicht zu Weiterbildungskursen hinzuziehen können, außer man ändert grundsätzlich einiges.

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