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Caracas: Chávez will, dass wieder über die Falklandinseln verhandelt wird

Der Präsident Venezuelas, Hugo Chávez, unterzeichnete am Dienstag im Beisein seines argentinischen Amtskollegen Nestor Kirchner ein Dokument, in dem er Argentinien und Großbritannien auffordert, über den Status der Falklandinseln neu zu verhandeln.

Venezuela möchte eine "friedliche, faire und endgültige Lösung über die Kontroverse um die Souveränität" der Insel und ruft die beiden Länder auf, möglichst bald neue Verhandlungen aufzunehmen.

Großbritannien hatte Argentiniens Anspruch auf die Inseln, sie liegen etwa 640 Kilometer vor der Küste des Landes, immer wieder zurückgewiesen. Eine Invasion Argentiniens im Jahr 1982 hatte zu einem Krieg zwischen den beiden Ländern geführt.


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WebReporter: la_iguana
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Hugo Chávez, Falkland
Quelle: www.guardian.co.uk

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21 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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06.07.2006 16:11 Uhr von la_iguana
 
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Kaum ist Venezuela Mitglied des Mercosur, geht Chávez kräftig zur Sache und lässt keinen Zweifel daran, dass er die lateinamerikanische Hegemonie hegen will... (kann man doch auch so sehen. Was hat den GB auf den Malvinen suchen, oder nicht?)
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06.07.2006 16:26 Uhr von sou
 
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schwachsinn da gehts doch nur ums säbel rasseln lassen. Auf der Insel leben glaub nurn paar hundert oder tausend Leute und ansonsten gibts da nix außer schaafen...
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06.07.2006 16:39 Uhr von Jorka
 
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Laut: Wikipedia leben dort etwa 3000 Menschen, dazu kommen noch 1700 Soldaten.

http://de.wikipedia.org/...
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06.07.2006 16:48 Uhr von snickerman
 
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Und ÖL! Um die Inseln wurden nämlich Ölquellen entdeckt,
da werden die Briten den Teufel tun...
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06.07.2006 16:53 Uhr von stellung69
 
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Wenn die Falklandinseln: Argentiniens größtes Problem sind, hat das Land relativ wenig Probleme......
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06.07.2006 17:44 Uhr von NaSenHaArschNeider
 
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Genau... ihr habt die riesigen Ölfelder vergessen. Unter den Inseln und vor allem drum herum gibt es große
strategisch wichtige vorkommen. Es ist also nicht so dass das
alles nur kleinliches Gezänk wäre.
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06.07.2006 18:42 Uhr von temme
 
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chavez schlecht informiert: Chavez Forderungen hin oder her, bei einer Abstimmung entschied sich die Mehrheit der Bevölkerung der Falklandinseln das sie zu Großbritannien und nicht zu Argentinien gehören wollen. Also ist das damit doch geregelt. Nur weil er sehr populär ist und auf einer Menge Öl sitzt darf Chavez sich nicht alles anmaßen was er will.
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06.07.2006 18:44 Uhr von ciaoextra
 
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stellung69: Du würdest auch deine Inseln zurück haben wollen, wenn die Briten sie dir wegen den Öl- und Gasvorkommen geklaut hätten.
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06.07.2006 18:59 Uhr von nordic_by_nature
 
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@ciaoextra: Mir scheint du bist auch etwas schlecht informiert. Jedenfalls sagt mir die Wikipedia:

Das Vereinigte Königreich behauptete seine Ansprüche, indem es 1833 einen Flottenstützpunkt auf der Insel errichtete.

Und meines Erachtens ging es zu dieser Zeit wohl kaum um Gas oder Öl.
Und wenn die Bewohner für England gestimmt haben, dann soll das auch mal schön so bleiben.

In meinem geliebten Südamerika steht man etwas zu sehr auf solche Grenzstreitereien ... leider...
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06.07.2006 19:22 Uhr von Muta
 
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news nicht gelesen temme? Vielleicht solltest du dich erstmal zum Thema informieren bzw die news richtig verstehen, da ist nämlich eben nichts einvernehmlich geregelt. Argentinien beansprucht immernoch die Falklandinseln (wie ja auch in der news steht) und der Streit beeinflusst die Beziehungen entsprechend.

Und genau darum geht es doch offensichtlich bei Chavez Forderung, bevor es wieder zum Krieg kommt soll eine endgültige Lösung her durch friedliche Verhandlungen. Was soll denn an der Forderung zum Verhandeln anmaßend (wie du es schreibst) sein?

Beide Seiten haben nunmal begründeten Anspruch. Argentinien weil die Inseln von Großbritannien besetzt wurden (daher illegal angeeignet). Die Briten hingegen weil durch lange Besiedlung die Mehrheit der Bevölkerung heute britisch ist.
Kompromisslösungsmöglichkeiten gibt es ja viele, z.B. Argentinien dort Möglichkeiten zur Rohstoffförderung geben usw.
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06.07.2006 20:08 Uhr von jesse_james
 
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Na ich glaube die Argentinier dürften auch ein: kleines Problem mit dem britischen Flottenstützpunkt vor ihrer Haustür haben.
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06.07.2006 20:44 Uhr von temme
 
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von wegen nicht gelesen: @ muta: Geschichtlich gesehen haben die Briten die Inseln entdeckt und in Anspruch genommen. Die Inseln wurden jedoch von den Briten vernachlässigt und dann durch Argentinien besetzt. Großbritannien hat sich nur zurückgeholt was der englischen Krone gehört. Dies ist der 1. Fakt. 2. Fakt: Bei einer Abstimmung haben sich die Malvinen eindeutig für eine Zugehörigkeit zu Großbritannien entschieden. Und jetzt rührt dieser Hugo Chavez diesen Konflikt neu auf...
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07.07.2006 00:27 Uhr von Muta
 
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@temme: Kurz zum Geschichtlichen: Die Historiker streiten ob nun Spanien oder Großbritannien die Inseln zuerst entdeckt haben, allerdings spielt es nicht umbedingt eine entscheidende Rolle. Zuerst besiedelt wurden die Inseln auf jeden Fall von den Franzosen und Spaniern (und danach teilweise von den Engländern)... (die Konflikte unter den Kolonialmächten um die Verteilung etc. lasse ich aus Übersichtsgründen mal weg).

Nach der Unabhängigkeit Argentiniens gingen als Rechtsnachfolger die spanischen Besiedlungen an Argentinien (und die mittlerweile aus wirtschaftlichen Gründen verlassenen britischen Stützpunkte wurden zum Teil auch von Argentinien besiedelt).
1833 nahm Großbritannien seine ursprünglichen Stützpunkte + die anderen Inseln (auf denen sie keine Stützpunkte hatten) ein.

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Daher ist wie gesagt der Status umstritten... Zu deinem 2. Fakt hatte ich ja bereits erwähnt, dass mittlerweile (seit 1833 britische Kolonie) mehrheitlich Briten dort leben.

Zum Wesentlichen:
"Und jetzt rührt dieser Hugo Chavez diesen Konflikt neu auf..."
Nein eben nicht, darauf bezog sich das "nicht informieren" ;). Argentinien beansprucht weiterhin die Inseln und hat dies grade wieder offiziell erklärt, worauf Chavez jetzt reagiert (er hat also nicht auf eigene Initative das Thema gestartet). Die Falklandinseln in britischem Besitz sind halt immernoch ein schmerzhafter Stachel für viele Argentinier und Konfliktstoff.
Wo wird denn da jetzt durch die Forderung zum Verhandeln der Konflikt neu aufgewärmt? Im Gegenteil es ist die einzige Möglichkeit den immer noch bestehenden Konflikt zu lösen (sicher eine komplette Abgabe der Inseln an Argentinien ist nicht möglich bzw. wäre dem Volk dort gegenüber nicht fair, aber es gibt ja durchaus noch andere Kompromißmöglichkeiten).
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07.07.2006 00:36 Uhr von necesite
 
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Beitrag: Ich hoffe, dass die Briten stark bleiben und nicht mit den Terroristen und Provokateuren verhandeln!
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07.07.2006 01:24 Uhr von temme
 
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@necesite: In Bezug auf den Falklandstreit: Wen bezeichnest du als Terroristen oder Provokateur?
@muta: ja du hast Recht aber trotzdem sollte die Abstimmung der Bevölkerung der Malvinen das gewichtigste Argument sein und somit den Streit beilegen. Dieser Streit ist mit dem Falklandkrieg eskaliert, der durch die argentinische Militärjunta angestiftet wurde, die wiederum nur von inneren (ökonomischen) Schwierigkeiten ablenken wollte. Zu Beginn (nach den ersten erfolgreichen Operationen) hat das auch geklappt, aber die erfolgreiche Reaktionen der Briten hat zum Sturz eben dieser Junta geführt. Deshalb verstehe ich z.B. nicht warum Kirchner nun eine offizielle Entschuldigung der Briten fordert. Und Chavez, der im fernen Venezuela regiert und nun eine Einmischungspolitik verfolgt hat in dieser britisch-argentinischen Sache nun wirklich nichts zu sagen.
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07.07.2006 01:54 Uhr von Johannes Fuß
 
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Hey: [edit;xmaryx]
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07.07.2006 01:56 Uhr von Muta
 
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@temme: Nun, ich bin auch dafür das die Inseln wegen der britischen Bevölkerungsmehrheit nicht einfach so in argentinischen Besitz geht, aber die jetzige komplett-britische Kontrolle stößt nunmal auf großes Unbehagen im argentinischen Volk.
Daher auch Kirchners Forderung. Im Gegensatz zur damaligen Militärjunta (die sich grade im Niedergang befand und mit der Falkland-Beanspruchung mehr Nationalismus wecken und von Problemen ablenken wollte um sich an der Macht zu halten, wobei übrigens Thatcher aus ganz ähnlichen Gründen die Invasion gerne zum Angriff nutzte) könnte doch nun Großbritannien auch verhandeln, die argentinische Seite ist nicht mehr auf Inszenierung bedacht...
Und warum sollte da nicht eine dritte Seite (z.B. Venezuela) als Vermittler auftreten?
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07.07.2006 02:37 Uhr von necesite
 
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@temme: Diese nationalsozialistischen südamerikanischen Faschistenstaaten, die sich als Erlöser derskleinen Mannes aufspielen wollen, und das Enfant provocateur auf der internationalen Ebene spielen wollen meinte ich damit!

Diese Aufwärmung alten Kaffees ist nur eine von vielen Kampagnen, die diese faschistischen Verbrechersyndikate und Drogenlords im Süden Amerikas momentan auffahren, um Stimmung im eigenen Volk gegen den liberalen Lebenswandel in Amerika und den Westen von Europa schüren soll.

Innenpolitisch kriegen diese "pseudosozialistischen" Regierungen ihre Probleme nicht geklärt. Da wird auf alte sozialistische Verfahren zurückgegriffen, und an den Nationalstolz appelliert um den Druck von innen nach außen abzulenken!

England tut gut daran, diese "Bitten" zu igorieren!
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07.07.2006 04:23 Uhr von Katatonia
 
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@necesite: Meine Güte hast du gerade einen Käse von dir gegeben.

Ich wüsste nicht, wo es dort noch faschistische Regime gibt!? Zweitens weiß ich auch nicht, was du hier hochjubeln und negativ darstellen willst. Der momentane "Links"-Ruck hat Südamerika so vereint wie noch nie. Und endlich hat alles den Anschein, dass das Volk wieder mehr erhört wird. Ob es so kommt, das muss man sehen. Doch dazu muss man den neuen Regierungen ersteinmal Zeit geben.

Und wer schürt den etwas gegen den liberalen Lebenswandel? Das ist totaler Unsinn.
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07.07.2006 04:34 Uhr von la_iguana
 
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@Troll: mit solch sinnfreien Zornparaden trägst Du nicht gerade zur Klärung des Sachverhalts bei....

England wie Argentinien haben ein Interesse. Dass Chávez das wieder aus dem Hut holt liegt an seinem Lieblingsthema: dem "bolivarianismus" (der stützt sich auf die Ideen zur Emanzipation der Staaten und soziale Gerechtigkeit, die der Befreier Lateinamerikas von den Spaniern der Venezolaners Simón Bolívar niederschrieb) - da meine ich, gibt er sich eher als selbsternannter Messias und Heilbringer.

Mir ist derzeit übrigens kein "sozialfaschistischer" Staat in Lateinamerika bekannt, ¿welche Länder meinst Du denn damit?
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07.07.2006 10:15 Uhr von Der Isses
 
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Meines Wissens wurde bereits über die Fallandinseln verhandelt und zwar im Falklandkrieg. Nachdem Argentinien den Krieg begonnen hatte und dafür eins auf die Mütze bekommen hat. Und die knapp 2000 britischen Soldaten dort stellen wohl kaum eine Gefahr für Argentinien dar aber die scheinen ja wohl keine anederen Probleme zu haben.
Die News zeigt doch ganz deutlich das Chavez ein verdammter Provokateur und Kriegstreiber ist. Der Typ ist genauso gefährlich wie Bin-Laden und Bush.

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