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WLAN-Missbrauch: Wardriver in den USA vor Gericht

Wardriver sind Menschen, die nach ungeschützten drahtlosen Netzwerken suchen und dann kostenlos surfen oder andere illegale Aktivitäten durchführen. In den USA ist ein solcher Mensch nun vor Gericht.

Er hatte ein ungeschütztes WLAN eines Cafés regelmäßig vom Kundenparkplatz aus genutzt, das Café hatte dieses Netz für Kunden eingerichtet. Für den Verzehr von einigen Tassen Kaffee hätte auch er kostenlos surfen können.

Das Café hatte die Polizei verständigt, die den Wardriver verwarnte. Der ließ sich allerdings nicht beirren und wurde deshalb wegen "Diebstahl von Dienstleistung" verklagt, vergleichbar mit der Zechprellerei.


WebReporter: killozap
Rubrik:   High Tech
Schlagworte: USA, Gericht, Missbrauch, WLAN
Quelle: www.onlinekosten.de

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7 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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06.07.2006 14:42 Uhr von killozap
 
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Ich kann nur sagen, selbst Schuld, der Mann.
Allerdings sind auch die vielen Betreiber von ungeschützten WLANS sehr unvorsichtig. bei mir in der Nachbarschaft sind mindestens drei Netze offen, aber ich kann die ja nicht warnen, dann unterstellt man mir Datenklau oder so...
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06.07.2006 15:11 Uhr von heinzepreller1
 
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also soweit ich weiss hat man rein rechtlich kein Problem wenn man sich in ein offenes unverschlüsseltes WLAN reinhängt.
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06.07.2006 15:33 Uhr von flashas
 
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So ein Quatsch: Woher soll der Benutzer wissen, dass er es nicht benutzen darf?
Hat ein Geschäft die Türen offen, dann kann ich davon ausgehen, dass ich reingehen kann und einkaufen ohne wegen Hausfriedensbruch angezeigt zu werden. Wenn sie mich nicht wollen haben sie die Türen geschlossen.

Ist ein Netz offen, dann ist das sogar noch eindeutiger als offene Türen eines Geschäfts. Ich darf es benutzen, es ist als frei zugänglich für jeden gekennzeichnet. Woher soll der Benutzer ahnen, dass jemand, der sein Netz anderen zur Verfügung stellt (eindeutig) das gar nicht will?
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06.07.2006 15:41 Uhr von CHR.BEST
 
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Wenn er auf dem Kundenparkplatz parkt, ohne selbst nie Kunde zu sein würde alleine das schon ausreichen um ihn zu verklagen.
Kundenparkplätze sind ja auch in Deutschland gang und gäbe. Ich denke bei WLAN kann man es ähnlich sehen, zumal die Reichweite wohl kaum über diesen Parkplatz hinaus geht (?)
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06.07.2006 16:21 Uhr von killozap
 
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@Flashas: Das kann man so garantiert nicht sagen. Zum Teil lassen sich in diesem Netz Daten anschauen, die vom Netzbetreiber nicht der Allgemeinheit zur Verfügung gestellt werden sollen.
Ein nicht abgeschlossenes Fahrrad bedeutet bei Diebstahl Verlust des Versicherungsschutzes, aber der Dieb bleibt ein Dieb. Eine offene Haustüre macht einen Einbrecher nicht legal.
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06.07.2006 16:36 Uhr von 666leslie666
 
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Mit Maggidose ins Inet: War ich wirklich 2 Wochen lang bevor ich endlich meinen DSL Anschluss bekam.

-->>http://www.vallstedt-networks.de/

Bauanleitungen gibts hier

Mfg jp
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07.07.2006 02:10 Uhr von Borgir
 
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ganz ehrlich: wer nciht in der lage ist, sein w-lan ordentlich zu schützen, ist selbst schuld wenn so einer kommt

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