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Mainz: Kenianerin droht nach drei gescheiterten Ehen die Abschiebung

Das Mainzer Verwaltungsgericht lehnte den Antrag auf Verlängerug der Aufenthaltserlaubnis einer Kenianerin ab. Die Frau ist bereits dreimal mit Deutschen verheiratet gewesen, hat sich dennoch kein Recht auf Aufenthalt erworben.

Die Kenianerin, die seit 2002 als Prostituierte arbeitet, heiratete 1998 zum ersten Mal einen Deutschen. Ihre drei Ehen wurden jedoch immer nach wenigen Monaten geschieden. Eine zweijährige Ehe ist aber Voraussetzung für einen weiteren Aufenthalt.

Ferner glaubte das Gericht der Frau nicht, dass sie die Eltern ihres ersten Mannes gepflegt habe. In Zeitungsinseraten hat die Prostituierte von 8 bis 21 Uhr ihre Dienste angeboten, und somit freilich keine Zeit zur Pflege gehabt.


WebReporter: divadrebew
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Mainz, Abschiebung, Kenia
Quelle: www.morgenpost.de

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2 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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06.07.2006 14:23 Uhr von le-nitzel
 
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Da entdecke ich doch auch schon den: ersten (?) Fehler der Behörden (böswilligerweise würde ich diesen eher dem Redakteur zuschieben):

Die Frau soll die Eltern ihres ersten Mannes gepflegt haben, das war 1998. Da die Ehen nur wenige Monate hielten war es wohl spätesten 1999/2000 zu Ende mit der Ehe.
Der Prostitution ging sie seit 2002 nach...

...könnte also doch sein, dass sie sich um die Eltern gekümmert hat?!

Naja, was kümmerts mich, wollte es nur mal gesagt haben. ;o)
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06.07.2006 15:00 Uhr von divadrebew
 
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le-nitzel: wie man der Quelle entnehmen kann, ist der dritte Mann der Frau gleichzeitig ihr erster Ex-Mann gewesen. Und das war wohl nach 2002. Also war sie mit dem Mann verheiratet, ging derweil der Prostitution nach, und kümmerte sich dann halt nachts um die Eltern (oder auch nicht).

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